Hallo, in dieser Rubrik findest du interessante Artikel und Meldungen rund um Nahrungsmitel und Nahrungsergänzungsmittel. Alles hat unmittelbar mit gesunder und schöner Haut zu tun. Just do it: Jeden Tag immer ein wenig schöner essen.

Hallo Ihr Lieben,

nach dem Beitrag zur “guten Butter” nun interessante Infos zum Sonnenblumenöl. Ein Lebensmittel, welches häufig in der Küche angewendet wird. Viele wissen nicht, dass es nicht unbedingt zur Gesundheit beiträgt. Wer mehr wissen will liest einfach den Beitrag. Der Artikel und die wirklich sehr gute Recherche stammt wieder von Martin Auerswald  von “schnell einfach gesund”. Ich schätze seine Arbeit sehr,  weil er wissenschaftlich fundiert arbeitet.

Leere Regale im Bereich Sonnenblumenöl waren oder sind immer noch auffällig.  Die Ukraine und Rußland sind Produzentenländer für Sonnenblumenöl. Was mich  tatsächlich erschreckt ist…das Unmengen an industriell hergestelltem Sonnenblumenöl  täglich verwendet wird. Und das ist eher stark gesundheitsschädlich als für den Körper gut.

Hier zum Artikel von Martin Auerswald: 

Immer noch liest man hier und da, dass Sonnenblumenöl gesund sei. Grund dafür seien die wertvollen mehrfach ungesättigten Fettsäuren und der hohe Gehalt an Vitamin E. In der Gastronomie ist es ebenfalls weit verbreitet und direkt nach Rapsöl das am meisten gekaufte Öl in Deutschland (mit 56 Millionen Litern pro Jahr, [1]).

In diesem Beitrag möchte ich Sonnenblumenöl ein wenig unter die Lupe nehmen und darlegen, ob es gesund ist und daher einen festen Platz in unserem Ernährungsalltag verdient.

 

Sonnenblumenöl – Geschichte und Herstellung

Was ist eigentlich Sonnenblumenöl und wo kommt es her? Das Öl wird aus den Kernen der Sonnenblume gewonnen. Diese stammt ursprünglich aus Nordamerika und wird dort seit etwa 3000-4000 Jahren gepresst.

Während die Ureinwohner Nordamerikas damals noch einfache Methoden wie Steine nutzten, sind es heute sehr fortgeschrittene, teils hoch- industrielle Prozesse.Wunderschön, oder?

Bei der Gewinnung von Sonnenblumenöl unterscheiden wir von zwei maßgeblichen Prozessen:

 

Kaltpressung

Die einzig vertretbare Form, Sonnenblumenöl zu konsumieren, ist durch Kaltpressung unter Sauerstoffausschluss und aus Bio-Zutaten. Das Öl sollte kalt gelagert und in einer dunklen Glasflasche aufbewahrt werden, damit es nicht photo-oxidiert und damit vorschnell ranzig wird.

 

Raffination

Die mengenmäßig verbreitetste Herstellungsmethode ist die industrielle Raffination. Dies ist sehr ähnlich wie beim Rapsöl und wird bei hohen Temperaturen, mit viel Druck und leckeren Lösungsmitteln wie z.B. Hexan durchgeführt.

Das fertige Öl ist gelblich-golden und wird üblicherweise in einer durchsichtigen Plastikflasche verkauft. Der Preis dafür liegt bei etwa 1 € pro Liter.

Da das Öl fettlöslich ist, können aus dem Plastik der Flasche Weichmacher und andere Bestandteile gelöst werden und in das Öl übergehen. Außerdem ist die Plastikflasche lichtdurchlässig, sodass das Öl leicht oxidiert.

Die “verbotene Abteilung” im Supermarkt – die raffinierten Speiseöle.

Zudem ist meist nicht erkennbar, wie lang so eine Flasche bereits im Regal steht, ehe es über die Ladentheke geht.

Diese Art von Sonnenblumenöl ist für den menschlichen Verzehr nicht geeignet.

 

Was ist die Sonnenblumenölkrise?

Die zwei wichtigsten Produzenten von Sonnenblumenkernen weltweit sind Russland und die Ukraine – zusammen machen sie etwa 70 % der weltweiten Produktion aus. Seit dem Ukrainekonflikt 2022 ist die Verfügbarkeit von Sonnenblumenöl in Westeuropa daher stark zurückgegangen und wird als „Sonnenblumenölkrise“ bezeichnet.

Glücklicherweise gibt es noch andere und deutlich gesündere Öle für unsere Ernährung als Sonnenblumenöl, so dass wir aus dieser „Krise“ eher gestärkt als geschwächt hervorgehen sollten.

 

Die Chemie – Inhaltsstoffe unter die Lupe genommen

Was ist eigentlich in Sonnenblumenöl enthalten, was sind die Inhaltsstoffe? Hier müssen wir zwischen klassischem Sonnenblumenöl und High-Oleic Sunflower Oil unterscheiden.

 

Was ist High-Oleic Sunflower Oil?

Dies ist eine spezielle Züchtung von Sonnenblumen, welche weniger Linolsäure (eine Omega 6-Fettsäure), dafür mehr Ölsäure enthalten. Insofern ist es eine Züchtung mit dem Ziel, eine industrielle und billige Alternative für Olivenöl zu finden.

Ölsäure gilt als stabil und förderlich für die Herz-Kreislauf Gesundheit. Dieses Öl ist in den USA sehr verbreitet, in Europa weniger. Es findet Anwendung bei Frittierfett und Margarine.

High-Oleic Sonnenblumenöl enthält in % folgende Inhaltsstoffe:

  • Palmitinsäure C16:0: 2,5-5 %
  • Stearinsäure C18:0: 3-6 %
  • Ölsäure C18:1: 75-90 %
  • Linolsäure C18:2: 2-17 % (Omega 6)
  • Linolensäure C18:3: 0,3 % (Omega 3)

 

Ob “high oleic” oder klassisch – jetzt hast Du den Überblick in Sachen Inhaltsstoffe!

 

Klassisches Sonnenblumenöl

Dieses enthält in Prozent folgende Inhaltsstoffe:

  • Palmitinsäure C16:0: 5-7,5 %
  • Stearinsäure C18:0: 3-6 %
  • Ölsäure C18:1: 14-39 %
  • Linolsäure C18:2: 48-74 % (Omega 6)
  • Linolensäure C18:3: 0,3 % (Omega 3)
  • Vitamin E: 500-800 mg/kg

 

Die Physik und Stabilität von Sonnenblumenöl

Raffiniertes Sonnenblumenöl ist stabiler und hat einen höheren Rauchpunkt als kaltgepresstes Sonnenblumenöl. Dieses Öl wird sehr verbreitet in der Gastronomie und Industrie eingesetzt, findet in Fast Food und verarbeiteten Lebensmitteln reichhaltige Anwendung.

Der Rauchpunkt von 204 °C ist hoch, d.h., es kann hoch erhitzt werden – aber sonderlich stabil ist das Sonnenblumenöl nicht. Es gibt sogar Vergleichsstudien, in denen Sonnenblumenöl sehr schlecht abschneidet und sich bereits nach kurzer Zeit Epoxide, Aldehyde und Transfette in hoher Zahl bilden. Es ist also ein Öl, das ausschließlich kalt verwendet werden sollte – wenn überhaupt.

 

Vorteile von Sonnenblumenöl

Sehen wir uns die Vorteile von Sonnenblumenöl genauer an: was macht Sonnenblumenöl gesund?

Bei den Vor- und Nachteilen beziehe ich mich auf das gängige Sonnenblumenöl, nicht das Kunstprodukt High-Oleic Sunflower Oil.

 

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Die Fettsäuren im Öl sind zu großen Teilen mehrfach ungesättigt. Diese gelten als förderlich für die Herz-Kreislauf Gesundheit und werden als Alternative zu gesättigten Fettsäuren beim metabolischen Syndrom empfohlen.

Hierbei gibt es ein paar Studien [3], die Vorteile zeigen, wie zum Beispiel …

  • Entzündungslinderung
  • Linderung der Fettleber
  • Linderung der Herz-Kreislauf-Symptomatik
  • Bessere Fettverbrennung
  • und einige mehr

… hier sei jedoch gesagt, dass es sich in diesen Studien um metabolisch kranke und stark adipöse Menschen handelte, die kaum bis keinen Sport trieben und sich sicherlich nicht als Vergleichsgruppe eignen.

Dennoch sollte dies gesagt werden.

 

Hoher Vitamin E-Gehalt

Sowohl Rapsöl als auch Sonnenblumenöl enthalten großen Mengen Vitamin E als gemischte Tocopherole. Dies ist nennenswert – jedoch sollte gesagt werden, dass nur beim kaltgepressten Sonnenblumenöl das Vitamin E noch verfügbar und bioaktiv ist.

Bei raffiniertem Sonnenblumenöl ist das Vitamin E in der Regel bereits vollständig oxidiert und abgebaut, wenn es gekauft und dann noch einmal erhitzt wird.

Vitamin E sind starkes Antioxidans und kann Fettsäuren dabei schützen, zu oxidiert und. Das gilt sowohl für Nahrungsfette als auch für die körpereigenen Fette und Zellmembranen.

 

Ob kaltgepresstes Sonnenblumenöl jedoch als Vitamin E Quelle relevant ist, ist eine andere Frage.

Das waren eigentlich schon alle Vorteile von Sonnenblumenöl. Nicht sonderlich berauschend, auch nicht mit Blick auf die wissenschaftliche Studienlage.

Sehen wir uns die Nachteile genauer an:

 

Nachteile von Sonnenblumenöl

Was spricht gegen die Verwendung von Sonnenblumenöl in der Küche?

 

Vor- und Nachteile aus der Nähe betrachtet…

Oxidiert schnell

In der Regel wird Sonnenblumenöl für heiße Zwecke verwendet – Marinade und zum Kochen, Braten, Backen und andere Anwendungen.

Es ist jedoch ein Öl, das schnell oxidiert und dabei zahlreiche Zerfallsprodukte und Oxidationsprodukte bildet [4-5], die unseren Stoffwechsel unsere Gesundheit extrem belasten können. In Stabilitäts-Studien schneidet es sogar von allen untersuchten Ölen am schlechtesten ab.

 

Keine Antioxidantien

Im Gegensatz zu anderen Speiseölen enthält Sonnenblumenöl keinen nennenswerten Mengen Antioxidantien. Dies ist ein klarer Nachteil gegenüber Ölen wie Olivenöl, Arganöl, Schwarzkümmelöl oder Hanföl. Viele der Gesundheitseffekte von Speiseölen kommen nicht nur durch die Fette selber, sondern auch durch die Antioxidantien.

Hier kann Sonnenblumenöl nicht gerade punkten, da es außer Vitamin E (das bei raffiniertem Öl ohnehin bereits oxidiert ist) keine nennenswerten Mengen enthält.

 

Viel Omega 6, wenig Omega 3

Das Omega 6- zu 3-Verhältnis liegt bei Sonnenblumenöl bei 126:1 und ist eines der schlechtesten überhaupt.

Wir wissen heute, dass nicht nur die Gesamtversorgung mit Omega 3-Fettsäuren wichtig für unsere Gesundheit ist, sondern auch das Omega 6:3 Verhältnis im Körper. Fettquellen mit einem zu hohen Anteil an Omega 6-Fettsäuren verschieben unser körpereigenes Gleichgewicht in Richtung entzündlicher Prozesse.

Daher verwundert es nicht, dass Sonnenblumenöl mit einem erhöhten Risiko für Herzkreislauferkrankungen assoziiert wird, welches komplett verschwindet, wenn stattdessen gutes Olivenöl verwendet wird [8]

Wenn Du auf der Suche nach einem guten Öl für die kalte Küche bist, das hochwertige Omega 3-Fettsäuren liefert, greife lieber zu Leinöl, Fischöl oder Algenöl.

 

Mehr über Leinöl erfährst Du ebenfalls bei uns – klicke einfach auf das Bild!

 

Hohe Bildung von Epoxiden, Aldehyden und Transfetten

Diese Stoffe klingen nicht nur unappetitlich, sie sind es auch und werden mit einem erhöhten Risiko für metabolische Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vielem mehr assoziiert.

Sonnenblumenöl ist nicht sehr stabil und es bilden sich reichlich Stoffe dieser Art, wenn es erhitzt wird, bereits nach kurzer Zeit [4-5].

Spüren kannst Du dies durch ein sogenanntes vernebeltes Gehirn („Brain Fog“), wenn Du gerade eine große Ladung dieser Stoffe aufgenommen hast.

 

Steht Olivenöl und anderen Ölen in vielem nach

Sonnenblumenöl bietet nicht viele Vorteile, dafür viele Nachteile. Die Lobbyarbeit ist hier nicht ganz so überzeugend wie beim Rapsöl, dennoch ist es ein Öl, das reichlich verfügbar und vielfach konsumiert wird.

Wir vergleichen Lebensmittel und auch Öle und gesunde Fette gerne untereinander – unser Nr. 1 Öl in der Küche für die heiße und kalte Küche ist Olivenöl, auch Butter oder Kokosöl sind gut.

Sonnenblumenöl steht hier dem Olivenöl in vielen Punkten nach – es ist weniger stabil, enthält weniger Antioxidantien, mehr Omega 6-Fettsäuren, hat keinen Eigengeschmack … es ist günstiger. Aber unsere Gesundheit sollte uns das wenigstens wert sein.

Studien, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Ernährungsinterventionen untersuchen, weisen darauf hin, dass Olivenöl und andere entzündungslindernden Öle die bessere Alternative sind zu Sonnenblumenöl, welches Entzündungsprozesse und damit Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt [6-8].

 

Gesundes Olivenöl sollte in keiner Küche fehlen.

Was ist mit Margarine?

Wenn Sonnenblumenöl schon nicht gesund ist, was ist dann mit Margarine? Dies ist wahrscheinlich eine noch schlechtere Wahl, da sie noch mehr ein industrielles Kunstprodukt ist, mehr Transfette enthält und in der menschlichen Ernährung nichts verloren hat.

Viele Vorteile für Margarine, wie zum Beispiel Cholesterinsenkung, gelten nur in der Theorie, in der Praxis hat sich das nicht bewährt oder in Studien gezeigt.

Dann lieber doch richtige Butter aus Weidemilch. Diese scheint Studien zufolge sogar förderlich für unsere Gesundheit zu sein, auch bei erhöhtem Cholesterin.

 

Persönliches Fazit

Sonnenblumenöl ist ein billiges Speiseöl, das reichlich verfügbar ist und gerne für seinen Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren gelobt wird.

Schauen wir jedoch genauer hin zeigt sich, dass es mehr Nachteile als Vorteile für unsere Gesundheit bietet und eigentlich nichts auf unserem Speiseplan verloren hat.

Es steht hochwertigeren Speiseölen wie Olivenöl oder Leinöl in fast allen Punkten nach.

Daher klares Fazit von uns: Sonnenblumenöl gehört nicht auf den menschlichen Speiseplan.

 

Quellenangabe:

Martin Auerswald, M.Sc.

Martin Auerswald ist studierter Biochemiker, Ernährungsberater, Mikronährstoffberater und Autor.

Seine Lebensmission ist es, Menschen dabei zu unterstützen, ein gesundes, glückliches und erfülltes Leben zu führen. Mit seinen Beiträgen, seiner Gesundheitsplatform SchnellEinfachGesund.de, Podcast und Kongressen erreicht er jedes Jahr mehrere Millionen Menschen.

Darüber hinaus berät Martin namhafte Unternehmen im Naturheilkunde-Sektor und begleitet als Mentor Menschen dabei, sich mit Gesundheitsprodukten eine eigene Selbstständigkeit aufzubauen.

 

Ich liebe Butter – schon immer.
Wer schon etwas länger auf der Welt ist kennt es noch aus früheren Zeiten: Gute Butter gab es oftmals nur Sonntags. Dann kam die Butter sogar als ungesund in Verruf bezüglich der “schlechten” Fette. Aber das ist nun schon lange anderes. Und Butter gilt sogar als gesünder als die Fette der Margarine. Ein Hoch auf die “gute” Butter. Ich habe einen interessanten Blog dazu, den ich mit Genehmigung vom Verfasser:  Martin Auerswald, Firma Schnelleinfachgesund  veröffentlichen darf. Martin ist ein  Experte in Sachen gesunder Ernährung.

Übrigens auch im Biohacking hat durch den Bulletproof Coffee bereits die Butter (Weidebutter) eine wertvolle Bedeutung für unseren Energiehaushalt. Dazu lese auch meinen Blog: https://diehautversteherin.de/bulletproof-collagen-coffee/

Hier ein sehr ausführlicher Bericht über Butter, geschrieben von Martin Auerswald im Sept. 22: https://schnelleinfachgesund.de. Wer die wissenschaftlichen Studien einsehen möchte kann sich direkt an Martin Auerwald wenden.

Blog von Martin Auerswald:
Zu Butter kursieren immer noch viele Gerüchte und Halbwahrheiten und es hat immer noch ein unnötig schlechtes Ansehen. Daher habe ich mich der Frage „Ist Butter gesund“ angenommen und recherchiert – und einige überraschende Antworten gefunden.

Butter – Kalorien und Nährwerte

Beginnen wir mit den Nährwerten von Butter. Butter ist im Grunde konzentriertes Milchfett und als solches ein fettreiches Lebensmittel.

Ein Esslöffel (14 g) Butter enthält:

Kalorien: 102

Fett: 11.5 g

  • Davon gesättigt: 7,3 g
  • Davon einfach ungesättigt: 3 g
  • Davon mehrfach ungesättigt: 1,2 g

Vitamin A: 11% RDA (empfohlener Tagesbedarf)

Vitamin E: 2% RDA

Vitamin B12: 1% RDA

Vitamin K2: 1% RDA

Weitere Inhaltsstoffe: Butyrat, Konjugierte Linolsäure (CLA), Omega 3-Fettsäuren, Cholesterin

Butter – Die Chemie

Butter ist ein tierisches Fett, das durch Schlagen von Milch (Sahne) gewonnen werden kann. Wenn Du mit dem Schneebesen lange genug durch die Sahne rührst, wird sie erst „sahnig“, später setzt sich die Butter oben ab. Das wird im großen Stil in Molkereien gemacht. In der Molkerei Weihenstephan durfte ich mir das mal ansehen – pro Sekunde kommen aus der „Buttermaschine“ 1-2 Blöcke (je 250g) Butter heraus. Das war faszinierend.

Was macht Butter anders als Olivenöl und andere Öle? Butter besteht zu über 60 % aus gesättigten Fettsäuren. Diese sind als Moleküle relativ dicht, da sie keine Doppelbindungen (im Molekül wie „Knicks“) aufweisen. Aufgrund dieser Dichte sind gesättigte Fettsäuren bei Raumtemperatur fest, pflanzliche Öle hingegen flüssig.lmitinsäure – eine gesättigte Fettsäure (ohne Knicks)

Je nachdem, was die Kuh zu fressen bekommt, wirkt sich das auf die Zusammenstellung der Inhaltsstoffe aus – mehr Wildkräuter und Gras bedeutet mehr Vitamin K1, ß-Carotin und Vitamin A für die Kuh, somit auch mehr Vitamin K2, Vitamin A und ß-Carotin für die Butter und eine gelblichere Farbe. Daher hat Weidebutter eine andere Farbe als Butter von Milch aus der Kraftfutter-Mast.

Ohne zu bewerten, ob gesättigte Fettsäuren gut oder schlecht sind: Sie sind Teil unseres Körpers, Teil unseres Stoffwechsels. Auch Cholesterin – unser Gehirn besteht zu etwa 30 % aus Cholesterin, wenn wir uns nur die Fette ansehen. Auf unserer Hüfte findet sich ein Großteil gesättigtes Fett, weil dieses besonders stabil ist.

Alles hat seinen Platz, doch die Frage ist, was ist eine gesunde Menge?

Ist Butter ungesund?

In den letzten 60 Jahren wurde in der Medizin rauf- und runtergebetet, dass gesättigte, tierische Fette und Cholesterin das Herz-Kreislauf-Risiko erhöhen und um jeden Preis reduziert werden müssen.

Heute auch bekannt als die Cholesterin-Hypothese, die auf die 7-Länder-Studie von Ancel Keys zurückgeht. Diese Studie gilt heute als widerlegt, dennoch halten sich die Empfehlungen diverser Ernährungsorgane (z.B. die American Heart Association oder die Deutsche Gesellschaft für Ernährung), was gesättigte Fettsäuren angeht.

Spreche ich heute mit Ärzten (v.a. Kardiologen und Diabetologen), gilt immer noch das Gesetz, dass gesättigte Fette (und damit Butter) um jeden Preis minimiert werden sollten.

Auch, wenn Studien das Gegenteil zeigen: die medizinische Praxis hinkt hier den wissenschaftlichen Tatsachen um etwa 50 Jahren hinterher.

Denn gesättigte Fette sind Teil einer gesunden Ernährung und nicht per se schlecht oder ungesund.

Wie wir gleich sehen werden, reduziert Butter sogar das Risiko für Typ 2 Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einzelne Krankheitsbilder wie Schlaganfall und Herzinfarkt!

Lasst uns über Qualität reden!

Was mich an der Argumentation der meisten „Ernährungsinstitute“, konventionellen Medizinern und auch Veganern stört: Es wird nicht über Qualität gesprochen.

Es gibt leider noch zu wenige Studien, in denen zwischen Bio- und Massentierhaltungs-Produkten unterschieden wird.

Aber logisch ist es:

  • Produkte von glücklichen und gesunden Tieren = gesunde tierische Lebensmittel (mehr Vitamine, Nährstoffe, entzündungslindernde Stoffe)
  • Produkte von unglücklichen und ungesunden Tieren = ungesunde tierische Lebensmittel (weniger Nährstoffe, mehr Antibiotika und entzündungsfördernde Stoffe)

Es verhält sich so bei Fleisch vs. Weidefleisch, bei Bio-Eier vs. Käfighaltung und auch bei Butter: Produkte aus artgerechter Haltung sind besser für Umfeld, Tier und Mensch.

Daher sollte immer unterschieden werden – und die einzige Form von Butter, die wir hier empfehlen, ist aus Weidehaltung oder Bio. Diese Butter schmeckt besser und ist nährstoffreicher.

Es hängt alles zusammen und Weidehaltung ist chemisch & menschlich gesehen einfach besser!

Ist Butter gesund oder nicht? Werfen wir einen Blick auf die Wissenschaft:

Was sagt die Wissenschaft zu Butter?

Wenn Butter wirklich ein Problem für die Gesundheit darstellt, sollte sich das ansatzweise in wissenschaftlichen Studien widerspiegeln.

Doch das tut es nicht.

Im Gegenteil: Butter scheint gesund zu sein und das Risiko für diverse Erkrankungen zu senken:

Studie 1: Butter mit geringerem Fettleibigkeits-Risiko assoziiert

Eine wissenschaftliche Arbeit aus dem Jahr 2013 [1] untersuchte die Studienlage über die Hypothese, ob Butter und andere fettreiche Milchprodukte das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

Sie kamen zu dem Schluss, dass die Hypothese als falsch gilt, da eindeutig ist, dass Butter das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen NICHT erhöht.

Butter scheint sogar das Risiko für Fettleibigkeit zu reduzieren. Das ist insofern interessant, als dass Butter sehr hochkalorisch ist.

Studie 2: Butter hängt mit geringerem Diabetes-Risiko zusammen

Ein großer Review [2] mit insgesamt 630.000 Studienteilnehmern untersuchte den Zusammenhang aus Butter und Typ 2 Diabetes.

Das Ergebnis war eindeutig: Jede Portion Butter reduziert das Risiko für Typ 2 Diabetes um 4 %.

Hier muss man natürlich realistisch bleiben – denn hemmungsloses Butter-Schlemmen ist damit nicht gemeint (leider).

Studie 3: Könnte mit geringerem Schlaganfall- und Herzinfarkt-Risiko zusammenhängen

Kardiologen aufgepasst: Bisher konnte in Studien nicht gezeigt werden, dass Butter das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Es scheint das Risiko eher zu verringern, wie eine weitere Studie zeigt [3].

Studie 4: Erhöht bei moderatem Konsum (bis zu 50 g täglich) das HDL- und LDL-Cholesterin

In weiteren Studien [u.a. 4] wurde moderater bis hoher Butterkonsum (bis zu 50 g täglich) mit Olivenöl verglichen und die Auswirkung auf bestimmte Blutwerte untersucht.

Butter erhöhte bei Studienteilnehmern die Triglyzeride, HDL- und LDL-Cholesterin, wirkte sich aber nicht negativ auf Entzündungsmarker aus. Olivenöl hingegen senkte die Cholesterinwerte.

Sieht man sich nur das Cholesterin an, scheint Butter „des Teufels“ zu sein. Doch mit Blick auf das Herz-Kreislauf-Risiko und andere Risiken, scheint Butter gut zu sein.

… was wiederum dafür spricht, dass die Cholesterin-Hypothese, die nur Blut-Cholesterin und das Herz-Kreislauf-Risiko in Zusammenhang bringt, als überholt anzusehen ist.

Ist Margarine die bessere Butter?

Was ist mit der „guten“ Margarine, die bei erhöhtem Cholesterin empfohlen und mit Butter ausgetauscht wird? Margarine wird aus pflanzlichen Ölen gewonnen, ist sie nun besser als Butter?

In wissenschaftlichen Studien konnte bisher kein Vorteil von Margarine gegenüber Butter festgestellt werden [5].

Eher könnte sich Margarine negativ auf die Gesundheit auswirken, da es ein unnatürliches und künstliches Industrieprodukt ist, das aus der Härtung von industriellen Speiseölen wie Rapsöl und Sonnenblumenöl gewonnen wird. Bei dieser Härtung entstehen die für die Gesundheit weniger zuträglichen Transfette.

Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoller, bewusst und moderat Weidebutter sowie gute pflanzliche Öle wie Olivenöl, Leinöl oder Hanföl zu verwenden.

Ist Butter gesund? Vorteile für die Gesundheit

Wir können bislang zusammenfassen: Butter ist nicht ungesund. Es scheint eher gesund zu sein, weil es mit einem geringeren Risiko für diverse Erkrankungen zusammenhängt.

Was macht Butter gesund? Was spricht dafür, wenn wir uns die Inhaltsstoffe ansehen?

Gesättigte Fettsäuren

Milchfett ist ein für den Menschen natürliches Fett, das der menschlichen Muttermilch sehr ähnlich ist. Sicher hat der Mensch in der Steinzeit keine Butter gegessen – doch gleiches gilt für Olivenöl und andere Öle. Ich würde es als Erfolg unserer Zivilisation bezeichnen, dass wir solche Produkte heute verzehren dürfen.

Der Verzehr von Milchfett (damit sind in erster Linie gesättigte tierische Fette aus Milchprodukten gemeint) steht in Studien immer wieder im Zusammenhang mit einer besseren Gesundheit [6].

Der Vorteil bei Butter (im Vergleich zu Milch) ist, dass die Fette nicht homogenisiert werden – bei diesem Prozess werden die in der Milch schwimmenden Fettkügelchen (Mizellen) zerstört und verkleinert, und scheinen sich dann biochemisch anders zu verhalten. Insofern ist Butter ein unbehandeltes, natürliches Fett.

Dennoch scheint es besser zu sein, Butter mit gesunden pflanzlichen Ölen (z.B. Olivenöl) zu kombinieren, damit sich die Vorteile gegenseitig verstärken. Zudem erhöht diese Kombination die Hitzestabilität der beteiligten Öle.

Butyrat

Butyrat ist Buttersäure, eine sehr kleine, gesättigte Fettsäure. Diese kommt in Butter vor – wird Butter ranzig, ist es die Buttersäure, die oxidiert.

Ein höherer Butyrat-Verzehr wird mit einer besseren Stoffwechsel- und Darmgesundheit in Verbindung gebracht, da es für die Zellen der Darmwand ein gefundenes Fressen ist. Außerdem gilt Butyrat als guter Energieträger für den menschlichen Stoffwechsel, scheint den Blutzuckerspiegel zu senken und vor Zivilisationserkrankungen zu schützen [7-8]

Konjugierte Linolsäure (CLA)

Konjugierte Linolsäure ist eine natürliche Transfettsäure, die in tierischen Lebensmitteln und auch Muttermilch vorkommt. Sie wirkt sich – im Gegensatz zu industriellen Transfetten – nicht negativ auf unsere Gesundheit aus, im Gegenteil: Sie schützt vor Atherosklerose [9].

Vitamin A

Wir schreiben gerne über Vitamin A, da es ein für den menschlichen Stoffwechsel essenzieller Nährstoff ist, über den zu wenig gesprochen wird.

Vitamin A wirkt meist mit Vitamin D zusammen, beide ergänzen sich gegenseitig und modulieren Stoffwechsel, Immunsystem, Darm- und Hautgesundheit, Knochen und vieles mehr.

Butter ist reich an Vitamin A und somit eine gute Quelle.

Rinderleber ist eigentlich die beste Vitamin A-Quelle in unserer Ernährung. Sollte Rinderleber nicht Dein Fall sein, ist Butter (und Eier) eine gute Alternative.

Omega 3-Fettsäuren

Stammt die Butter aus Weidehaltung, ist sie eine Quelle für Omega 3-Fettsäuren.

Keine sehr gute, aber es ist erwähnenswert. Zum Decken Deines Omega 3-Bedarfs bieten sich Fisch, Meeresfrüchte, Fischöl & Algenöl mehr an, doch Butter ist eine gute Ergänzung.

Ein Grund mehr, Butter ohne schlechtes Gewissen zu genießen.

Wieviel Butter ist gesund?

Im Übermaß ist alles problematisch, auch Butter. Wieviel ist zu viel?

Bis 50 g täglich gilt in Studien als „moderate Menge“ für den Verzehr von Butter. In der täglichen Praxis sind 1-2 EL (bis 25 g) realistischer.

Während einer ketogenen Ernährung kann auch mehr Butter konsumiert werden, auch Leistungssportler erhöhen gerne so ihre Aufnahme an gesunden Fetten – für die meisten Menschen sind 1-2 EL täglich eine gute Menge.

Wenn es vereinzelt auch mal mehr wird, ist das in Ordnung.

Fokus solltest Du nicht nur auf die Butter selbst legen, sondern auch, womit Du Butter konsumierst:

  • Mit Weißbrot oder Sauerteigbrot?
  • Mit Weizennudeln oder Nudeln auf Sauerteig- oder Hülsenfrucht-Basis?
  • Mit einer Laugenbrezel oder einem gesunden Sandwich?
  • Mit Margarine oder Olivenöl?
  • Mit Fleisch aus Massentierhaltung oder einem Steak aus Weidehaltung?
  • Mit Pommes oder grünem Gemüse?

 

Das gute alte Butterbrot 🙂

Du siehst: Alles im Kontext. Kombiniert mit Fast Food oder einer Buttercremetorte verhält sich Butter im Körper anders als eine gesunde Mahlzeit.

Fazit – Ist Butter gesund?

Ja, Butter kann als gesund bezeichnet werden:

  • Studien zeigen ein reduziertes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettleibigkeit und Typ 2 Diabetes
  • Empfehlungen, Butter zu reduzieren, gelten vor diesem Hintergrund als überholt
  • Hab also keine Angst oder schlechtes Gewissen, wenn Du Butter isst
  • Iss Butter in Maßen – sie ist Teil einer gesunden Ernährung
  • Achte auf Weidebutter, um Dir, der Umwelt und den Tieren etwas Gutes zu tun
  • Sende diesen Beitrag an Menschen, die immer noch Butter meiden oder vor ihr warnen.

 

So Ihr Lieben jetzt wisst Ihr alles: Die gute alte Butter ist wertvoll – wenn sie von wertvoll gehaltenen Tieren kommt.

Liebe Grüsse Eure Hautversteherin Silvia

Liebe HautversteherInnen,

müde Haut, fahle Haut, große Poren, leichte Fältchen… und überhaupt…to a good Look…..

 

Praktiziere ein gutes SKINHACKING! Jeden Tag!
Wie  Du vielleicht aus dem Biohacking schon erfahren hast (biologische Körperoptimierung) habe ich heute für Dich ein paar Skinhacking-Tipps (biologische Haut-Optimierung) zusammengestellt, die Dein direktes Aussehen Deiner Haut beeinflussen können. Was Du aktiv tun kannst – am besten täglich oder mindestens 3 x in der Woche:

Lies Dich schön:

SKINHACK 1

Trinke direkt nach dem Aufstehen ein Glas leicht warmes Zitronenwasser.

Benefit: Das erleichtert Deinem Körper die Flüssigkeitsaufnahme am Morgen, regt den Kreislauf an und kurbelt super die Entgiftung und Entschlackung an.
Gerade in den Morgenstunden ist der Körper auf Ausscheidung programmiert. Über Nacht haben einige Regenerationsprozesse stattgefunden und Gifte wollen raus.
Du unterstützt mit diesem einen Glas diese wunderbare Funktion.

Lies dazu meinen separten Blog: Zitronenwasser am Morgen https://diehautversteherin.de/zitroneammorgenschoenehaut/

SKINHACK 2

Dusche am Morgen kalt bzw. beende Deine Dusche mit einem ausgiebigen kalten Strahl. Am besten von den Füßen hoch bis zum Gesicht. Ja genau, lasse das kalte Wasser auch über Dein Gesicht laufen. Alternativ kannst Du auch Dein Waschbecken mit kaltem Wasser füllen und Dein Gesicht mehrmals komplett darin eintauchen. Es kostet am Anfang  ein wenig Überwindung aber dann macht es regelrecht Spaß.

Benefit: Durch das Zusammenziehen der Gefässe durch das kalte Wasser nach der Wäreme unterstützt Du die Funktionen der feinsten Blutgefässe (Kapilaren). Diese sind im Gesicht besonders fein und sehr dünn. Stauungen kommen in Gang, die Sauerstoffaufnahme wird erhöht und ein rsoiger Teint entsteht. Dies ist auch eine sehr gute Maßnahme zur Vorsorge von Couperose bzw. Du wirst eine leichte Verbesserung feststellen, solltes Du Couperose haben. Oftmals lindern sich auch die leichten Tränensäcke unter den Augen am Morgen.

SKINHACK 3

Reinige regelmässig Dein Gesicht mit einer milden Waschlotion und wasche diese bitte immer mit viel Wasser ab. Es sollten keine Waschsulfate auf der Haut bleiben. Das gilt insbesondere dann, wenn Du die praktischen Reinigungstücher benutzt. Lange auf der Haut befindlichen Waschsulfate zerstören den natürlichen ph-Schutz der Haut auf Dauer. Das kann fatale Folgen haben. Deshalb mein pesönlicher Tipp: Jedes Reiniungspräpart – was durchaus wichtig ist um Fette und Schmutz zu lösen – wird immer mit ausreichend Wasser entfernt. Nutze 2 mal in der Woche zusätzlich ein enzymatisches Peeling. Die Enzyme lösen sehr sanft die abgestorbenen Hautzellen und werden mit dem Runterwaschen wunderbar entfernt.

Benefit: Weil die Haut atmen kann, abgestorbene Hautzellen lassen Dich fahl und müde aussehen. Wichtig ist: Pflege danach Deine Haut auf jeden Fall mit einem guten Serum, am besten mit einem niedermolekualen Hyaluronserum. Die wahre Party für Deine Haut. Eine gute Pflegecreme ist das A + O von schöner Haut. Lass Dich beraten von einer fachkompeten Person, die sich auskennt. Das hilft sehr gut.

SKINHACK 4

Reduziere mindestens 3 x die Woche Deine Nahrungsaufnahme im Intervallfasten-Rhytmus.

Benetit: Gib Deinem Körper Zeit,  das volle Entgiftungsprogramm und vor allen Dingen Regenerationsprogramm zu fahren. Nahrungskarenz zwischen 14 und 16 Stunden.
Ich weiss, es scheint schwierig. Aber auch hier hilft die Regelmäißkeit. Ich habe zum Beispiel damit angefangen, Montags ab dem Mittagessen nichts mehr zu essen. Als sich das eingespielt hat, habe ich es auch Dienstag verlängert. Der Körper mag Gewohnheiten. Also das klappt.

Wichtig zu wissen. Das verjüngt auf Dauer enorm  und lässt Dich echt gut aussehen.
Tipp Am besten für die Haut ist zum Beispiel die letzte Nahrung am Nachmittag aufzunehmen und dann erst wieder 16 Stundenn später. Warum: Weil gerade in der Nacht der Körper gerne Zeit nutzt, vieles zu eleminieren an altem Zellmaterial. Ein sehr gutes Regenerationsprogramm wird angeschaltet, weil keine störenden Verdauungsarbeiten zu regeln sind. Außerdem baut sich der Körper aus den Fettzellen in der Leber den benötigten Zucker um für das Gehirn zu füttern (Gehirn braucht Zucker). Eine super coole Angelegenheit, um Fette abzubauen.

Warum nun gerne über Nacht: Weil in der Nacht das Wachtstumshormon SHT ausgeschüttet. Dieses funktioinert nur dann, wenn kein störendes Insulin im Blut umherschwimmt. Diesen Tipp habe ich von führenden Anti Aging Wissenschaftlichern erhalten (aus meinem Onlinekongress zum Thema Anti Aging). Also SKINHACK 4 ist ein wahrer Jungbrunnen.

SKINHACK 5

Bewege Dich täglich 30 Minuten bewusst und am besten zusammenhängend. Mache einen Mix aus Ausdauerbewegung und kurzes Schnelltraining wie zum Beispiel Sprints oder schnelle Kniebeugen oder Liegestütze.

Benefit: So aktivierst Du Deinen gesamten Muskelapparat, der wichtig ist für unser System. Darüberhinaus ist es super, durchaus mindestens 1 x die Woche etwas länger zu trainieren entweder draußen oder im Sportstudio. Muskeln und Skelett leben von Bewegung und der Knochen braucht für seine Stärke nicht nur Calzium, sondern auch Bewegung.

SKINHACK 6

Waldbaden, heisst bewege Dich im Wald in dieser wunderbaren natur. Die Terpene (Ausscheidung der Bäume wirken auf unser vevetatives Nervensystem wie fast schon eine Meditation.

Benefit: Lies bitte hierzu den ausführlichen Blog zum Thema Waldbaden. https://diehautversteherin.de/waldbaden/

SKINHACK 7

Tägliches kurzes Innehalten: Nenne es Meditation oder einfach nur Stille. Was ist damit gemeint: Nimm Dir Zeit 5 – 10 Minuten, sinnvllerweise direkt am Morgen nach dem Aufstehen. Halte inne, höre in Dich hinein, was Dir Dein Körper sagen will. Stelle Dir vor was du an dem Tag alles wunderbares machen wirst. Danke Deinem Körper dass er dich gut aufgewacht hat. Stelle Dir 3 Dinge vor, die Du an Deinem Körper ganz toll findest Bitte mache es täglich, Du wirst bemerken wie Du Dich veränderst. Nein kein Unsinn, alles hat einen echtes Sinn.

Benefit: In kurzer Zeit besinnt Du Dich auf die wichtigen Dinge und bist in der Lage überflüssigen “Müll” sei es medial oder zeitfressend zu verändern.

SKINHACK 8

Einer mit der wichtigsten Hacks für gutes Aussehen: Sorge für ausreichenden Schlaf. Der gesunde Schlaf rückt immer mehr im Gesundheitsmanagment in den Vordergrund. Im Schlaf passieren die besten Regenerationsprozesse im Köprer –  insbesondere im Gehirn. Der komplette Tag überlastet das Nervensystem, gerade in der multimedialen Zeit. Von der schädlichen Strahlung um uns herum gar nicht zu sprechen.
Du kennst den Begriff Schönheitsschlaf, der hat seine Gründe. Versuche oder tue es einfach, rechtzeitig ins Bett zu gehen. Lüfte den Raum gut durch, stelle alle störenden Eletrogeräte aus. Auch wenn Du noch nicht müde bist, trainiere es Dir an. Lege Dich hin. Schließe die Augen und lasse den Tag noch einmal passieren.
Suche Dir 3 Dinge aus, die besonders gut gelaufen sind. Was hast Du besonders gut gemacht, wem konntest Du eine Freude bereiten, was hast Du gutes getan. Freue Dich auf den erholsamen Schlaf der Deinem Körper sehr gutes tut.Übringes was blöd ist… ein Glas Alkohol vor dem Schlafen gehen zerstört diese Ruhephase weil der Prozess vom Umbau des Alkohols in Zucker lange dauert. Also überlege es Dir ob ein Gläschen vor dem Schlafengehen doch lieber Wasser sein sollte. An den Tagen des Intervallfastens merkst Du sowieso, wie Dein Schlaf eine ganz andere Qualität bekommt.

Benefit: Besser geht schöne Haut nicht und es kostet nichts.

SKINHACK 9

Die Ernährung das gosse Thema: Integriere in Deinen täglichen Speiseplan immer ein Gemüse. Gekocht oder roh, wie Du es verträgst. Dazu nehme bitte gutes Öl, wie zum Beispiel das Öl in der Avocado oder aus Nüssen Beipiel Walnuss. Ein gutes Omega 3 Öl kauft man am besten als Nahrungsergnzungsmittel, denn wer isst täglich eine grosse Portion an Lachs. Achte dabei auf sehr hochwertige Mittel, diese kosten zwar etwas mehr sind aber für den Körper bioverfügbar. Eine schöne Haut braucht tatsächlich gutes verwertbares Fett. Dieses Fett macht nicht dick.

Letztendlich braucht ein gutes Bindegewebe auch ausreichend Collagen/Eiweiss. Lies am besten dazu auch meinen ausfülrichen Blog. Dieser ist echt super interessant recherchiert.

https://diehautversteherin.de/kollagen-der-booster-im-bindegewebe/, https://diehautversteherin.de/schoene-haut-durch-proteine/

Benefit: Eine gute Schönheit von innen strahlt nach außen.

 

So Ihr Lieben, es gibt natürlich noch unzählige weitere Supertipps für eine schöne Haut und tolles Aussehen. Mit diesem kleinen Ausschnitt möchte ich motivieren, einfach mal tolles auzuprobieren.

Es ist so leicht, Gutes für die Gesundheit und gutes Aussehen zu tun. Die Zauberformel heisst ganz einfach: TUN! Mach mit!

 

Eure Hautversteherin Silvia

 

 

 

Hallo Ihr Lieben,

Zink ist ein weitaus unterschätztes Spurenelement für unseren Körper. Und dabei ist es ein Geheimmittel für eine wunderbare Haut.

Info: Zink ist in vielen Lebensmitteln enthalten (hier gibt es in Google gute Lebensmittellisten). Insbesondere auch in einigen Arten von Nüssen und Getreiden (wie das Bild bereits vermittel). Es ist daher nicht schwer Zink aufzunehmen, dennoch wenn man eine Blutuntersuchung macht, kommt oft ein Mangel vor. Und das ist schade, denn Zink ist gerade für unsere Haut ein Schönheitsideal.

Warum ist Zink unter anderem für eine schöne Haut verantwortlich:
Zink ist bei zahlreichen biochemischen Vorgängen im Körper beteiligt, ist an über 300 enzymatischen Vorgängen beteiligt und ist Bestandteil von über 300 Enzymen. Und fehlt es oder ist es zuwenig vorhanden beginnt das Dilemma.

Wichtig für uns zu wissen: Für Haut, Haare, Knochen und Hormone ist es von großer Bedeutung. Zink kann darüber hinaus vor oxidativen Stress schützen und dieser lässt uns ja bekanntlich schneller altern.

Was ist nun das Geheimnis in Korrelation zur Haut: Die Enzyme im Körper, welche  die wichtigen Proteine zerschneiden, brauchen Zink, um diesen Job zu tun. Denn die Baustoffe, die Aminosäuren, sind das Benefit  für Haut, Haare und Knochen.

Ein wenig abgekürzt… Das wichtige Cystein (wichtige Aminsosäure) wird gebaut, und das ist ein super wichtiger Bestandteil von Haut, Nägel und Haaren: Stabilität und Festigkeit hängen hiermit stark zusammen.

Es gibt – für Interessierte – sehr gute Abhandlungen über Zink. Ich möchte Euch heute einfach mal auf dieses wunderbare Element aufmerksam machen.

Einige kennen die Einnahme von Zink in der Erkältungszeit. Aber darüber hinaus ist es durchaus sinnvoll,  immer mal wieder etwas einzunehmen wenn man sich nicht gerade täglich super ernährt und im Alltag das schnelle nicht so frische Essen genießen kann. Eine Handvoll  Nüsse täglich tun es auch.

Also bleibt schön und gesund

Eure Hautversteherin Silvia

 

Liebe HautversteherInnen,

heute zeige ich auf, dass es über Nahrung möglich ist, eine schöne gesunde Haut zu erhalten oder zu bekommen. Bist Du interessiert? Dann lies einfach weiter.

Es ist nicht neu, unsere Nahrung hat einen großen Einfluss auf unsere Haut. Ist ja auch total logisch. Unser größtes Organ – unsere super Schutzhülle des kompletten Körpers – muss sich gut ernähren. Das tut sie nun mal von innen. Und sie kann sich nur nehmen was wir ihr geben. Was brauchen die Zellen. Selbstverständlich gesunde lebendige Nahrungsmittel mit viel Vitaminen, Mikro und Makronährstoffen. Diese sind nun mal in gesunder frischer Kost enthalten. Verkochte, industriell hergestellte Nahrungsmittel (die den Namen Nahrung gar nicht mehr verdient haben) reichen da nicht aus. Und, vielleicht könnt ihr das selber bestätigen, man sieht der Haut tatsächlich an, ob sie gut genährt wird oder nicht. Kennt ihr vielleicht auch solch graue, schlecht durchblutete fahle Haut? So eine cerdickte durch zu viel Zucker verklebte Haut? Vielleicht habt ihr das ja schon mal gesehen. Da sieht man regelrecht, dass der Körper mit nicht so gesunden Nahrungsmitteln versorgt wird. Und das Gegenteil kennt ihr vielleicht auch: Gesunde, schöne pralle Haut die nur so strahlt. Frisch, rosig und gut durchblutet. Da sieht man wirklich auch, dass diese Haut super gut versorgt wird mit frischer gesunder Nahrung und sicherlich mit genügend Wasser.

Es gibt speziell Nahrung die direkt auf eine schöne Haut wirkt. Hier ein kleiner Einblick für euch:

Was schmeckt denn unserer Haut nun besonders gut?

Dazu darf man wissen, das innerliche Entzündungen – Inflammation genannt – freie Radikale und wie schon erwähnt viel Zucker: ein hoher Zuckerspiegel im Blut tatsächlich eine Hautalterung beschleunigen. Dazu kommt noch dass auch Hauterscheinungen wie Akne zum Beispiel sich dadurch verschlechtern kann. Und hier greift tatsächlich eine gute Ernährung ein. Insbesondere entzündungshemmend wirken hier die Omega-3-Fettsäuren (in Fettem Fisch), Kräuter und Gewürze (zum Beispiel Ingwer und Kurkuma). Schutzsubstanzen für freie Radikale finden wir genügend in Obst und Gemüse, Beeren und dunklen Säften. Hier sollte man auf sog. Muttersaft zurückgreifen. Beim Gemüse gilt die “Ampel” Regel, heisst einen guten Mix aus grünem Gemüse, rotem Gemüse und gelbem Gemüse zu finden. Damit sind alle wichtigen Schutzvitamine abgedeckt.

Bitte versuche tatsächlich auf Nahrung mit einem hohem Zuckergehalt zu verzichten: Das ist die wahre Hautalterung!  Davon mal abgesehen schädigt Zucker fast alles im Körper, auch der Darm hat ein echtes Problem damit.

Hier ein Überblick:

Was tut der Haut gut und macht sie schön:

Viel Gemüse (bio)
guter Mix aus Obst: Beeren sind der Hit
Nüsse (1 handvoll pro Tag)
Hülsenfrüchte (super Eiweiß)
Vollkorngetreide (macht keinen so hohen glykämischen Index)
viel Fisch (Lachs ist super)
Verzichte soweit es geht auf Fleisch (1 x die Woche reicht) – Wurstwaren sowieso

Und wie steht es mit den lieben Genussmitteln: Kaffee geht (schwarz liefert er sogar Antioxidantien)
dunkle Schokolade (schützt Haut und Körper vor freien Radikalen)
und ja ab und zu ein Glas Rotwein (soll die Gefäße schützen)

Und natürlich das große Wichtige: Wasser, Wasser, Wasser.

Ich durfte vor kurzem ein interessantes Interview führen mit einem führenden Wasserexperten in Deutschland. Er empfiehlt auf wirklich reines Wasser zurückzugreifen ohne viele Mineralien. Dieses Wasser kann bis in die kleinsten Kapillaren dringen und alles richtig spülen. 2 Liter sind optimal. Der größte Teil sollte morgens bis zum Mittag getrunken werden. Am Vormittag ist das große Reinigungsprogramm im Körper angesagt. Ab Mittag – Nachmittag dann 1/3 der Tagesmenge. Es gibt auch eine gute Studienlage darüber, dass viel Feuchtigkeit (Wasser) die Haut verbessert, die Sauerstoffversorgung der Haut super funktioniert. Man kann diesen Jungbrunneneffekt wirklich messen. Also nichts wie ran / rein mit gutem sauberen Wasser. Hole dir gleich ein Glas. Du verlierst gerne den Überblick ob du genügend trinkst? Dann fülle dir morgens 8 große Gläaser mit Wasser, Abends sollten diese ausgetrunken sein.

So dies ist ein kleiner Überblick der dich motivieren kann, einfach deine Nahrungsmittel zu überprüfen. Wenn für dich eine schöne und gesunde Haut wichtig ist, greif zu.

 

Hinweis: Ich konzipiere gerade einen Onlinekurs: Es ist nie zu spät toll auszusehen. Hierin wird das Thema Ernährung ausführlich und bis ins Detail dargestellt und besprochen. Infos später hier im Blog.

 

Ihr Lieben, viel Freude und allzeit tolle Haut

Eure Hautversteherin Silvia

 

 

Mood Food und schöne Haut:
Oder: Das Gute-Laune-Lebensmittel

Hallo liebe Hautversteher, bei der Auswahl von Lebensmitteln stolpere ich im Augenblick immer öfter über Mood-Food: Lebensmittel die glücklich machen. Vielleicht hat es aber auch mit der dunklen Jahreszeit zu tun.

Was ist Mood Food? Definition; Wir essen Nahrung, wodurch sich unsere Stimmung hebt. Anders ausgedrückt: „Iss dich glücklich!“. Gute Idee.

Was genau ist gemeint: Es gibt bestimmte Nahrungsmittel, die Einfluss nehmen auf die Serotoninbildung. Das ist ein Neurotransmitter, der als körpereigenes „Glückshormon“ bezeichnet wird. Dieser Transmitter wird im Gehirn produziert und ist verantwortlich für eine gute Stimmung. Serotonin muss allerdings in einer Vorstufe gebildet werden und zwar aus dem Eiweiß-Baustein Tryptophan. Und dieser Baustein wird über das Essen aufgenommen. Im Gehirn wird dann Tryptophan zu Serotonin umgewandelt und hier schließt sich der Kreis. Hört sich kompliziert an? Nein ist es nicht. Das irre daran, es hat auch einen Einfluss auf unser wunderbares Organ Haut: Durch diese Narhungsmittel kommen wir in eine gute Durchblutung und in ein gesundes Sauerstoffsystem. Und schwups, verändert sich unsere Haut. Strahlend schöne Haut, das Thema bei uns hier.

Hier findest du eine Auflistung von super leckeren Nahrungsmitteln, die diesen Job erledigen.

Mood Food: Ingwer Ingwer schmeckt in den unterschiedlichsten Varianten: als Drink in kaltem oder heißen Wasser, frisch gehackt als Zugabe zu Schwarztee und als Basis für viele asiatische Gerichte. Der Grund dafür ist: Das enthaltende Gingerol verbessert aufgrund seiner Schäfte die Stimmung.

Mood Food: Beeren Beerenfrüchte sind wertvolle Magnesiumlieferanten und nimmt auf unsere Stimmung Einfluss: Magnesium hemmt die Freisetzung der „Stress-Hormone“ Adrenalin und Noradrenalin. Fazit: Magnesium stimmt gelassen und unterstützt effektiv in Stress-Phasen. Insbesondere Blaubeeren sind sehr gute Magnesiumlieferanten. Zur Zeit können wir auch gut auf Tiefkühlware zurückgreifen.

Mood Food: Vanille. Das passt jetzt wunderbar in diese Weihnachts-Backzeit. Die Vanilleschote wird auch gerne als die Königin der Gewürze bezeichnet. Es wird vermutet, dass der Verzehr von Vanille die Ausschüttung von Serotonin im Gehirn ankurbelt. Mein Tipp: Bitte nimm nur echtes Vanillemark oder Vanillepulver. Das künstlich hergestellte Vanillin erzeugt nicht die gleiche Wirkung. Herrlich: Schon der Geruch von Vanille entspannt und ruft Wohlbefinden hervor.

Mood Food: Fisch Fisch macht müde Menschen munter. Traurig stimmende Substanzen werden gestoppt, wenn die Nahrung die wertvollen Omega-3-Fettsäuren enthält. Fette Seefische wie Lachs, Makrele, Sardellen, Sardinen und Hering liefern besonders viele Omega-3-Fettsäuren. Wer kein Fisch essen mag kann auch gerne auf Leinöl oder Walnussöl zurückgreifen.

Mood Food: Dunkle Schokolade Oft wird Schokolade als Seelennahrung bezeichnet. Denn neben dem hohen Zucker- und Fettgehalt enthält sie auch die Stimmungsaufheller Tryptophan und Theobromin, die in der Lage sein sollen, die Serotonin-Ausschüttung im Gehirn zu stimulieren. Nachgesagt wird dies allerdings nur der wirklich dunklen Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil ab 70 Prozent. Ich finde, diese Schokolade passt auch mal gut als Nachtisch mit oder ohne einem kleinen Schluck Rotwein. Warum nicht, als Alternative zu den vielen übersüßten Nachspeisen die in der Weihnachtszeit gegessen werden.

Mood Food: Koffein Ja, du liest richtig: Koffein ist in Maßen konsumiert der Muntermacher, der die Stimmung verbessert. Stimmt, ich merke es jeden Morgen. Mein persönliches Lieblingsgetränk am Morgen.

Also liebe Hautversteher, nutzen wir diese dunkle Jahreszeit und essen uns glücklich. Die eine oder andere Zutat macht übrigens auch die Haut schön. Und sowieso, glückliche Menschen sind eh schöner.

 

 

Basische Ernährung und Haut: Interessantes notiert

Hallo liebe Hautversteher, heute habe ich für euch einige Informationen zum Thema basische Ernährung zusammengestellt. Ein etwas ausführlicher Blog, das Thema gibt es allerdings auch her. Viel Freude beim lesen und für schöne Haut gilt alles sowieso.

Ob wir es nun wollen oder nicht, basische Ernährung liebt unsere Haut.

Eine basische Ernährung verhindert eine Übersäuerung des Körpers, insbesondere auch des Bindegewebes. Sie hilft sogar, bei einer bestehenden Übersäuerung, diese abzubauen.

Hintergrund der basischen Ernährung ist ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt und bedeutet somit: Keine Ablagerungen von Schlacken.

Die basische Ernährung entsäuert unter anderem das Bindegewebe, Celluite ist hier das Zauberwort.

Gleichzeitig sorgt die basische Ernährung dafür, dass sich im Magen die Magensäureproduktion einpendelt (nicht zu schwach und nicht zu stark) und dass sich im Dickdarm wieder jene nützlichen Bakterien ansiedeln können, die dort für das erforderliche saure Milieu sorgen.

Was will ich damit sagen:

Jede Mahlzeit, die wir essen, wird im Körper fein säuberlich zerlegt. Brauchbares wird verwendet, Unbrauchbares fliegt raus. Das ist der Stoffwechsel. Essen wir zum Beispiel eine Schinken-Pizza: Das Beispiel für eine ausgesprochen säurebildende Mahlzeit.

Die Pizza besteht in der Hauptsache aus Mehl, Käse, Wurst und Tomatensoße. Dazu kommen viele künstlicher Zusätze wie Geschmacksverstärker, Stabilisatoren, Konservierungsmittel und Säureregulatoren. Und das ist nicht alles. Gott ne wie gesund.

Die genannten Zutaten sind extrem säurebildend. Das heißt: Bei der Verdauung und Verstoffwechslung entstehen im Körper eine Menge Säuren.

Die Crux: Die entstehenden Säuren können nicht so einfach wieder ausgeschieden werden. Die lagern sich erstmal ein. Hierfür benötigen sie jede Menge von wichtigen Mineralstoffen.

Dumm: Übersäuerung macht dick

Gleichzeitig werden vom Körper so viele Fettzellen wie möglich angelegt. Fett ist prädestiniert für die Einlagerung der Säuren bzw. ihrer Schlacken und schützt gleichzeitig die lebenswichtigen Organe vor den gefährlichen Säuren.

Vielleicht ist man möglicherweise gar nicht dick, sondern einfach nur übersäuertJ

Wichtig zu wissen: Solange der Körper in einer Übersäuerung ist, bleibt eine dauerhafte Gewichtsabnahme schwierig.

Fazit: Mit einer basischen Ernährung purzeln die Kilos übrigens oft ganz automatisch.

Dumm: Übersäuerung überlastet die Organe

Wenn die Säuren dann glücklich neutralisiert sind (man nennt sie jetzt auch Schlacken), müssten sie eigentlich ausgeschieden werden – zum Beispiel über die Nieren, die Haut, den Darm. Das gelingt aber aufgrund der großen Säurenmenge aus der üblichen Ernährungsweise oft nicht mehr oder nicht vollständig.

Die Ausscheidungsorgane sind überlastet und die Schlacken werden im Körper eingelagert. Hier ist eine Entschlackungskur von Zeit zu Zeit sehr ratsam.

Übersäuerung und ihre Folgen

Vorerst aber bleiben sie im Körper. Dort richten sie teilweise nicht so Gutes an:

Es gibt viele Erkrankungen die durch eine Übersäuerung entstehen, zwei davon die für uns eine Rolle spielen:

  • Es kann zum verstärkten Haarausfall kommen
  • Sie setzen sich zwischen die Zellen der Haut: Das macht alt und faltig. Insbesondere können Altersflecken und Cellulite entstehen.

Jetzt aber die Lösung: Basische Ernährung

Die basische Ernährung hält jung, schlank und schön. Sie verhindert chronische Erkrankungen und beugt außerdem den typischen Zivilisationskrankheiten sowie Alterserscheinungen vor.

Was sollten wir essen: Basische Lebensmittel

Die basische Ernährung besteht ausschließlich aus gesunden basischen Lebensmitteln. Ich habe eine tolle Säure Basen Tabelle im Internet recherchiert:
https://quantisana.ch/wp-content/uploads/2015/07/tabelle-nahrungsmittel-saeurebasen.pdf

Säurebildende Lebensmittel

Säurebildende Lebensmittel schmecken nicht in jedem Falle gleichzeitig auch sauer. Eher lecker süß. Sauer ist lediglich deren Wirkung auf den Organismus.

Ein säurebildendes Lebensmittel kann also auch herzhaft (z. B. Fleisch) oder süß (z. B. Gebäck) schmecken und dabei eine säurebildende Wirkung auf den Organismus haben – einfach deshalb, weil bei der Verstoffwechslung der säurebildenden Lebensmittel im Körper saure Stoffwechselschlacken entstehen.

Zu den guten Säurebildnern gehören beispielsweise:

  • Nüsse
  • Hülsenfrüchte
  • Kakaopulver in hoher Qualität, am besten in Rohkostqualität
  • Hirse
  • Pseudogetreide wie Quinoa, Amarant, Buchweizen
  • Bio-Getreide z. B. Dinkel, Kamut oder Gerste in kleinen Mengen – idealerweise als Keimbrot oder in Sprossenform (wenn keine Unverträglichkeiten oder Gesundheitsbeschwerden vorliegen)
  • In überschaubaren Mengen hochwertige tierische Produkte aus biologischer Landwirtschaft z. B. Bio-Eier oder Fisch aus Bio-Aquakultur
  • Hochwertiger Bio-Tofu

Zu den schlechten säurebildenden Nahrungsmitteln zählen sämtliche stark verarbeiteten Produkte der Lebensmittelindustrie:

  • Fertigprodukte aller Art
  • Milchprodukte (Ausnahme Butter, Ghee und Sahne (in Bio-Qualität), die neutral eingestuft werden)
  • Stark verarbeitete Sojaprodukte (insbesondere das texturierte Sojaprotein, das mit TVP abgekürzt wird und in getrockneter Form als Grundlage für Hackfleischersatz, Gulaschersatz o. ä. angeboten wird)
  • Getreideprodukte  aus Auszugsmehlen (Back- und Teigwaren wie Kuchen, Gebäck, süsse Teilchen, Nudeln etc., manche Frühstückscerealien wie z. B. Cornflakes, Fertigmüslis, Crispies, Crunchys etc.)
  • Produkte aus Gluten (Seitan), z. B. vegetarische Würste, Aufschnitt, Bolognese o. ä.
  • Sämtliche Produkte, die Zucker enthalten
  • Alkohol- und koffeinhaltige Produkte
  • Produkte aus konventioneller Tierhaltung

Die guten säurebildenden Lebensmittel können sehr gut in der basenüberschüssigen Ernährung verwendet werden, ja sie sollten sogar verzehrt werden. Die schlechten säurebildenden Lebensmittel gilt es besser zu meiden.

Los geht’s: Der Start: Die basenüberschüssige Ernährung

  • Ein Großteil der Nahrung besteht aus Gemüse und Salte. Gemüse roh oder leicht gekocht.
  • Kartoffeln und Maroni sind tolle basische Beilagen.
  • Sprossen ergänzen Salate, Gemüse- und Kartoffelgerichte.
  • Quinoa, Buchweizen und Hirse ersetzen herkömmliche Getreideprodukte wie Pasta und Reis.
  • Wird die Lust auf Pasta oder Reis übermächtig, nutze glutenfreie Nudeln.  Manche schmecken einfach schäußlich. Ich habe für mich die Barilla senza glutena gefunden. Echt lecker. Beim Reis nutze Langkorn-Reissorten wie Jasminreis, aber in der Vollkornvariante.
  • Aus Nüssen und Samen (Leinsaat, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, etc.) lassen sich leckere Bratlinge zubereiten. Fleisch sollte reduziert werden.
  • Wenn Fleisch, Fisch und Eier dann bitte ausschliesslich aus biologischer Landwirtschaft!
  • Früchte statt Snacks. Nicht zu viel wegen des Fruchtzuckers. Ideal ist es, Früchte auf leeren Magen und nicht als Dessert zu essen. Wird besser verdaut.
  • Aus Nüssen und Samen lassen sich sogar milchähnliche Getränke, Nuss-Käse, auch Sauercremes und Joghurt herstellen.
  • Frisch gepresster Zitronensaft oder naturtrüber Apfelessig ersetzen die üblichen Weinessige.
  • Nutze ausschliesslich gesunde Öle und Fette: Olivenöl für Salate und zum leichten Dünsten, Kokosöl und Bio-Bratöl zum Braten und Frittieren, Leinöl und Hanföl für Rohkost und hochwertige Bio-Butter, Rohmilchbutter, Olivenbutter oder Mandelbutter aufs Brot. Olivenbutter geht ganz einfach: Olivenöl nach Gusto leicht salzen, in ein Schälchen füllen und für eine Stunde ins Gefrierfach stellen, dann herausnehmen und sofort verwenden.
  • Reines kohlensäurefreies Quellwasser oder gefiltertes Leitungswasser ersetzt gekaufte Säfte aller Art sowie kohlensäurehaltige und alkoholische Getränke.
  • Kräutertees oder gelegentlich auch Grüntee ersetzen Kaffee und Schwarztee.
  • Mandelmilch ersetzt Milchgetränke.

 

Puh, jede Menge Informationen, ich weiß. Ich möchte dich dazu anregen über deine tägliche Nahrungsaufnahme nachzudenken. Was isst ihr, was tut euch gut und was ist für eine schöne junge Haut wirksam.

Die Hautversteherin, Silvia
Wiesbaden

Hallo Ihr lieben Hautversteher!

 

Im letzten Post haben wir ja bereits über die vegane Ernährung und Ihre Vorteile für unsere Haut gesprochen.

Warum das ganze nicht direkt mit einem Rezept in die Praxis umsetzen?

Dieses Rezept geht super schnell, ist leicht verträglich und ein Genuss.

 

Für die Pfannkuchen benötigt ihr: 

  • 250 ml Mandelmilch oder eine Pflanzenmilch eurer Wahl
  • 50 gr Amaranthmehl/ Quinoamehl/ gemahlene Haferflocken
  • eine Prise Himalaya Salz
  • und nach bedarf etwas Xucker
  • alle Zutaten vermixen und die Pancakes in Kokosöl anbraten.

 

Schmeckt super mit etwas Dattelsirup oder Honig, Obst und Mandelmus über den veganen Pfannkuchen.

 

Ich hoffe euch hat mein einfaches, super schnelles Rezept gefallen. 

Gebt den veganen Pfannkuchen eine Chance und teilt eure Meinung gerne unter diesem Post mit mir!

 

 

Eure Hautversteherin, Silvia

“Wie verhält sich eine vegane Ernährung auf das Hautbild? Stimmt es, dass eine vegane Ernährung dem Hautbild einen Gefallen tut und Unreinheiten der Vergangenheit angehören?”

Genau diesen Fragen widmen wir uns im heutigen Posting.

Der Name Vegan müsste euch allen ein Begriff sein. Er sorgt gleichermaßen für Aufruhr und regelrechte Endorphinausstöße. Aber über die moralischen Aspekte, geht es heute nicht. In einer veganen Ernährung verzichtet man komplett auf jegliche tierische Lebensmittel.

Es stimmt tatsächlich, viele Menschen bemerken durch den Verzicht, dass ihre Haut sich verbessert. Insbesondre wenn sie vorher viel Milchprodukte (Kuhmilch) zu sich genommen haben. Vorallem in Bezug auf die Entstehung und die Ausheilung von Unreinheiten scheint diese sehr interessant zu sein. Doch was sind die Gründe?

Gründe für die Verbesserung des Hautbilds:

  • sehr hohe Zufuhr von Ballastoffen und Vitaminen: insbesondere bitte aus Bioware
  • basische Ernährungsform: kein Säureüberschuss im Bindegewebe
  • Verringerung vieler Entzündungsvorgänge im Körper
  • Verzicht auf stark verarbeitete Lebensmittel wie ultrahocherhitzte Milchprodukte und Wurst
  • Verzicht auf Fleischkonsum (vorallem Wurst)
  • keine  Zufuhr von Quecksilber durch qualitativ minderwertigen Fisch
  • keine bedenkliche Spuren von Pilzen oder Bakterien

Allerdings ist eine vegane Ernährung auch nicht gleich eine vegane Ernährung. Denn ihr Lieben, Zucker, Chips und Pommes sind auch vegan. Haha oftmals wird dies gerne als Entschuldigung gegessen. Aber klar nicht bei uns und unserer schönen Haut.

Fazit:

Eine vegane Ernährung kann sich bei richtiger Durchführung und der Wahl unverarbeiteter Lebensmittel durchaus positiv auf das Hautbild auswirken. Vorallem auf Milchprodukte und Fleischwaren reagieren sehr viele Menschen mit Unreinheiten und Akne. Und der Darm freut sich total, denn diese Lebensmittel brauchen sehr lange bis diese die Darmpassage durchlaufen haben. Ein hoher Aufwand der Verdauung ist gefragt. Deshalb fühlen sich manche auch nach einem schweren Essen so total müde. Also überlegt…kann nicht gesund sein oder?

Meine Erfahrung: Ich persönlich nehme seit ca. 2 Jahren keine Fleischwaren mehr zu mir. (Zum Thema Fleischkonsum werden wir uns in einem einzelnen Post widmen, in dem ich genauer dazu Stellung beziehe.) Aber ich esse einige tierische Produkte wie zum Beispiel Eier, manchmal etwas Käse, Butter und auch schon mal Sahne. Fisch liebe ich, insbesondere den fetten Lachs. Ansonsten habe ich Milch durch Pflanzenmilch ersetzt wie zum Beispiel Mandelmilch, Kokosmilch. Damit schmeckt mir mein Müsli am Morgen super gut. Dazu vielleicht auch mal einen Blog.

Meine Empfehlung an euch: Probiert doch einfach mal aus, Fleisch mit Tofu zu ersetzen- bitte greift hier auf Tempeh zurück. Dies ist für den Darm sehr gut vertrglich weil die Sojabohnen fermentiert wurden. Tofu ist auch nicht für jede gut geeignet. Da gibt es mittlerweile auch neue Erkenntnisse.
Ich kann euch wirklich empfehlen: Probiert doch einfach mal aus Milchprodukte wegzulassen!
Challenged euch selbst und euer Gehirn, danach könnt ihr euer Fazit daraus ziehen- die Elemente die euch gefallen haben etablieren und den Rest über Board schmeißen. Mittlerweile kann man jedes Rezept pflanzlich ersetzen und die Abwechslung schadet uns doch nicht- ganz im Gegenteil.

Müssen wir Menschen denn immer in Schubladen passen? 

Ich halte eine vegane Ernährung- richtig durchgeführt durchaus für sehr gesund und positiv sowohl für unseren Darm als auch unsere Haut. Allerdings halte ich auch qualitativ hochwertigen Fisch und Eier für sehr gesund und wichtig für unsere Haut, in meinen Augen ist Balance hier der Schlüssel. Balance bedeutet aber auch eine offene Meinung dieser Ernährungsform gegenüber und Ihrer positiven Vorteile.

 

Eure Hautversteherin, Silvia