Hallo, in dieser Rubrik findest du interessante Artikel und Meldungen rund um Nahrungsmitel und Nahrungsergänzungsmittel. Alles hat unmittelbar mit gesunder und schöner Haut zu tun. Just do it: Jeden Tag immer ein wenig schöner essen.

Liebe HautversteherInnen,

heute zeige ich auf, dass es über Nahrung möglich ist, eine schöne gesunde Haut zu erhalten oder zu bekommen. Bist Du interessiert? Dann lies einfach weiter.

Es ist nicht neu, unsere Nahrung hat einen großen Einfluss auf unsere Haut. Ist ja auch total logisch. Unser größtes Organ – unsere super Schutzhülle des kompletten Körpers – muss sich gut ernähren. Das tut sie nun mal von innen. Und sie kann sich nur nehmen was wir ihr geben. Was brauchen die Zellen. Selbstverständlich gesunde lebendige Nahrungsmittel mit viel Vitaminen, Mikro und Makronährstoffen. Diese sind nun mal in gesunder frischer Kost enthalten. Verkochte, industriell hergestellte Nahrungsmittel (die den Namen Nahrung gar nicht mehr verdient haben) reichen da nicht aus. Und, vielleicht könnt ihr das selber bestätigen, man sieht der Haut tatsächlich an, ob sie gut genährt wird oder nicht. Kennt ihr vielleicht auch solch graue, schlecht durchblutete fahle Haut? So eine cerdickte durch zu viel Zucker verklebte Haut? Vielleicht habt ihr das ja schon mal gesehen. Da sieht man regelrecht, dass der Körper mit nicht so gesunden Nahrungsmitteln versorgt wird. Und das Gegenteil kennt ihr vielleicht auch: Gesunde, schöne pralle Haut die nur so strahlt. Frisch, rosig und gut durchblutet. Da sieht man wirklich auch, dass diese Haut super gut versorgt wird mit frischer gesunder Nahrung und sicherlich mit genügend Wasser.

Es gibt speziell Nahrung die direkt auf eine schöne Haut wirkt. Hier ein kleiner Einblick für euch:

Was schmeckt denn unserer Haut nun besonders gut?

Dazu darf man wissen, das innerliche Entzündungen – Inflammation genannt – freie Radikale und wie schon erwähnt viel Zucker: ein hoher Zuckerspiegel im Blut tatsächlich eine Hautalterung beschleunigen. Dazu kommt noch dass auch Hauterscheinungen wie Akne zum Beispiel sich dadurch verschlechtern kann. Und hier greift tatsächlich eine gute Ernährung ein. Insbesondere entzündungshemmend wirken hier die Omega-3-Fettsäuren (in Fettem Fisch), Kräuter und Gewürze (zum Beispiel Ingwer und Kurkuma). Schutzsubstanzen für freie Radikale finden wir genügend in Obst und Gemüse, Beeren und dunklen Säften. Hier sollte man auf sog. Muttersaft zurückgreifen. Beim Gemüse gilt die “Ampel” Regel, heisst einen guten Mix aus grünem Gemüse, rotem Gemüse und gelbem Gemüse zu finden. Damit sind alle wichtigen Schutzvitamine abgedeckt.

Bitte versuche tatsächlich auf Nahrung mit einem hohem Zuckergehalt zu verzichten: Das ist die wahre Hautalterung!  Davon mal abgesehen schädigt Zucker fast alles im Körper, auch der Darm hat ein echtes Problem damit.

Hier ein Überblick:

Was tut der Haut gut und macht sie schön:

Viel Gemüse (bio)
guter Mix aus Obst: Beeren sind der Hit
Nüsse (1 handvoll pro Tag)
Hülsenfrüchte (super Eiweiß)
Vollkorngetreide (macht keinen so hohen glykämischen Index)
viel Fisch (Lachs ist super)
Verzichte soweit es geht auf Fleisch (1 x die Woche reicht) – Wurstwaren sowieso

Und wie steht es mit den lieben Genussmitteln: Kaffee geht (schwarz liefert er sogar Antioxidantien)
dunkle Schokolade (schützt Haut und Körper vor freien Radikalen)
und ja ab und zu ein Glas Rotwein (soll die Gefäße schützen)

Und natürlich das große Wichtige: Wasser, Wasser, Wasser.

Ich durfte vor kurzem ein interessantes Interview führen mit einem führenden Wasserexperten in Deutschland. Er empfiehlt auf wirklich reines Wasser zurückzugreifen ohne viele Mineralien. Dieses Wasser kann bis in die kleinsten Kapillaren dringen und alles richtig spülen. 2 Liter sind optimal. Der größte Teil sollte morgens bis zum Mittag getrunken werden. Am Vormittag ist das große Reinigungsprogramm im Körper angesagt. Ab Mittag – Nachmittag dann 1/3 der Tagesmenge. Es gibt auch eine gute Studienlage darüber, dass viel Feuchtigkeit (Wasser) die Haut verbessert, die Sauerstoffversorgung der Haut super funktioniert. Man kann diesen Jungbrunneneffekt wirklich messen. Also nichts wie ran / rein mit gutem sauberen Wasser. Hole dir gleich ein Glas. Du verlierst gerne den Überblick ob du genügend trinkst? Dann fülle dir morgens 8 große Gläaser mit Wasser, Abends sollten diese ausgetrunken sein.

So dies ist ein kleiner Überblick der dich motivieren kann, einfach deine Nahrungsmittel zu überprüfen. Wenn für dich eine schöne und gesunde Haut wichtig ist, greif zu.

 

Hinweis: Ich konzipiere gerade einen Onlinekurs: Es ist nie zu spät toll auszusehen. Hierin wird das Thema Ernährung ausführlich und bis ins Detail dargestellt und besprochen. Infos später hier im Blog.

 

Ihr Lieben, viel Freude und allzeit tolle Haut

Eure Hautversteherin Silvia

 

 

Mood Food und schöne Haut:
Oder: Das Gute-Laune-Lebensmittel

Hallo liebe Hautversteher, bei der Auswahl von Lebensmitteln stolpere ich im Augenblick immer öfter über Mood-Food: Lebensmittel die glücklich machen. Vielleicht hat es aber auch mit der dunklen Jahreszeit zu tun.

Was ist Mood Food? Definition; Wir essen Nahrung, wodurch sich unsere Stimmung hebt. Anders ausgedrückt: „Iss dich glücklich!“. Gute Idee.

Was genau ist gemeint: Es gibt bestimmte Nahrungsmittel, die Einfluss nehmen auf die Serotoninbildung. Das ist ein Neurotransmitter, der als körpereigenes „Glückshormon“ bezeichnet wird. Dieser Transmitter wird im Gehirn produziert und ist verantwortlich für eine gute Stimmung. Serotonin muss allerdings in einer Vorstufe gebildet werden und zwar aus dem Eiweiß-Baustein Tryptophan. Und dieser Baustein wird über das Essen aufgenommen. Im Gehirn wird dann Tryptophan zu Serotonin umgewandelt und hier schließt sich der Kreis. Hört sich kompliziert an? Nein ist es nicht. Das irre daran, es hat auch einen Einfluss auf unser wunderbares Organ Haut: Durch diese Narhungsmittel kommen wir in eine gute Durchblutung und in ein gesundes Sauerstoffsystem. Und schwups, verändert sich unsere Haut. Strahlend schöne Haut, das Thema bei uns hier.

Hier findest du eine Auflistung von super leckeren Nahrungsmitteln, die diesen Job erledigen.

Mood Food: Ingwer Ingwer schmeckt in den unterschiedlichsten Varianten: als Drink in kaltem oder heißen Wasser, frisch gehackt als Zugabe zu Schwarztee und als Basis für viele asiatische Gerichte. Der Grund dafür ist: Das enthaltende Gingerol verbessert aufgrund seiner Schäfte die Stimmung.

Mood Food: Beeren Beerenfrüchte sind wertvolle Magnesiumlieferanten und nimmt auf unsere Stimmung Einfluss: Magnesium hemmt die Freisetzung der „Stress-Hormone“ Adrenalin und Noradrenalin. Fazit: Magnesium stimmt gelassen und unterstützt effektiv in Stress-Phasen. Insbesondere Blaubeeren sind sehr gute Magnesiumlieferanten. Zur Zeit können wir auch gut auf Tiefkühlware zurückgreifen.

Mood Food: Vanille. Das passt jetzt wunderbar in diese Weihnachts-Backzeit. Die Vanilleschote wird auch gerne als die Königin der Gewürze bezeichnet. Es wird vermutet, dass der Verzehr von Vanille die Ausschüttung von Serotonin im Gehirn ankurbelt. Mein Tipp: Bitte nimm nur echtes Vanillemark oder Vanillepulver. Das künstlich hergestellte Vanillin erzeugt nicht die gleiche Wirkung. Herrlich: Schon der Geruch von Vanille entspannt und ruft Wohlbefinden hervor.

Mood Food: Fisch Fisch macht müde Menschen munter. Traurig stimmende Substanzen werden gestoppt, wenn die Nahrung die wertvollen Omega-3-Fettsäuren enthält. Fette Seefische wie Lachs, Makrele, Sardellen, Sardinen und Hering liefern besonders viele Omega-3-Fettsäuren. Wer kein Fisch essen mag kann auch gerne auf Leinöl oder Walnussöl zurückgreifen.

Mood Food: Dunkle Schokolade Oft wird Schokolade als Seelennahrung bezeichnet. Denn neben dem hohen Zucker- und Fettgehalt enthält sie auch die Stimmungsaufheller Tryptophan und Theobromin, die in der Lage sein sollen, die Serotonin-Ausschüttung im Gehirn zu stimulieren. Nachgesagt wird dies allerdings nur der wirklich dunklen Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil ab 70 Prozent. Ich finde, diese Schokolade passt auch mal gut als Nachtisch mit oder ohne einem kleinen Schluck Rotwein. Warum nicht, als Alternative zu den vielen übersüßten Nachspeisen die in der Weihnachtszeit gegessen werden.

Mood Food: Koffein Ja, du liest richtig: Koffein ist in Maßen konsumiert der Muntermacher, der die Stimmung verbessert. Stimmt, ich merke es jeden Morgen. Mein persönliches Lieblingsgetränk am Morgen.

Also liebe Hautversteher, nutzen wir diese dunkle Jahreszeit und essen uns glücklich. Die eine oder andere Zutat macht übrigens auch die Haut schön. Und sowieso, glückliche Menschen sind eh schöner.

 

 

Basische Ernährung und Haut: Interessantes notiert

Hallo liebe Hautversteher, heute habe ich für euch einige Informationen zum Thema basische Ernährung zusammengestellt. Ein etwas ausführlicher Blog, das Thema gibt es allerdings auch her. Viel Freude beim lesen und für schöne Haut gilt alles sowieso.

Ob wir es nun wollen oder nicht, basische Ernährung liebt unsere Haut.

Eine basische Ernährung verhindert eine Übersäuerung des Körpers, insbesondere auch des Bindegewebes. Sie hilft sogar, bei einer bestehenden Übersäuerung, diese abzubauen.

Hintergrund der basischen Ernährung ist ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt und bedeutet somit: Keine Ablagerungen von Schlacken.

Die basische Ernährung entsäuert unter anderem das Bindegewebe, Celluite ist hier das Zauberwort.

Gleichzeitig sorgt die basische Ernährung dafür, dass sich im Magen die Magensäureproduktion einpendelt (nicht zu schwach und nicht zu stark) und dass sich im Dickdarm wieder jene nützlichen Bakterien ansiedeln können, die dort für das erforderliche saure Milieu sorgen.

Was will ich damit sagen:

Jede Mahlzeit, die wir essen, wird im Körper fein säuberlich zerlegt. Brauchbares wird verwendet, Unbrauchbares fliegt raus. Das ist der Stoffwechsel. Essen wir zum Beispiel eine Schinken-Pizza: Das Beispiel für eine ausgesprochen säurebildende Mahlzeit.

Die Pizza besteht in der Hauptsache aus Mehl, Käse, Wurst und Tomatensoße. Dazu kommen viele künstlicher Zusätze wie Geschmacksverstärker, Stabilisatoren, Konservierungsmittel und Säureregulatoren. Und das ist nicht alles. Gott ne wie gesund.

Die genannten Zutaten sind extrem säurebildend. Das heißt: Bei der Verdauung und Verstoffwechslung entstehen im Körper eine Menge Säuren.

Die Crux: Die entstehenden Säuren können nicht so einfach wieder ausgeschieden werden. Die lagern sich erstmal ein. Hierfür benötigen sie jede Menge von wichtigen Mineralstoffen.

Dumm: Übersäuerung macht dick

Gleichzeitig werden vom Körper so viele Fettzellen wie möglich angelegt. Fett ist prädestiniert für die Einlagerung der Säuren bzw. ihrer Schlacken und schützt gleichzeitig die lebenswichtigen Organe vor den gefährlichen Säuren.

Vielleicht ist man möglicherweise gar nicht dick, sondern einfach nur übersäuertJ

Wichtig zu wissen: Solange der Körper in einer Übersäuerung ist, bleibt eine dauerhafte Gewichtsabnahme schwierig.

Fazit: Mit einer basischen Ernährung purzeln die Kilos übrigens oft ganz automatisch.

Dumm: Übersäuerung überlastet die Organe

Wenn die Säuren dann glücklich neutralisiert sind (man nennt sie jetzt auch Schlacken), müssten sie eigentlich ausgeschieden werden – zum Beispiel über die Nieren, die Haut, den Darm. Das gelingt aber aufgrund der großen Säurenmenge aus der üblichen Ernährungsweise oft nicht mehr oder nicht vollständig.

Die Ausscheidungsorgane sind überlastet und die Schlacken werden im Körper eingelagert. Hier ist eine Entschlackungskur von Zeit zu Zeit sehr ratsam.

Übersäuerung und ihre Folgen

Vorerst aber bleiben sie im Körper. Dort richten sie teilweise nicht so Gutes an:

Es gibt viele Erkrankungen die durch eine Übersäuerung entstehen, zwei davon die für uns eine Rolle spielen:

  • Es kann zum verstärkten Haarausfall kommen
  • Sie setzen sich zwischen die Zellen der Haut: Das macht alt und faltig. Insbesondere können Altersflecken und Cellulite entstehen.

Jetzt aber die Lösung: Basische Ernährung

Die basische Ernährung hält jung, schlank und schön. Sie verhindert chronische Erkrankungen und beugt außerdem den typischen Zivilisationskrankheiten sowie Alterserscheinungen vor.

Was sollten wir essen: Basische Lebensmittel

Die basische Ernährung besteht ausschließlich aus gesunden basischen Lebensmitteln. Ich habe eine tolle Säure Basen Tabelle im Internet recherchiert:
https://quantisana.ch/wp-content/uploads/2015/07/tabelle-nahrungsmittel-saeurebasen.pdf

Säurebildende Lebensmittel

Säurebildende Lebensmittel schmecken nicht in jedem Falle gleichzeitig auch sauer. Eher lecker süß. Sauer ist lediglich deren Wirkung auf den Organismus.

Ein säurebildendes Lebensmittel kann also auch herzhaft (z. B. Fleisch) oder süß (z. B. Gebäck) schmecken und dabei eine säurebildende Wirkung auf den Organismus haben – einfach deshalb, weil bei der Verstoffwechslung der säurebildenden Lebensmittel im Körper saure Stoffwechselschlacken entstehen.

Zu den guten Säurebildnern gehören beispielsweise:

  • Nüsse
  • Hülsenfrüchte
  • Kakaopulver in hoher Qualität, am besten in Rohkostqualität
  • Hirse
  • Pseudogetreide wie Quinoa, Amarant, Buchweizen
  • Bio-Getreide z. B. Dinkel, Kamut oder Gerste in kleinen Mengen – idealerweise als Keimbrot oder in Sprossenform (wenn keine Unverträglichkeiten oder Gesundheitsbeschwerden vorliegen)
  • In überschaubaren Mengen hochwertige tierische Produkte aus biologischer Landwirtschaft z. B. Bio-Eier oder Fisch aus Bio-Aquakultur
  • Hochwertiger Bio-Tofu

Zu den schlechten säurebildenden Nahrungsmitteln zählen sämtliche stark verarbeiteten Produkte der Lebensmittelindustrie:

  • Fertigprodukte aller Art
  • Milchprodukte (Ausnahme Butter, Ghee und Sahne (in Bio-Qualität), die neutral eingestuft werden)
  • Stark verarbeitete Sojaprodukte (insbesondere das texturierte Sojaprotein, das mit TVP abgekürzt wird und in getrockneter Form als Grundlage für Hackfleischersatz, Gulaschersatz o. ä. angeboten wird)
  • Getreideprodukte  aus Auszugsmehlen (Back- und Teigwaren wie Kuchen, Gebäck, süsse Teilchen, Nudeln etc., manche Frühstückscerealien wie z. B. Cornflakes, Fertigmüslis, Crispies, Crunchys etc.)
  • Produkte aus Gluten (Seitan), z. B. vegetarische Würste, Aufschnitt, Bolognese o. ä.
  • Sämtliche Produkte, die Zucker enthalten
  • Alkohol- und koffeinhaltige Produkte
  • Produkte aus konventioneller Tierhaltung

Die guten säurebildenden Lebensmittel können sehr gut in der basenüberschüssigen Ernährung verwendet werden, ja sie sollten sogar verzehrt werden. Die schlechten säurebildenden Lebensmittel gilt es besser zu meiden.

Los geht’s: Der Start: Die basenüberschüssige Ernährung

  • Ein Großteil der Nahrung besteht aus Gemüse und Salte. Gemüse roh oder leicht gekocht.
  • Kartoffeln und Maroni sind tolle basische Beilagen.
  • Sprossen ergänzen Salate, Gemüse- und Kartoffelgerichte.
  • Quinoa, Buchweizen und Hirse ersetzen herkömmliche Getreideprodukte wie Pasta und Reis.
  • Wird die Lust auf Pasta oder Reis übermächtig, nutze glutenfreie Nudeln.  Manche schmecken einfach schäußlich. Ich habe für mich die Barilla senza glutena gefunden. Echt lecker. Beim Reis nutze Langkorn-Reissorten wie Jasminreis, aber in der Vollkornvariante.
  • Aus Nüssen und Samen (Leinsaat, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, etc.) lassen sich leckere Bratlinge zubereiten. Fleisch sollte reduziert werden.
  • Wenn Fleisch, Fisch und Eier dann bitte ausschliesslich aus biologischer Landwirtschaft!
  • Früchte statt Snacks. Nicht zu viel wegen des Fruchtzuckers. Ideal ist es, Früchte auf leeren Magen und nicht als Dessert zu essen. Wird besser verdaut.
  • Aus Nüssen und Samen lassen sich sogar milchähnliche Getränke, Nuss-Käse, auch Sauercremes und Joghurt herstellen.
  • Frisch gepresster Zitronensaft oder naturtrüber Apfelessig ersetzen die üblichen Weinessige.
  • Nutze ausschliesslich gesunde Öle und Fette: Olivenöl für Salate und zum leichten Dünsten, Kokosöl und Bio-Bratöl zum Braten und Frittieren, Leinöl und Hanföl für Rohkost und hochwertige Bio-Butter, Rohmilchbutter, Olivenbutter oder Mandelbutter aufs Brot. Olivenbutter geht ganz einfach: Olivenöl nach Gusto leicht salzen, in ein Schälchen füllen und für eine Stunde ins Gefrierfach stellen, dann herausnehmen und sofort verwenden.
  • Reines kohlensäurefreies Quellwasser oder gefiltertes Leitungswasser ersetzt gekaufte Säfte aller Art sowie kohlensäurehaltige und alkoholische Getränke.
  • Kräutertees oder gelegentlich auch Grüntee ersetzen Kaffee und Schwarztee.
  • Mandelmilch ersetzt Milchgetränke.

 

Puh, jede Menge Informationen, ich weiß. Ich möchte dich dazu anregen über deine tägliche Nahrungsaufnahme nachzudenken. Was isst ihr, was tut euch gut und was ist für eine schöne junge Haut wirksam.

Die Hautversteherin, Silvia
Wiesbaden

Hallo Ihr lieben Hautversteher!

 

Im letzten Post haben wir ja bereits über die vegane Ernährung und Ihre Vorteile für unsere Haut gesprochen.

Warum das ganze nicht direkt mit einem Rezept in die Praxis umsetzen?

Dieses Rezept geht super schnell, ist leicht verträglich und ein Genuss.

 

Für die Pfannkuchen benötigt ihr: 

  • 250 ml Mandelmilch oder eine Pflanzenmilch eurer Wahl
  • 50 gr Amaranthmehl/ Quinoamehl/ gemahlene Haferflocken
  • eine Prise Himalaya Salz
  • und nach bedarf etwas Xucker
  • alle Zutaten vermixen und die Pancakes in Kokosöl anbraten.

 

Schmeckt super mit etwas Dattelsirup oder Honig, Obst und Mandelmus über den veganen Pfannkuchen.

 

Ich hoffe euch hat mein einfaches, super schnelles Rezept gefallen. 

Gebt den veganen Pfannkuchen eine Chance und teilt eure Meinung gerne unter diesem Post mit mir!

 

 

Eure Hautversteherin, Silvia

“Wie verhält sich eine vegane Ernährung auf das Hautbild? Stimmt es, dass eine vegane Ernährung dem Hautbild einen Gefallen tut und Unreinheiten der Vergangenheit angehören?”

Genau diesen Fragen widmen wir uns im heutigen Posting.

Der Name Vegan müsste euch allen ein Begriff sein. Er sorgt gleichermaßen für Aufruhr und regelrechte Endorphinausstöße. Aber über die moralischen Aspekte, geht es heute nicht. In einer veganen Ernährung verzichtet man komplett auf jegliche tierische Lebensmittel.

Es stimmt tatsächlich, viele Menschen bemerken durch den Verzicht, dass ihre Haut sich verbessert. Insbesondre wenn sie vorher viel Milchprodukte (Kuhmilch) zu sich genommen haben. Vorallem in Bezug auf die Entstehung und die Ausheilung von Unreinheiten scheint diese sehr interessant zu sein. Doch was sind die Gründe?

Gründe für die Verbesserung des Hautbilds:

  • sehr hohe Zufuhr von Ballastoffen und Vitaminen: insbesondere bitte aus Bioware
  • basische Ernährungsform: kein Säureüberschuss im Bindegewebe
  • Verringerung vieler Entzündungsvorgänge im Körper
  • Verzicht auf stark verarbeitete Lebensmittel wie ultrahocherhitzte Milchprodukte und Wurst
  • Verzicht auf Fleischkonsum (vorallem Wurst)
  • keine  Zufuhr von Quecksilber durch qualitativ minderwertigen Fisch
  • keine bedenkliche Spuren von Pilzen oder Bakterien

Allerdings ist eine vegane Ernährung auch nicht gleich eine vegane Ernährung. Denn ihr Lieben, Zucker, Chips und Pommes sind auch vegan. Haha oftmals wird dies gerne als Entschuldigung gegessen. Aber klar nicht bei uns und unserer schönen Haut.

Fazit:

Eine vegane Ernährung kann sich bei richtiger Durchführung und der Wahl unverarbeiteter Lebensmittel durchaus positiv auf das Hautbild auswirken. Vorallem auf Milchprodukte und Fleischwaren reagieren sehr viele Menschen mit Unreinheiten und Akne. Und der Darm freut sich total, denn diese Lebensmittel brauchen sehr lange bis diese die Darmpassage durchlaufen haben. Ein hoher Aufwand der Verdauung ist gefragt. Deshalb fühlen sich manche auch nach einem schweren Essen so total müde. Also überlegt…kann nicht gesund sein oder?

Meine Erfahrung: Ich persönlich nehme seit ca. 2 Jahren keine Fleischwaren mehr zu mir. (Zum Thema Fleischkonsum werden wir uns in einem einzelnen Post widmen, in dem ich genauer dazu Stellung beziehe.) Aber ich esse einige tierische Produkte wie zum Beispiel Eier, manchmal etwas Käse, Butter und auch schon mal Sahne. Fisch liebe ich, insbesondere den fetten Lachs. Ansonsten habe ich Milch durch Pflanzenmilch ersetzt wie zum Beispiel Mandelmilch, Kokosmilch. Damit schmeckt mir mein Müsli am Morgen super gut. Dazu vielleicht auch mal einen Blog.

Meine Empfehlung an euch: Probiert doch einfach mal aus, Fleisch mit Tofu zu ersetzen- bitte greift hier auf Tempeh zurück. Dies ist für den Darm sehr gut vertrglich weil die Sojabohnen fermentiert wurden. Tofu ist auch nicht für jede gut geeignet. Da gibt es mittlerweile auch neue Erkenntnisse.
Ich kann euch wirklich empfehlen: Probiert doch einfach mal aus Milchprodukte wegzulassen!
Challenged euch selbst und euer Gehirn, danach könnt ihr euer Fazit daraus ziehen- die Elemente die euch gefallen haben etablieren und den Rest über Board schmeißen. Mittlerweile kann man jedes Rezept pflanzlich ersetzen und die Abwechslung schadet uns doch nicht- ganz im Gegenteil.

Müssen wir Menschen denn immer in Schubladen passen? 

Ich halte eine vegane Ernährung- richtig durchgeführt durchaus für sehr gesund und positiv sowohl für unseren Darm als auch unsere Haut. Allerdings halte ich auch qualitativ hochwertigen Fisch und Eier für sehr gesund und wichtig für unsere Haut, in meinen Augen ist Balance hier der Schlüssel. Balance bedeutet aber auch eine offene Meinung dieser Ernährungsform gegenüber und Ihrer positiven Vorteile.

 

Eure Hautversteherin, Silvia

“Hey Silvia was hälst du denn eigentlich von der  ketogenen Ernährung?”

 

Ihr Lieben, ich werde es immer wieder gefragt und gebe euch heute eine kleine Einstiegs-Erklärung in das Thema der ketogenen Ernährung und vorallem ihre Wirkung auf die Haut.

 (Wikipedias Definition des Ganzen:) Die ketogene Diät ist eine kohlenhydratlimitierte, protein- und energiebilanzierte und deshalb fettreiche Form der diätischen Ernährung, die den Hungerstoffwechsel in bestimmten Aspekten imitiert.

Wir können auch ganz einfach formulieren: starke Reduzierung von kohlenhydratreichen Lebensmittel

Heißt genau, bei der ketogenen Ernährung werden ganz wenig Kohlenhydrate verzehrt und dafür eine hohe Menge an Fetten und den Rest über Eiweiß. In dieser Ernährungsweise wird auf Nudeln, Brot, Reis, Kartoffeln und vor allen Dingen Zucker verzichtet. Verstärkt wird gegessen: viel fetter Fisch (Lachs), Fleisch (halte ich persönlich für grenzwertig), sogar Wurst (geht aus meiner Sicht gar nicht), Eier in jeglicher Form und Gemüsesorten die kohlenhydratarm sind. Dazu gehören z.B. Zucchinis, Gurken und Brokoli. Obst kommt weniger auf den Teller, weil Obst sehr viel Fruchtzucker enthält und die gesamte Verstoffwechslung in diesem Fall stört. Das höchste der Gefühle bieten ein paar Beeren insbesondere Blaubeeren.

 Was genau passiert dadurch  im Stoffwechsel?

Aus Kohlenhydraten wird für unseren Stoffwechsel sehr schnelle Energie für die Zellen gewonnen. Ja das brauchen wir auch, insbesondere unser Gehirn verbraucht die meiste Menge an Zucker. Bei der ketogenen Ernährung werden nun die Kohlehydrate stark reduziert. Aber unser Körper braucht ja Energie. Das bedeutet, dass normalerweise nach wenigen Tagen die körpereigenen Glykogenspeicher in der Muskulatur und in der Leber aufgebraucht sind. Und jetzt kommt die Arbeit: Um weiterhin Energie an die Zellen zur Verfügung zu stellen, muss sich der Stoffwechsel umstellen: Die Leber beginnt verstärkt Fette in Ketonkörper aufzuspalten. Diese werden als Energiequelle an das Gehirn, die Muskeln und andere Organe weitergeleitet. Ketose heisst dieser Stoffwechselzustand.

Wie erkennst du  nun, dass der Körper in Ketose ist?

Das kann man natürlich messen. Im Urin.  Es gibt  Ketonteststreifen (in der Apotheke) , mit denen man die Ketonkörperkonzentration im Urin messen kann. Aber man bemerkt den Zustand am Anfang der Nahrungsumstellung auch anders: Es kann zu Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit, Mundgeruch und Verstopfung kommen. (Bei mir persönlich ist letzteres ein echtes Problem.) Bedeutet folgendes: Durch diese eher einseitige Ernährung kommt der Körper in einen sogenannten Hungerstoffwechsel. Das führt erst einmal dazu,  dass der Körper übersäuert und oftmals ist das auch über den Atem zu riechen. Der bekannte Acetongeruch ensteht, weil der Körper die Gitstoffe auch über den Atem ablässt.

Ja ich weiss, das hört sich alles irgendwie schrecklich an.

Aber was ist denn nun das besondere an der ketogenen Ernährung und wo sind die Vorteile?

Hierzu zuerst mein persönlicher Tipp ist auf jeden Fall, dass man sich langsam an diese Nahrungsumstellung gewöhnt. Wie in der Homöopathie..einschleichen. Das klappt super.

Aber dann geht es los: Das gesamte Hormonsystem bekommt einen Kick. Plötzlich ist der Weg frei über Nacht richtig gute Schlafhormone auszuschütten, weil das Insulin im Blut fehlt (Insulin wird durch Kohlenhydrate freigesetzt und blockiert teilweise die Freisetzung von wichtigen Hormonen in der Nacht) Siehe auch hierzu mein ebook Hormone. Fordere es dir an.

Weitere zahlreiche Vorteile gibt es. Wie schon erfahren, durch den Verzicht auf viele Kohlenhydrate wird der Stoffwechsel umgestellt. Der Körper holt sich die Energie aus Fett und Ketonkörper statt aus Kohlenhydrate und Zucker.

Dadurch bleibt Insulinspiegel ist sehr niedrig. Aus diesem Grund geben die Fettzellen sehr gerne Fettsäuren ab. Und das gute: Diese Fettsäuren können direkt von der Muskulatur verbrannt oder in der Leber zu Ketonkörpern umgewandelt werden. Ja ein Superding für die Leber.

Also einige Vorteile auf einen Blick:

  • Geringe Blutzuckerschwankungen (super)
  • Konstant niedriger Insulinspiegel (Super)
  • Hohe Fettverbrennung (Yeah)
  • Verbesserter Fettstoffwechsel (Yeah)
  • Verbesserte Ausdauerleistung (cool)
  • Ketonkörper als Energiequelle für das Gehirn (Yeap)
  • Weniger Heißhunger (cool)
  • Langes Gefühl von Sattheit (Obercool)
  • Gesteigertes Wohlbefinden (Noch cooler)

Die ketogene Ernährung soll entzündungshemmend wirken und dadurch ein aufgedunsenes Gesicht und Hautunreinheiten verbessern! Das ist ja genau unser Thema- tolle Haut und ein tolles Aussehen!

 

Ihr merkt, es ist eine besondere Herausforderung. Ich empfehle das Ausprobieren:
Für Menschen die ein paar Kilos verlieren möchten,
für „Kohlenhydratjunkies“,
für Menschen die sich nach einem Essen eher unwohl fühlen,
für Menschen die ihren Energielevel erhöhen wollen,

Dennoch: Ich finde den Umstieg auch schwierig. Deshalb empfehle ich sich einzulesen und mit Anleitungen zu arbeiten. Ich habe hierzu ein gutes Buch von einem meiner Lieblingsautoren und Gesundheitsexperten Rüdiger Dahlke gefunden. Der kennt sich echt aus.  Der Link zum Buch: https://amzn.to/2JEvPuJ oder schau erstmal auf meiner Seite Empfehlungen, da habe ich es kurz beschrieben.

Wichtig und interessant: Immer mal wieder lange Gewohnheiten infrage zu stellen, etwas umzustellen, unser Körper, unser Geist und auch unser Superorgan HAUT freut sich riesig.

Eure Hautversteherin Silvia

 

Auch hier wieder der rechtliche Hinweis: Es handelt sich bei meinen Blogs um Empfehlungen und ersetzt bei Erkrankungen keinen Arzt oder Heilpraktiker. Insbesondere Menschen mit schweren Stoffwechselerkrankungen müssen immer einen Arzt konsultieren. Jeder handelt eigenverantwortlich.

Hautversteher!

Um diesen Nutrious Food Day auf unserer Plattform richtig zu zelebrieren, darf natürlich die Nascherei des Tages nicht fehlen:

Leckere Brownies, ganz ohne Zucker und ganz ohne Zutaten, die Probleme für unsere Haut verursachen.

 

Zutaten* :

  • 100 gr gemahlene Mandeln
  • 80 gr Kokosmehl
  • 50 gr dunkler Kakao
  • 50gr Xucker
  • eine halbe Packung Backpulver
  • eine Prise Himalaya Salz
  • eine Vanille Schote klein geschnitten
  • 4 Eier
  • 80 gr Kokosöl
  • 50 gr Schokolade (mind. 75% Kakaogehalt)

* Ich bitte euch an dieser Stelle wie immer auf die entsprechende Qualität der Lebensmittel wert zu legen! 

Kokosöl erhitzen bis es flüssig ist und dann mit allen Zutaten bis auf die Schokolade vermengen. Den Teig in eine Form geben und 25 gr der Schokolade klein hacken und auf den fertigen Teig geben. Jetzt werden die Brownies bei 175° Ober-/ Unterhitze ca.25-30 min  gebacken. Nach der verstrichenen Zeit nehmt ihr die Brownies heraus und lasst die übrigen 25 gr über den heißen Teig als eine Art Glasur verlaufen. Verstreichen, abkühlen lassen et voilà eure leckeren zuckerfreien Brownies sind fertig!

Viel Spaß beim nachbacken!

 

Eure Hautversteherin, Silvia

Hallo meine lieben Hautversteher!

Heute ist im Hause derHautversteherin und dieser Plattform ein waschechter Nutrious Food Day- doch genau das brauchen wir alle jetzt. Die kalte Jahreszeit, der frische Wind und das triste Wetter fordert unser Immunsystem, doch mit diesen Rezepten sorgt ihr vor!

Ein Getränk mit dem wir alle gesund durch den Jahreswechsel kommen?

Ich habe in letzter Zeit etwas rumexperimentiert damit ich euch das beste liefern kann und raus kam:

Mein ” stay healthy& glowy drink” 

Zutaten:

  • ca. 3cm Ingwer oder einfach nach Gefühl
  • ca. 2cm Kurkuma oder einfach nach Gefühl
  • einen Apfel
  • eine Zitrone
  • zwei Orangen
  • eine Kiwi
  • eine handvoll Spinat
  • einen Teelöffel Honig

 

Der Ingwer wirkt antivirusstatisch das bedeutet er stoppt die Verbreitung von Viren. Kurkuma wirkt durch den Wirkstoff Curcumin neuroprotektiv, antioxidativ, schmerzlindernd und entzündungshemmend- gegen Krankheiten aller Art. Äpfel werden im Zeitalter der Superfoods maßlos unterschätzt, doch ihr wisst ja (one apple a day, keeps the doctor away). Zitronen, Orangen und Kiwis- Vitamin C POWER würde ich mal sagen. Der Spinat versorgt euch ebenfalls noch mit Vitamin C und Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Honig wirkt anti bakteriell und kann Erkältungen sogar verkürzen- zudem ist er super lecker, wie wir alle wissen. 

Ob Ihr die Zutaten nun in einen Entsafter geben mögt oder das ganze in einem Mixer als Smoothie zusammen mixen wollt, bleibt euch überlassen!

Mit meinem Zaubertrank, einer gesunden nährstoffreichen Ernährung und dem richtigen Mindset kommt ihr garantiert gesund durch den Jahreswechsel.

Apropos Mindset.. da kommt in nächster Zeit einiges auf euch zu. 

 

Eure Hautversteherin, Silvia 

Hallo meine lieben Hautversteher! 

Ich teile mit euch passend zu Halloween meine Kürbissuppe bzw. mein Lieblingsrezept!

Das beste:

Kürbis ist super gut für den Magen verträglich, hat sehr wenige Kalorien und hält lange satt- eine echte Ballaststoffbombe eben!

Okay ich will euch nicht länger auf die Folter spannen fangen wir an.

Man nehme:

  • einen Kürbis
  • eine Zwiebel 
  • ungefähr 250ml Wasser 
  • Kurkuma
  • Himalaya Salz 
  • Pfeffer 
  • Olivenöl
  • Bohnenkraut
  • Oregano

 

Die Zwiebel klein schneiden und mit einem guten Schuss Olivenöl in einem Topf anbraten, währenddessen den Kürbis klein schneiden und in den Topf zu den Zwiebeln dazu geben. Etwas anbraten lassen und dann das Wasser hinzugeben. Hitze runterstellen, würzen und den Kürbis ungefähr 20 min kochen lassen- bis er schön weich ist. Danach einen Pürierstab zur Hilfe nehmen oder die Masse in einen Mixer geben (beides mal noch etwas Wasser hinzugeben). Die Masse müsste jetzt einem Püree ähneln. Als vorletzten Schritt das Püree aufwärmen und nach Geschmack der Konsistenz mit Wasser aufkochen lassen. Letzter Schritt: nocheinmal nachwürzen!

Et voilà fertig ist eine Kürbissuppe mit wenig Zutaten, die super gesund ist, lange satt hält und unserem Körper gut tut- was gibts besseres?

 

Als kleiner Tipp: ein Schuss Kürbiskernöl in der Suppe rundet das ganze Gourmet mäßig ab!

 

Viel Spaß beim Ausprobieren und Nachkochen!

 

Eure Hautversteherin, Silvia 

 Hallo liebe Hautversteher,

heute möchte ich euch einen Einblick in das Thema Magnesium geben.
Denn: Magnesium ist nicht gleich Magnesium!

Eine Einnahme dieses Mineralsalzes ist nicht so einfach. Es gibt hier einiges zu beachten wenn es wirken und vom Körper aufgenommen werden soll.
Deshalb gebe ich euch mit diesem Blog ein wenig Einführung in dieses besondere Salz. Es ist etwas kompliziert, aber wie immer versuche ich es euch so leicht wie möglich zu erklären- versprochen!

Immer wieder stelle ich erschreckt fest, dass einfach etwas eingenommen wird. Über Wirkungsmechanismen machen viele Menschen sich keine Gedanken und nehmen Präparate zu sich, die nicht einmal vom Körper aufgenommen werden können. Das hat in meinen Augen zwei Folgen: Euren Gesundheitsstatus und das Investieren in Dinge die kein Investment verdienen- ergo Geld sinnlos ausgegeben.

Wichtig für alle die Magnesium zu sich nehmen: Magnesium muss für die Resorption im Darm zuerst aus seiner Salzverbindung gelöst werden. Dieser Prozess ist abhängig vom pH-Wert im Verdauungstrakt. Dieser ist bei vielen Menschen verschieden, weshalb auf die Art der Präparate besonderen Wert gelegt werden muss. Ansonsten ist die Aufnahme wertlos. Und hier fängt es wirklich an.

Die Bioverfügbarkeit von Magnesium, also die tatsächlich absorbierte Menge des Magnesiums aus unterschiedlichen Verbindungen, ist ein heiß diskutiertes Thema. Bei der Dissoziation (Auseinanderfallen) von Magnesium aus seiner Verbindung in die Kationenform spielt der pH-Wert eine entscheidende Rolle. Das Vorliegen von Magnesium als Ion ist notwendig, damit es aktiv an ein Carrierprotein (Transportprotein) gekoppelt – oder bei höheren Konzentrationen auch passiv – in die Mukosazelle (Schleimhaut) aufgenommen werden kann. Ich weiss, ziemlich chemisch,aber so habe ich es in meiner Ausbildung zur Mikronährstoffexpertin gelernt- ja zugegeben auch ich habe etwas gebraucht um alles zu verstehen.

Die Löslichkeit einer Magnesiumverbindung wird durch ihre physikochemischen (in etwa geladene Teilchen) Eigenschaften (pK-Wert als negativer dekadischer Logarithmus der Dissoziationskonstanten) und durch die pH-Situation am Resorptionsort (Aufnahmeort) bestimmt. Hierbei sind Magnesiumverbindungen grundsätzlich im sauren Bereich besser löslich als im alkalischen Milieu. Das ist auch oft der Grund, warum, obwohl man Magnesium einnimmt, irgendwie nicht aufgenommen wird. Die Crux: Ohne vorherige Untersuchung weiß niemand seinen ph-Wert im Darm. Die gute Nachricht: Ein gesunder Darm hat im Dickdarmbereich einen sauren ph-Wert.

 

Kommen wir zur Frage was das ganze jetzt soll und der Moral eurer Hautversteherin :

Magnesium ist deshalb so wichtig, weil es als Co-Faktor von 300 verschiedenen Enzymen und dadurch an den verschiedensten Funktionen und Stoffwechselprozessen im Organismus beteiligt ist. Yeah das ist es nämlich!

 

Die Symptomatik eines Magnesiummangels kann vielfach sein:

Als erstes bemerkt man diesen klassisch durch Muskelkrämpfe. Aber auch oftmals wird ein Mangel nicht direkt zugeordnet, wie zum Beispiel:

Allgemeinbefinden:        Unruhe, Angst, geringe Stressbelastung

Herz-,Kreislauf:               Arrhythmien, Extrasystolen, Tachykardien, Hypertension, Durchblutungsstörungen

Muskulatur:                       Muskelkrämpfe/Wadenkrämpfe, Muskelzuckungen, Kribbeln

Nervensystem:                     Depressionen, Verstimmungen, Konzentrationsschwäche, migräneartige                Kopfschmerzen,Schlafstörungen

Knochenstoffwechsel:        Störung des Vitamin-D3-Stoffwechsels

 

Hinweis zu Einnahme von Magnesium:

 

Für eine optimale Resorption (Aufnahme) wird die Einnahme zwischen den Mahlzeiten empfohlen.

Bei Einnahme von größeren Mengen wird eine Aufteilung der Dosis empfohlen, weil es sonst zu abführenden Wirkungen kommen kann.

Cave: Es gibt auch Kontraindikationen für eine Einnahme wie zum Beispiel bei Nierenschäden. Also bitte immer alles vorher abklären, nicht einfach etwas „einschmeißen“.

Hinweis: Die gut löslichen organischen Magnesiumverbindungen (z.B. Citrat, Glukonat, Malat, Laktat) sind in der Regel besser bioverfügbar als die anorganischen Verbindungen (z.B. Carbonat, Oxid, Sulfat)
Magnesiumorotat ist nur für Arzneimittel zugelassen.

Ja ihr merkt also, das Thema Magnesium hat es in sich. Dennoch fehlt es oftmals in unserem Mineralstoffhaushalt. Es lohnt sich also sich einfach mal darum zu kümmern. Eine Blutauswertung ist übrigens nicht teuer und lohnt sich!

 

 

Eure Hautversteherin Silvia

 

 

 

Hier auch wieder der rechtliche Hinweis: Dieser Blog dient der Aufklärung und ersetzt keinen Arzt oder Heilpraktiker. Jeder handelt immer selbstverantwortlich.