Liebe HautversteherInnen,

das Thema Proteine bzw. Eiweiss Shakes in Verbindung mit Muskeln und aber auch für schöne Haut ist spannend.

Was mir auffällt, selten gibt es wirklich seriöse Informationen. Der Markt ist sehr groß und aus meiner Sicht sehr unübersichtlich. Es gibt sehr viel unnützes Zeug mit wertlosen Zusatzstoffen. Und das sollte man auf gar keinen Fall verwenden. Deshalb finde ich diesen Artikel – auf den ich gestoßen bin – sehr aufschlussreich und informativ.

Wer von Euch gerne mal einen Eiweiss-Shake trinkt, liest einfach weiter.

Einen Link zum Collagenpulver zum Beispiel findet Ihr auf der Empfehlungseite.  Unser Bindegewebe braucht Collagen.

Zum Originalartikel hier der Link:    https://www.primal-state.de/protein-und-eiweiss-bedarf-sowie-quellen/

 

Hier ein Auszug:

Eiweiß: Täglicher Bedarf und gesunde Quellen

Wieviel Eiweiß solltest Du zu Dir nehmen und worauf solltest Du achten?

Was ist Eiweiß oder auch Protein?

Lass uns erst einmal klären, was Eiweiß genau ist. Eiweiß, ist neben Kohlenhydraten und Fett einer der drei Makronährstoffe, mit denen wir unseren Energiebedarf decken.

Obwohl Eiweiß als Energiequelle genutzt werden kann, dient es jedoch eher als Baustoff für Proteine im menschlichen Körper.

Proteine sind die „Arbeiter“ der Zelle und erfüllen unzählige Aufgaben. Sie haben auch strukturelle Funktionen. So bestehen Muskelfasern aus Proteinen und verleihen dem Muskel Kraft.

Proteine sind aus Aminosäuren aufgebaut. Es gibt insgesamt 21, davon sind 8 essenziell. Essenziell heißt, dass der Körper sie nicht selbst herstellen kann und mit der Nahrung aufgenommen werden müssen.

Was ist der Unterschied zwischen tierischem und pflanzlichem Protein?

Wir benötigen die einzelnen Aminosäuren in einer bestimmten Verteilung. Manche Aminosäuren werden sehr häufig als Proteinbaustein verwendet, andere weniger oft. Entscheidend ist, dass wir vor allem die essenziellen Aminosäuren in ausreichender Menge aufnehmen.

Und genau hier liegt der Unterschied zwischen tierischem und pflanzlichem Protein. Da tierisches Protein unseren eigenen Proteinen ähnlich ist, hat es eine höhere Verfügbarkeit als Pflanzliches.

Die Aminosäuren kommen also in einer günstigen Kombination. So hat Eigelb zum Beispiel eine Verwertbarkeit von 100%. Wir können alle Aminosäuren für den Aufbau unserer eigenen Proteine verwenden. Gluten im Weizen hat jedoch nur eine Verwertbarkeit von 64%.

Du hast vielleicht schon mal gehört, dass tierisches Protein „komplett“ ist. Das bedeutet, dass ein tierisches Lebensmittel alle essenziellen Aminosäuren enthält (wenn auch nicht immer im optimalen Verhältnis).

Das Protein in pflanzlichen Lebensmitteln ist jedoch nicht komplett. Aus diesem Grund sollte man bei der Proteinversorgung aus pflanzlichen Quellen Lebensmittel miteinander kombinieren. Reis und Bohnen ergänzen sich zum Beispiel gut und zusammen enthalten sie alle essenziellen Aminosäuren.

Ist tierisches Protein ungesund?

Vegetarier sind gesünder und leben länger. Das wird oft als Argument angebracht, warum tierisches Eiweiß, oder Fleisch im Allgemeinen, nicht gesund ist.

Das ist ein klassisches Beispiel wo Korrelation mit Kausalität verwechselt wird. Dass Vegetarier kein Fleisch essen, muss nicht der Grund für die gute Gesundheit sein.

Denn Vegetarier sind generell sehr gesundheitsbewusst: sie treiben mehr Sport, essen wenig Fertiggerichte und Fast Food, rauchen weniger und trinken weniger Alkohol als der Durchschnittsbürger.

Das sind alles Faktoren, die nichts mit Fleischkonsum zu tun haben, sich aber positiv auf die körperliche Verfassung auswirken.

Tierisches Eiweiß aus evolutionärer Sicht

Der Gedanke, dass tierisches Protein ungesund sein könnte, scheint aus evolutionärer Sicht äußerst widersprüchlich.

Fleisch war für den Großteil der Menschheitsgeschichte eine wichtige Proteinquelle und viele Wissenschaftler sind der Ansicht, dass der Fleischkonsum für die Entwicklung des menschlichen Gehirns notwendig war.

Nur muss man bedenken, dass das Fleisch, dass unsere Vorfahren gegessen haben, sich durchaus von dem Fleisch, dass wir heute essen, unterscheidet. Zum einen ändert sich durch die moderne Tierhaltung die Nährstoffzusammensetzung.

Zum anderen verschmähen wir viele Teile des Tieres, die früher sogar bevorzugt gegessen wurden. So ist die Nährstoffverteilung von Gehirn, Leber und Knochenmark nicht unbedingt mit Muskelfleisch in der Form von Steak zu vergleichen.

Tierisches Protein: Muskelaufbau und Alterung

Tierisches Protein ist besonders reich an den essenziellen Aminosäuren Leucin und Methionin. Sie sind beide förderlich für den Muskelaufbau.

Allerdings stehen diese beiden Aminosäuren auch unter Verdacht, den Alterungsprozess zu beschleunigen.

Pflanzliches Protein hingegen enthält deutlich weniger Leucin und Methionin.

Du siehst also, es ist ein Handel: Muskelaufbau gegen Alterung. Tierisches Eiweiß ist nicht per se gut oder schlecht, aber die Lebenssituation und die Menge spielen durchaus eine Rolle.

Praxis-Tipp: Körperliche Bewegung und regelmäßiges Fasten wie Intervall-Fasten oder Proteinfasten können der Alterung entgegen wirken.

Bei Kindern sowie auch bei Bodybuildern liegt der Fokus auf Wachstum, hier ist also eine gute Versorgung essenziell.

Im Hinblick auf vorzeitige Alterung kann jedoch eine gewisse Begrenzung an tierischem Protein durchaus sinnvoll sein. Doch das ist nicht das ganze Bild.

Glycin und Cystein wirken der Alterung entgegen

Übrigens gibt es auch eine Aminosäure, nämlich Glycin, die dem schädlichen Effekt von zu viel Methionin entgegenwirken kann.

Glycin findet man vor allem in Kollagen. Knochenbrühe ist eine der besten natürlichen Quellen für Glycin. Die Knochen werden für mehrere Stunden ausgekocht, wodurch sich das Kollagen löst und in die Flüssigkeit übergeht.

Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 10g, der durchschnittliche Konsum liegt jedoch nur bei 1.5-3 g pro Tag. Es ist also empfehlenswert, Glycin zusätzlich zu nehmen, gerade wenn Du auf Fleisch als Proteinquelle setzt.

Außerdem enthält tierisches Eiweiß auch die Aminosäure Cystein, die für die Herstellung des Antioxidants Glutathion notwendig ist. Glutathion wirkt oxidativem Stress entgegen, der eine Belastung für den Körper ist. Er fördert Alterungsprozesse und kann die Entstehung von Krankheiten begünstigen.

Whey ist ein Molkeprotein, das nicht nur reich an Leucin ist, sondern auch an Cystein. Da die Herkunft Einfluss auf den Nährstoffgehalt hat, stammt das Pimal Whey von Kühen aus irischer Weidehaltung.

 

Weitere Infos dann im Artikel auf der Primal State-Seite.

Eure Hautversteherin Silvia

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