Kokosöl wird gehypt als gesundes Nahrungsmittel. Insbesondere in der ketogenen Ernährung spielt Kokosöl eine große Rolle. Vielen ist es bekannt über den Bullet Proof coffee wo MCT Öl (aus Kokos) zur Fettverbrennung eingesetzt wird.

Aber das ist nicht ganze Wahrheit. Denn es gibt durchaus Kokosöl welches dem Körper schaden kann.

Wie so oft gerade bei gehypten Nahrungsmittel ist es eine Wissenschaft für sich. Die frohe Botschaft: Dieser Artikel bringt Klarheit! Achtung ! allerdings sehr ausführlich weil sehr gut recherchiert und verständlich dargestell.t

Ich durfte diesen Artikel mal wieder von Martin Auerswald übernehmen. Er und sein Unternehmen widmen sich gesunden Nahrungssmitteln und deren Wirkung auf unseren Körper.

Hier ist der direkte Link zu seiner Webseite: https://schnelleinfachgesund.de/ Es lohnt sich dort mal zu stöbern.

 

Artikel von Martin Auerswald:

Ist Kokosöl gesund? Darauf möchte ich in diesem Beitrag ausgiebig eingehen und die wissenschaftliche Studienlage erläutern. Denn Kokosöl wird von der Gesundheitsszene gefeiert, von der Schulmedizin und Ernährungsorganen wie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und der American Heart Association (AHA) aufgrund seines hohen Gehalts an gesättigten Fetten verteufelt. Was ist dran? Nach Lesen dieses Beitrags wirst Du Bescheid wissen.

Was ist Kokosöl?

Kokosöl ist das Öl, das aus dem Fleisch von Kokosnüssen gepresst wird. Die Kokosnuss ist in einigen Bereichen der Tropen seit Jahrtausenden ein gängiges Nahrungsmittel, teilweise sogar Grundnahrungsmittel.

Im malaysischen Archipel ist bekannt, dass Kokospalmen dort seit 3000-4000 Jahren gezielt kultiviert werden. Die Verwendung von Kokosöl für Zwecke der Ernährung, Naturmedizin und Naturkosmetik ist wahrscheinlich über 2000 Jahre alt.

Im 19. Jahrhundert haben niederländische Händler auf der Insel Ceylon (Sri Lanka) die Kultivierung von Kokospalmen und die Gewinnung von Kokosöl daraus erstmals im großen Stil durch- und es dann in Europa eingeführt. Seitdem kennen wir Kokosöl sowie industrielle Aufreinigungen daraus, wie Palmfett. In dieser Zeit entstand auch das Eiskonfekt (das erst durch Kokosfett so kühlend schmeckt) sowie der „Kalte Hund“.

Weltweit werden jährlich etwa 3 Millionen Tonnen Kokosöl hergestellt, die wichtigsten Produzenten sind Indonesien, Philippinen und Indien.

Während Kokosöl 1960 noch fast 10 % der weltweiten Pflanzenölproduktion ausgemacht hat, sind es heute nur noch 2 % – was auch zeigt, dass die industrielle Produktion von Rapsöl und Sonnenblumenöl die meisten andere Öle anteilsmäßig in den Schatten stellt.

Wie wird Kokosöl hergestellt?

Die Herstellung von Kokosöl ist relativ simpel und schnell erklärt:

  1. Ernte: Die Kokosnüsse werden per Hand von der Palme geerntet.
  2. Anstich: Die Nüsse werden angestochen.
  3. Auslauf: Das austretende Kokoswasser wird separat aufgefangen und verkauft.
  4. Schälen: Die Reste der Kokosnuss werden geschält.
  5. Hackfleisch: Das Innere der Nuss, das „Kokosfleisch“, wird gewonnen und zu einer Art Kokos-Mus verarbeitet.
  6. Kaltpressung: Das Kokosmus wird kalt gepresst, das austretende Kokosöl wird aufgefangen.
  7. Abfüllung: Ist das Kokosöl extra virgin, wird es kalt abgefüllt. Ist es das nicht, wird es nochmal erhitzt, um besser abfüllbar zu sein. Dann verliert es aber viele seiner Gesundheitswirkungen.
  8. Industrielle Methode: Hier wird das Kokosmus erhitzt und ein Lösungsmittel wie Hexan zugegeben, um das Kokosöl zu extrahieren. Diese Methode ist sehr viel profitabler und ergiebiger, aber hat ein gänzlich anderes Produkt zur Folge. Gehärtetes, industrielles Kokosfett wird so hergestellt.

Palmen sind der Inbegriff für Exotik…

Die Physik – Kokosöl in der Küche

Kokosöl wird gerne in der Küche verwendet. Wie verhält es sich physikalisch?

  • Der Schmelzpunkt liegt bei 23-26 °C. Das heißt, es schmilzt bereits, wenn es mit Deinem Körper in Kontakt kommt, es in Deiner Küche warm ist oder das Öl in der Nähe von Herd, Ofen oder Mikrowelle steht.
  • Der Rauchpunkt liegt bei 194 °C, weswegen es ohne Probleme höher erhitzt werden kann.
  • Da das Öl fast ausschließlich aus gesättigten Fettsäuren besteht, kann es nicht zu Epoxiden, Aldehyden oder Transfetten reagieren, wie es bei anderen Pflanzenölen der Fall ist.
  • Die Oxidationsstabilität liegt bei über 50 Stunden was heißt, dass es sehr lange dauert, bis es irgendwie reagiert, wenn es lange hoch erhitzt wird.

In der Küche kann das Öl also gut verwendet werden, für heiße genauso wie für kalte Speisen. Es zeichnet sich durch eine hohe Stabilität aus.

Inhaltsstoffe von Kokosöl

Die Inhaltsstoffe von Kokosöl auf einen Blick:

  • Caprylsäure C8:0: 5-8 %
  • Caprinsäure C10:0: 6-10 %
  • Laurinsäure C12:0: 48 %
  • Myristinsäure C14:0: 19 %
  • Palmitinsäure C16:0: 8-11 %
  • Stearinsäure C18:0: 1-3 %
  • Ölsäure C18:1: 5-8 %
  • Linolsäure C18:2: 1-2,5 %
  • Linolensäure C18:3: < 1 %
  • Antioxidantien: Diverse Polyphenole
  • Vitamin E: gemischte Tocopherole 80 mg/kg

Ein Blick auf die Fettsäuren zeigt: Kokosöl besteht zu über 90 % aus gesättigten Fettsäuren, davon überwiegend kurz- und mittelkettig.

Kokosöl besteht überwiegend aus gesättigten Fettsäuren.

In diesem Kontext fällt häufig der Begriff „MCT-Öl“ – was ist das?

Was ist MCT-Öl?

MCT-Öl steht für medium-chained triglycerides und beschreibt die mittelkettigen Fettsäuren Caprylsäure, Caprinsäure und Laurinsäure. Diese machen den Großteil der Fette in Kokosöl aus.

Aus Caprylsäure und Caprinsäure (C8 und C10) kann ein Kokosextrakt hergestellt werden, welcher durchsichtig und bei Raumtemperatur flüssig ist. Dies wird dann als MCT-Öl verkauft.

Beide Fettsäuren werden etwas anders verstoffwechselt als längeren Fettsäuren und daher teils als „Fatburner“ verkauft. Was steckt dahinter?

Capryl- und Caprinsäure können beide ohne Transporter in die Mitochondrien gelangen und dort zu Energie verbrannt werden. Sie müssen nicht vom Carnitin-Transporter transportiert werden, sie können selbst hinein, wie es ihnen passt. Daher können sie bei hohen Belastungen wie Sport oder einer Kohlenhydrat-reduzierten Ernährung den Stoffwechsel und die Fettverbrennung unterstützen.

Die wissenschaftlichen Studien dazu sind nicht eindeutig, daher kommt dieser Abschnitt eher aus dem Bereich „Praxis-Erfahrung“ – denn wer MCT-Öle regelmäßig einnimmt (z.B. im Bulletproof Coffee oder z.b. über Sushi gegossen, was ich sehr gerne mag), merkt die deutliche Wirkung auf Fettstoffwechsel, Ausdauer, Energie und Konzentration.

Kokosöl – Wirkungen und Vorteile

Im Folgenden möchte ich auf die besonderen Wirkungen und Vorteile eingehen und klären, ob Kokosöl gesund ist.

Die Sache scheint klar zu sein: Da Kokosöl zu über 90 % aus gesättigten Fettsäuren besteht, ist es „pures Gift für die Blutgefäße“ und erhöht direkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Ist das so?

Ich habe mir dazu die wissenschaftliche Studienlage genauer angesehen und bin zu überraschenden Ergebnissen gekommen:

Könnte das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken

Es gibt keine Studie, die einen Zusammenhang zwischen Kokosöl und einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen herausgefunden hat.

Viele Studien haben das untersucht (weil Kokosöl ein gesättigtes Fett par excellence ist) und sind zum Ergebnis gekommen: Macht keinen Unterschied [1-2]. Kokosöl erhöht NICHT das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Es wirkt sich auf mögliche Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus, aber nicht auf das Risiko für solche Erkrankungen oder das Risiko, daran zu sterben.

Andere Studien kommen zum Ergebnis: Kokosöl erhöht manchmal das LDL-Cholesterin, das ein Risikofaktor (von vielen) für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist. Also ist Kokosöl böse. Doch so einfach ist das nicht, wie wir gleich sehen werden.

Erhöht das schützende HDL-Cholesterin

Wir wissen sehr sicher, dass Kokosöl das schützende und als „gutes“ bekannte HDL-Cholesterin erhöht [4-6]. Je nach Studie um 4-10 mg/dl. Ein höherer HDL-Cholesterinspiegel (im Bereich 60-80 mg/dl) hängt mit einem sehr stark reduzierten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammen.

(Die als böse verschrienen Eier erhöhen auch das HDL-Cholesterin, nicht aber unbedingt das LDL-Cholesterin. Das nur am Rande)

Könnte die Blutfettwerte senken

Je nach Studie kann Kokosöl die Triglyceride senken [2] und wirkt sich somit positiv auf die Blutfettwerte, den Blutzucker und die Insulinsensitivität aus.

In Studien aus Asien ist bekannt, dass Kokosöl (extra nativ) positive Auswirkungen beim metabolischen Syndrom hat und sich besonders positiv bei erhöhtem Blutzucker und Blutfettwerten auswirkt [3].

Der kleine, aber feine Unterschied: Kokosöl senkt nur die Triglyceride, wenn es extra nativ ist. Es ist also das Zusammenspiel der kurzkettigen Fettsäuren und der enthaltenen Polyphenole, welche die Magie bewirken.

Kokosöl und das LDL-Cholesterin

Kokosöl erhöht das als „schlecht“ bekannte LDL-Cholesterin – aber nur, wenn es industriell aufbereitet und raffiniert wurde.

Extra natives Bio-Kokosöl zeigt diese Wirkung nicht [2,4-6]. Das ist entscheidend – ist das Kokosöl in Rohkost-Qualität und wurde nicht erhitzt, wirkt es sich nicht negativ auf die Cholesterinwerte aus.

Dieser Fakt wird gerne ignoriert.

Stresslindernd und stimmungsaufhellend

In Studien an Menschen und Versuchstieren, sowohl mit extra-nativem Kokosöl als auch mit den aufbereiteten Polyphenolen, wurde eine deutlich stresslindernde und stimmungsaufhellende Wirkung nachgewiesen [7].

Diese Effekte waren teilweise so stark, dass man in den Studien von antidepressiven Eigenschaften sprach.

Es wurde gezeigt, dass Kokosöl den Gehirn-Stoffwechsel und die Energieversorgung im Gehirn verbessert, sowie die Aufnahme von Antioxidantien ins Gehirn erhöht.

Das hat sich übrigens auch in der Alzheimer-Forschung herumgesprochen und dort werden aktuell einige Studien durchgeführt. Es bleibt spannend!

Gute Laune kann man nie genug haben oder?

Enthält starke Antioxidantien

Wir unterschätzen, wie effektiv die im extra-nativen Kokosöl enthaltenen Antioxidantien sind [8] – diese stammen aus der Gruppe der Polyphenole. Sie werden bei der Raffination entfernt und sind nur im extra-nativen Kokosöl enthalten.

Wird extra-natives Kokosöl erhitzt, bleiben diese Vorteile bestehen, da die Polyphenole hier sehr hitzestabil sind.

Unterstützt den Gewichtsverlust

Zwar konnte in Studien ausgeschlossen werden, dass Kokosöl ein „Fatburner“ ist und den Energieverbrauch des Körpers erhöht; dennoch zeigen Studien aus Asien mit übergewichtigen Menschen, dass Gewichtsverlust einfacher und schneller möglich wird, wenn Kokosöl im Spiel ist [3].

Mit Sinn auf die Metabolisierung der Fettsäuren ergibt dies Sinn: Diese werden dadurch, dass sie mittelkettig sind, schneller transportiert und verstoffwechselt als langkettige Fettsäuren.

Das unterstützt eine gesunde Fettverbrennung und führt zur besseren Sättigung beim Essen (s. Leptin)

Verbessert Blutzucker und Insulinresistenz

Studien zeigen auch einen Zusammenhang aus Kokosöl (Extra-nativ) und einem besseren Blutzucker [2-3]. Marker der Insulinresistenz verbessern sich ebenfalls, wenn Kokosöl regelmäßig konsumiert wird.

Ich würde Kokosöl jetzt nicht als „Diabetes-Mittel“ bezeichnen, aber einfach betonen, dass es einen Platz in einer gesunden Ernährung verdient.

Bekämpft Viren und Pilze

Die mittelkettige Laurinsäure C12:0 hat bekannte antivirale und antifungale Wirkungen. Sowohl Viren als auch Pilze wie Candida und andere Hefen werden durch diese Fettsäure gezielt unschädlich gemacht. Dies gilt besonders für den Mund-Rachenbereich (z.B. Karies, Mandelinfekt) wie auch für SIBO und Darminfekte mit Pilzen.

Fördert die Konzentration

Die mittelkettigen Fettsäuren C8 und C10 wandelt die Leber in Zeiten einer geringen Kohlenhydrat-Aufnahme diese gerne in Ketonkörper um. Diese sind Alternativen zu Glukose (Traubenzucker) für den Körper, besonders für das Gehirn.

Bei der Umwandlung in Energie wird aus Ketonkörpern etwa 15 % mehr Energie in der Form von ATP frei. Wir spüren diesen Effekt durch eine bessere Konzentration. Daher wird Kokosöl (und auch MCT-Öl) gerne zur Unterstützung von Konzentration und Fokus eingesetzt.

Entzündungshemmend & schmerzlindernd

Aus Studien ist bekannt, dass Kokosöl ein entzündungshemmendes Lebensmittel ist [9]. Auch chronische Schmerzen werden gelindert – Grund scheint hier der hohe Gehalt an Antioxidantien und eine bessere Energieversorgung der Körperzellen zu sein.

Kokosöl ist nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich als Naturkosmetik angewendet interessant.

Ist Kokosöl nun gesund oder ungesund?

Ja was denn nun, ist Kokosöl gesund oder ungesund? Das einzige Argument gegen Kokosöl ist, dass es den LDL-Cholesterinspiegel erhöht. LDL-Cholesterin ist ein Marker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen – wie gesagt, ein Marker von mehreren, der aber viel Aufmerksamkeit bekommt.

Bei extra-nativem Bio-Kokosöl konnte dieser Zusammenhang nicht gezeigt werden.

Im Gegenteil: Kokosöl in hoher Qualität scheint andere Marker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (HDL-Cholesterin, Blutzucker, Insulinresistenz-Marker, Entzündungsmarker, Triglyzeride) sogar zu verbessern [2-3].

Darüber hinaus fördert es einen gesunden Fettstoffwechsel, wirkt sich positiv auf die Konzentration aus, bekämpft Viren & Pilze, fördert gute Laune, lindert Stress – wir können durchaus sagen, dass Kokosöl gesund ist.

Sofern es sich um Bio-Kokosöl extra nativ handelt und es sich in eine gesunde Ernährung und Lebensführung eingliedert.

Das fehlende Puzzleteil bei gesättigten Fettsäuren und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Es gibt noch ein fehlendes Puzzleteil, das hinsichtlich gesättigter Fettsäuren und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bislang ignoriert wird. In einer wissenschaftlichen Untersuchung wurde dies eingehend diskutiert [10].

Du weißt jetzt, dass Kokosöl, Butter und Eier (die wir in separaten Artikeln besprochen haben) – sofern sie in guter Qualität vorliegen – nicht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen, sondern sie sogar senken können.

Dennoch zeigen Studien Zusammenhänge zwischen gesättigten Fettsäuren und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Was ist jetzt das fehlende Puzzleteil? Gesättigte Fettsäuren können das Herz-Kreislauf-Risiko erhöhen – aber nur, wenn im Körper ein Omega-3-mangel vorliegt.

Ist der Körper gut mit Omega-3-fettsäuren versorgt, erhöht sich dadurch das Risiko nicht – egal, aus welcher Quelle die gesättigten Fette nun stammen.

Das ist doch mal ein Knaller! Soll heißen: als Teil einer gesunden Ernährung und guten Mikronährstoff-Versorgung (hier zählen Omega 3-Fette dazu) sind gesättigte Fettsäuren im Allgemeinen kein Gesundheitsrisiko.

Die Ernährungs-Empfehlungen der letzten 60 Jahre in diese Richtung? Widerlegt.

Hinweis: Qualität ist natürlich auch entscheidend, nicht nur die Quantität (wie viele gesättigte Fette werden gegessen?). Gesättigte Fette aus Massentierhaltung, Fast Food, raffiniertem Kokosöl, Sahne, Torten, Tiefkühlpizza und Fertiglebensmitteln spielen auch in diese Statistiken mit rein. Die Qualität der Ernährung insgesamt ist also auch wichtig.

Alte Gründe für neue Krankheiten?

Es ist schon seltsam: Der Mensch isst seit Jahrmillionen große Mengen gesättigte Fette, da Kokosnüsse, Nüsse, tierische Fette und auch Rohmilchprodukte seit jeher Teil seines Ernährungsplans waren.

Seit etwa 100 Jahren sehen wir einen starken Anstieg an Zivilisationserkrankungen weltweit, besonders Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die heute die häufigste Todesursache sind.

Warum wird in der Medizin für „moderne“ Erkrankungen ein altes Lebensmittel bzw. alter Lebensmittelinhaltsstoff wie gesättigte Fette angeprangert? Warum werden althergebrachte Lebensmittel wie Eier und Butter verteufelt? Aus rein logischer Sicht ergibt das keinen Sinn – mit Blick auf die Studien ebenfalls nicht.

Was wurde stattdessen gemacht? Menschen wurde zur „Risikolinderung“ stattdessen Margarine und pflanzliche Öle wie Rapsöl und Sonnenblumenöl empfohlen. Diese Fette haben aus meiner Sicht in der menschlichen Ernährung nichts verloren.

Kochen mit Kokosmilch kann ein echter Genuss sein.

Empfehlungen der großen Ernährungsinstitute beruhen nicht auf wissenschaftlichen Daten

In den letzten Jahren haben immer wieder wissenschaftliche Arbeiten darauf aufmerksam gemacht, dass die Empfehlungen der großen Ernährungsinstitute (AHA, DGE & Co.) nicht auf wissenschaftlichen Daten beruhen [11-12].

Diese Empfehlungen beeinflussen jedoch, was die Ärzteschaften weltweit verschreiben, was die Medien berichten und was die Meinung der Bevölkerung ausmacht.

Aber diese Empfehlungen beruhigen nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und sind daher keine Grundlage für Ernährungsempfehlungen. Auch nicht bei Kokosöl.

Qualitätskriterien für Kokosöl

Die Qualität ist auch bei Kokosöl Grundlage dafür, dass es gesund ist. Worauf solltest Du beim Kauf achten?

  • Bio
  • Fairtrade
  • Kaltgepresst
  • Extra virgine/nativ
  • Milchige, nicht durchsichtige Farbe
  • Fest bei Raumtemperatur
  • Verkauf in Glasbehältern
  • Realistischer Preis: 10-15 € pro kg

Kaltgepresst und extra nativ ist gleichermaßen wichtig. Denn auch kaltgepresste Öle werden manchmal nach dem Pressen erhitzt, um sich besser abfüllen zu lassen – mit dem Zusatz „extra nativ“ weißt Du, dass es im gesamten Prozess nie erhitzt wurde.

Kokosöl durch andere Fette ersetzen?

„Raps-, Walnuss- und Olivenöl sind besser“, schreibt die Verbraucherzentrale. Worauf beruht diese Aussage?

Studien, die Kokosöl mit anderen pflanzlichen Ölen vergleichen, kommen zum Schluss, dass die pflanzlichen Öle die LDL-Cholesterinwerte stärker senken, als es Kokosöl kann [13-14].

Hier sollte gesagt werden, dass die meisten dieser Studien mit raffiniertem Kokosöl arbeiten.

Bei solchen Vergleichsstudien mit extra nativem Kokosöl ist der Unterschied nur minimal und eigentlich zu vernachlässigen.

Darüber hinaus ist nicht für jeden Menschen zwingend notwendig, das LDL-Cholesterin zu senken. Es ist ein Risikofaktor von mehreren – und viele Menschen, besonders gesund lebende, mit normalem Cholesterinspiegel, müssen gar nicht ihren LDL-Spiegel senken.

Aus unserer Sicht ist die Aussagekraft der Verbraucherzentrale als staatliches Institut ohnehin fragwürdig, da hier vor sehr vielem gewarnt wird, was eigentlich gesund für den Körper ist – so wird regelmäßig vor Vitamin D, Omega 3-Fettsäuren, Antioxidantien, Heilpilzen und Nahrungsergänzungen im Allgemeinen gewarnt. Die wissenschaftliche Studienlage und die Praxiserfahrung zeigen aber ein ganz anderes Bild.

Nutze hochwertige und naturbelassene – also nicht raffinierte – Speiseöle und Fette.

Welche Nebenwirkungen hat Kokosöl?

Welche Nebenwirkungen sind bekannt? Die einzige bekannte Nebenwirkung ist eine Erhöhung des LDL-Cholesterins – aber nur, wenn es raffiniertes Kokosöl ist. Dieses empfehlen wir nicht.

Außerdem wissen wir nun, dass einige potenzielle Risiken bei den gesättigten Fetten nur auftreten, wenn ein Omega 3-Mangel vorliegt. Auch hier lässt sich etwas machen, denn der Omega 3-Index lässt sich bestimmen und der Wert optimieren.

Anwendungen von Kokosöl im Alltag

Welche Anwendungen von Kokosöl bieten sich im Alltag an, nun da wir wissen, dass es kein Gift, sondern sehr wertvoll und gesund sein kann:

  • In der Küche: für die heiße Küche bietet es sich hervorragend an. Zum Kochen und Braten – dennoch empfehle ich, schonend zu braten, um die Bildung von AGE’s zu minimieren.
  • Zum Ölziehen: Bei Zahnschmerzen, Karies, Parodontitis, Pilzbefall oder zum Entgiften kannst Du mit Kokosöl sehr gut Ölziehen.
  • Zur Haarpflege: Um Deinen langen Haaren mehr Glanz zu verleihen, verreibe etwa 1/5-1/8 Teelöffel Kokosöl in den nassen Haaren. Lass es ein paar Minuten einwirken und spüle es anschließend aus.
  • Für die Haut: Kokosöl ist eine natürliche Bodylotion und gut für die Hautpflege. Auch bei Schuppen, Pilzbefall, Ekzemen und Neurodermitis zeigt es gute Wirkung.
  • Kokosöl zum Abnehmen? Studien und die Erfahrung zeigen, dass Du mit Kokosöl das Abnehmen unterstützen kannst – als Teil einer gesunden Ernährung, Bewegung, einer kalten Dusche am Morgen und wenig Stress im Alltag.
  • Bulletproof Coffee mit Kokosöl: Dieser spezielle Kaffee wird mit Kokosöl cremiger, leckerer und energetisiert noch mehr. Beim Biohacking wird es gerne als Frühstücksersatz verwendet und um schneller in die Ketose zu gelangen

 

Persönliches Fazit – Kokosöl ist kein Gift, sondern gesund

Gesättigte Fettsäuren und Kokosöl im Besonderen wurden lange Zeit zu Unrecht verteufelt. Besonders als Bio-Kokosöl extra nativ zeigt es viele überraschende Vorteile und Wirkungen.

Nachteilig auf die Gesundheit wirkt es sich nicht aus – es erhöht das LDL-Cholesterin nur sehr geringfügig und auch nur, wenn es nicht extra nativ ist. Hier wirken die Antioxidantien im Öl schützend. Bei Omega 3-Mangel könnte sich das Herz-Kreislauf-Risiko erhöhen – mit Omega 3 ist sogar eine starke Reduktion derselben aus Studien bekannt.

Damit Kokosöl gesund ist, achte auf Qualität und verwende es schonend, wie ein gutes Naturheilmittel. Es lässt sich nicht nur in der Küche, sondern auch als Naturkosmetik für äußerliche Zwecke einsetzen. Die Einsatzgebiete sind sehr vielseitig und es ist zurecht seit Jahren einer der „Stars“ in der Gesundheitsszene.

Negative Medienberichte und fragwürdige Studien wird es immer geben. Doch ein althergebrachtes Lebensmittel wie Kokosöl wird kaum die Ursache für Krankheiten sein, die erst seit 100 Jahren exponentiell steigen und auf ganz andere Ursachen zurückgeführt werden können.

Wir werden bei SchnellEinfachGesund auch weiterhin aufklären, Dir eine Richtung im Ernährungsdschungel weisen und Gerüchte aus der Welt schaffen.

Heute haben wir ein wichtiges Gerücht widerlegt und gezeigt, dass Kokosöl gesund ist und einen Platz in der Ernährung verdient hat.

 

Meine persönliche Erfahrung – dieHautversteherin Silvia –  mit MCT Öl möchte ich kurz schildern

Ich teste gerade ein sehr hochwertiges MCT Öln und esse täglich 2 Eßlöffel MCT Öl zusammen mit meinem Obst morgens. Es kurbelt unglaublich die Fettverbrennung an und macht bis über den Mittag satt. Obwohl ich nachmittags gerne ein Kohlehydrat-Junkie bin,  nehme ich kontinuierlich etwas ab. Was mir besonders auffällt, ist meine Energiesteigerung. Ich fühle kein Mittagsloch mehr. Es ist unglaublich und ich habe mir den Test jetzt für 4 Wochen festgelegt. Morgens Obst mit MCT Öln und Nüssen dazu.

Ich werde berichten.

So ein langer ausführlicher Bericht aber mal interessant. Viel Freude und eine gesunde schöne Haut  – auch durch Kokosöl.

Eure Silvia – Die Hautversteherin

 

 

Hallo Ihr Lieben,

nach dem Beitrag zur “guten Butter” nun interessante Infos zum Sonnenblumenöl. Ein Lebensmittel, welches häufig in der Küche angewendet wird. Viele wissen nicht, dass es nicht unbedingt zur Gesundheit beiträgt. Wer mehr wissen will liest einfach den Beitrag. Der Artikel und die wirklich sehr gute Recherche stammt wieder von Martin Auerswald  von “schnell einfach gesund”. Ich schätze seine Arbeit sehr,  weil er wissenschaftlich fundiert arbeitet.

Leere Regale im Bereich Sonnenblumenöl waren oder sind immer noch auffällig.  Die Ukraine und Rußland sind Produzentenländer für Sonnenblumenöl. Was mich  tatsächlich erschreckt ist…das Unmengen an industriell hergestelltem Sonnenblumenöl  täglich verwendet wird. Und das ist eher stark gesundheitsschädlich als für den Körper gut.

Hier zum Artikel von Martin Auerswald: 

Immer noch liest man hier und da, dass Sonnenblumenöl gesund sei. Grund dafür seien die wertvollen mehrfach ungesättigten Fettsäuren und der hohe Gehalt an Vitamin E. In der Gastronomie ist es ebenfalls weit verbreitet und direkt nach Rapsöl das am meisten gekaufte Öl in Deutschland (mit 56 Millionen Litern pro Jahr, [1]).

In diesem Beitrag möchte ich Sonnenblumenöl ein wenig unter die Lupe nehmen und darlegen, ob es gesund ist und daher einen festen Platz in unserem Ernährungsalltag verdient.

 

Sonnenblumenöl – Geschichte und Herstellung

Was ist eigentlich Sonnenblumenöl und wo kommt es her? Das Öl wird aus den Kernen der Sonnenblume gewonnen. Diese stammt ursprünglich aus Nordamerika und wird dort seit etwa 3000-4000 Jahren gepresst.

Während die Ureinwohner Nordamerikas damals noch einfache Methoden wie Steine nutzten, sind es heute sehr fortgeschrittene, teils hoch- industrielle Prozesse.Wunderschön, oder?

Bei der Gewinnung von Sonnenblumenöl unterscheiden wir von zwei maßgeblichen Prozessen:

 

Kaltpressung

Die einzig vertretbare Form, Sonnenblumenöl zu konsumieren, ist durch Kaltpressung unter Sauerstoffausschluss und aus Bio-Zutaten. Das Öl sollte kalt gelagert und in einer dunklen Glasflasche aufbewahrt werden, damit es nicht photo-oxidiert und damit vorschnell ranzig wird.

 

Raffination

Die mengenmäßig verbreitetste Herstellungsmethode ist die industrielle Raffination. Dies ist sehr ähnlich wie beim Rapsöl und wird bei hohen Temperaturen, mit viel Druck und leckeren Lösungsmitteln wie z.B. Hexan durchgeführt.

Das fertige Öl ist gelblich-golden und wird üblicherweise in einer durchsichtigen Plastikflasche verkauft. Der Preis dafür liegt bei etwa 1 € pro Liter.

Da das Öl fettlöslich ist, können aus dem Plastik der Flasche Weichmacher und andere Bestandteile gelöst werden und in das Öl übergehen. Außerdem ist die Plastikflasche lichtdurchlässig, sodass das Öl leicht oxidiert.

Die “verbotene Abteilung” im Supermarkt – die raffinierten Speiseöle.

Zudem ist meist nicht erkennbar, wie lang so eine Flasche bereits im Regal steht, ehe es über die Ladentheke geht.

Diese Art von Sonnenblumenöl ist für den menschlichen Verzehr nicht geeignet.

 

Was ist die Sonnenblumenölkrise?

Die zwei wichtigsten Produzenten von Sonnenblumenkernen weltweit sind Russland und die Ukraine – zusammen machen sie etwa 70 % der weltweiten Produktion aus. Seit dem Ukrainekonflikt 2022 ist die Verfügbarkeit von Sonnenblumenöl in Westeuropa daher stark zurückgegangen und wird als „Sonnenblumenölkrise“ bezeichnet.

Glücklicherweise gibt es noch andere und deutlich gesündere Öle für unsere Ernährung als Sonnenblumenöl, so dass wir aus dieser „Krise“ eher gestärkt als geschwächt hervorgehen sollten.

 

Die Chemie – Inhaltsstoffe unter die Lupe genommen

Was ist eigentlich in Sonnenblumenöl enthalten, was sind die Inhaltsstoffe? Hier müssen wir zwischen klassischem Sonnenblumenöl und High-Oleic Sunflower Oil unterscheiden.

 

Was ist High-Oleic Sunflower Oil?

Dies ist eine spezielle Züchtung von Sonnenblumen, welche weniger Linolsäure (eine Omega 6-Fettsäure), dafür mehr Ölsäure enthalten. Insofern ist es eine Züchtung mit dem Ziel, eine industrielle und billige Alternative für Olivenöl zu finden.

Ölsäure gilt als stabil und förderlich für die Herz-Kreislauf Gesundheit. Dieses Öl ist in den USA sehr verbreitet, in Europa weniger. Es findet Anwendung bei Frittierfett und Margarine.

High-Oleic Sonnenblumenöl enthält in % folgende Inhaltsstoffe:

  • Palmitinsäure C16:0: 2,5-5 %
  • Stearinsäure C18:0: 3-6 %
  • Ölsäure C18:1: 75-90 %
  • Linolsäure C18:2: 2-17 % (Omega 6)
  • Linolensäure C18:3: 0,3 % (Omega 3)

 

Ob “high oleic” oder klassisch – jetzt hast Du den Überblick in Sachen Inhaltsstoffe!

 

Klassisches Sonnenblumenöl

Dieses enthält in Prozent folgende Inhaltsstoffe:

  • Palmitinsäure C16:0: 5-7,5 %
  • Stearinsäure C18:0: 3-6 %
  • Ölsäure C18:1: 14-39 %
  • Linolsäure C18:2: 48-74 % (Omega 6)
  • Linolensäure C18:3: 0,3 % (Omega 3)
  • Vitamin E: 500-800 mg/kg

 

Die Physik und Stabilität von Sonnenblumenöl

Raffiniertes Sonnenblumenöl ist stabiler und hat einen höheren Rauchpunkt als kaltgepresstes Sonnenblumenöl. Dieses Öl wird sehr verbreitet in der Gastronomie und Industrie eingesetzt, findet in Fast Food und verarbeiteten Lebensmitteln reichhaltige Anwendung.

Der Rauchpunkt von 204 °C ist hoch, d.h., es kann hoch erhitzt werden – aber sonderlich stabil ist das Sonnenblumenöl nicht. Es gibt sogar Vergleichsstudien, in denen Sonnenblumenöl sehr schlecht abschneidet und sich bereits nach kurzer Zeit Epoxide, Aldehyde und Transfette in hoher Zahl bilden. Es ist also ein Öl, das ausschließlich kalt verwendet werden sollte – wenn überhaupt.

 

Vorteile von Sonnenblumenöl

Sehen wir uns die Vorteile von Sonnenblumenöl genauer an: was macht Sonnenblumenöl gesund?

Bei den Vor- und Nachteilen beziehe ich mich auf das gängige Sonnenblumenöl, nicht das Kunstprodukt High-Oleic Sunflower Oil.

 

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Die Fettsäuren im Öl sind zu großen Teilen mehrfach ungesättigt. Diese gelten als förderlich für die Herz-Kreislauf Gesundheit und werden als Alternative zu gesättigten Fettsäuren beim metabolischen Syndrom empfohlen.

Hierbei gibt es ein paar Studien [3], die Vorteile zeigen, wie zum Beispiel …

  • Entzündungslinderung
  • Linderung der Fettleber
  • Linderung der Herz-Kreislauf-Symptomatik
  • Bessere Fettverbrennung
  • und einige mehr

… hier sei jedoch gesagt, dass es sich in diesen Studien um metabolisch kranke und stark adipöse Menschen handelte, die kaum bis keinen Sport trieben und sich sicherlich nicht als Vergleichsgruppe eignen.

Dennoch sollte dies gesagt werden.

 

Hoher Vitamin E-Gehalt

Sowohl Rapsöl als auch Sonnenblumenöl enthalten großen Mengen Vitamin E als gemischte Tocopherole. Dies ist nennenswert – jedoch sollte gesagt werden, dass nur beim kaltgepressten Sonnenblumenöl das Vitamin E noch verfügbar und bioaktiv ist.

Bei raffiniertem Sonnenblumenöl ist das Vitamin E in der Regel bereits vollständig oxidiert und abgebaut, wenn es gekauft und dann noch einmal erhitzt wird.

Vitamin E sind starkes Antioxidans und kann Fettsäuren dabei schützen, zu oxidiert und. Das gilt sowohl für Nahrungsfette als auch für die körpereigenen Fette und Zellmembranen.

 

Ob kaltgepresstes Sonnenblumenöl jedoch als Vitamin E Quelle relevant ist, ist eine andere Frage.

Das waren eigentlich schon alle Vorteile von Sonnenblumenöl. Nicht sonderlich berauschend, auch nicht mit Blick auf die wissenschaftliche Studienlage.

Sehen wir uns die Nachteile genauer an:

 

Nachteile von Sonnenblumenöl

Was spricht gegen die Verwendung von Sonnenblumenöl in der Küche?

 

Vor- und Nachteile aus der Nähe betrachtet…

Oxidiert schnell

In der Regel wird Sonnenblumenöl für heiße Zwecke verwendet – Marinade und zum Kochen, Braten, Backen und andere Anwendungen.

Es ist jedoch ein Öl, das schnell oxidiert und dabei zahlreiche Zerfallsprodukte und Oxidationsprodukte bildet [4-5], die unseren Stoffwechsel unsere Gesundheit extrem belasten können. In Stabilitäts-Studien schneidet es sogar von allen untersuchten Ölen am schlechtesten ab.

 

Keine Antioxidantien

Im Gegensatz zu anderen Speiseölen enthält Sonnenblumenöl keinen nennenswerten Mengen Antioxidantien. Dies ist ein klarer Nachteil gegenüber Ölen wie Olivenöl, Arganöl, Schwarzkümmelöl oder Hanföl. Viele der Gesundheitseffekte von Speiseölen kommen nicht nur durch die Fette selber, sondern auch durch die Antioxidantien.

Hier kann Sonnenblumenöl nicht gerade punkten, da es außer Vitamin E (das bei raffiniertem Öl ohnehin bereits oxidiert ist) keine nennenswerten Mengen enthält.

 

Viel Omega 6, wenig Omega 3

Das Omega 6- zu 3-Verhältnis liegt bei Sonnenblumenöl bei 126:1 und ist eines der schlechtesten überhaupt.

Wir wissen heute, dass nicht nur die Gesamtversorgung mit Omega 3-Fettsäuren wichtig für unsere Gesundheit ist, sondern auch das Omega 6:3 Verhältnis im Körper. Fettquellen mit einem zu hohen Anteil an Omega 6-Fettsäuren verschieben unser körpereigenes Gleichgewicht in Richtung entzündlicher Prozesse.

Daher verwundert es nicht, dass Sonnenblumenöl mit einem erhöhten Risiko für Herzkreislauferkrankungen assoziiert wird, welches komplett verschwindet, wenn stattdessen gutes Olivenöl verwendet wird [8]

Wenn Du auf der Suche nach einem guten Öl für die kalte Küche bist, das hochwertige Omega 3-Fettsäuren liefert, greife lieber zu Leinöl, Fischöl oder Algenöl.

 

Mehr über Leinöl erfährst Du ebenfalls bei uns – klicke einfach auf das Bild!

 

Hohe Bildung von Epoxiden, Aldehyden und Transfetten

Diese Stoffe klingen nicht nur unappetitlich, sie sind es auch und werden mit einem erhöhten Risiko für metabolische Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vielem mehr assoziiert.

Sonnenblumenöl ist nicht sehr stabil und es bilden sich reichlich Stoffe dieser Art, wenn es erhitzt wird, bereits nach kurzer Zeit [4-5].

Spüren kannst Du dies durch ein sogenanntes vernebeltes Gehirn („Brain Fog“), wenn Du gerade eine große Ladung dieser Stoffe aufgenommen hast.

 

Steht Olivenöl und anderen Ölen in vielem nach

Sonnenblumenöl bietet nicht viele Vorteile, dafür viele Nachteile. Die Lobbyarbeit ist hier nicht ganz so überzeugend wie beim Rapsöl, dennoch ist es ein Öl, das reichlich verfügbar und vielfach konsumiert wird.

Wir vergleichen Lebensmittel und auch Öle und gesunde Fette gerne untereinander – unser Nr. 1 Öl in der Küche für die heiße und kalte Küche ist Olivenöl, auch Butter oder Kokosöl sind gut.

Sonnenblumenöl steht hier dem Olivenöl in vielen Punkten nach – es ist weniger stabil, enthält weniger Antioxidantien, mehr Omega 6-Fettsäuren, hat keinen Eigengeschmack … es ist günstiger. Aber unsere Gesundheit sollte uns das wenigstens wert sein.

Studien, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Ernährungsinterventionen untersuchen, weisen darauf hin, dass Olivenöl und andere entzündungslindernden Öle die bessere Alternative sind zu Sonnenblumenöl, welches Entzündungsprozesse und damit Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt [6-8].

 

Gesundes Olivenöl sollte in keiner Küche fehlen.

Was ist mit Margarine?

Wenn Sonnenblumenöl schon nicht gesund ist, was ist dann mit Margarine? Dies ist wahrscheinlich eine noch schlechtere Wahl, da sie noch mehr ein industrielles Kunstprodukt ist, mehr Transfette enthält und in der menschlichen Ernährung nichts verloren hat.

Viele Vorteile für Margarine, wie zum Beispiel Cholesterinsenkung, gelten nur in der Theorie, in der Praxis hat sich das nicht bewährt oder in Studien gezeigt.

Dann lieber doch richtige Butter aus Weidemilch. Diese scheint Studien zufolge sogar förderlich für unsere Gesundheit zu sein, auch bei erhöhtem Cholesterin.

 

Persönliches Fazit

Sonnenblumenöl ist ein billiges Speiseöl, das reichlich verfügbar ist und gerne für seinen Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren gelobt wird.

Schauen wir jedoch genauer hin zeigt sich, dass es mehr Nachteile als Vorteile für unsere Gesundheit bietet und eigentlich nichts auf unserem Speiseplan verloren hat.

Es steht hochwertigeren Speiseölen wie Olivenöl oder Leinöl in fast allen Punkten nach.

Daher klares Fazit von uns: Sonnenblumenöl gehört nicht auf den menschlichen Speiseplan.

 

Quellenangabe:

Martin Auerswald, M.Sc.

Martin Auerswald ist studierter Biochemiker, Ernährungsberater, Mikronährstoffberater und Autor.

Seine Lebensmission ist es, Menschen dabei zu unterstützen, ein gesundes, glückliches und erfülltes Leben zu führen. Mit seinen Beiträgen, seiner Gesundheitsplatform SchnellEinfachGesund.de, Podcast und Kongressen erreicht er jedes Jahr mehrere Millionen Menschen.

Darüber hinaus berät Martin namhafte Unternehmen im Naturheilkunde-Sektor und begleitet als Mentor Menschen dabei, sich mit Gesundheitsprodukten eine eigene Selbstständigkeit aufzubauen.

 

Schöne pralle Haut sieht einfach gut aus und macht schön!

 

Ein wichtiger Bestandteil von schöner praller Haut ist die Hyaluronsäure. Ein Wundermittel in der Kosmetik aber auch in der medizinischen Anwendung.

In jungen Jahren haben wir davon genügend in unserem Gewebe. Am meisten befindet sich diese im Bindegewebe, in der Haut, in unserer Gelenkflüssigkeit und im Knorpel. Deshalb wird im medizinischen Bereich bei Knorpelverlust auch Hyaluronsäure direkt ins Gelenk gespritzt sozusagen als Schmiermittel.

Aber was ist Hyaluronsäure überhaupt: Hyaluronsäure ist als Polysaccharid (Zuckerverbindung) wie gesagt ein natürlicher Bestandteil in unserem Körper. Die in der Kosmetik verwendete Hyaluronsäure wird biotechnologisch hergestellt. Sie wird quasi im Labor “nachgebaut” und ist somit für die Haut sehr gut verwendbar und wirkungsvoll.  Ja man darf durchaus sagen, ein  Wundermittel für unsere Haut.

Die traurige Nachricht: Im Laufe unseres Lebens lässt die körpereigene Produktion  nach. Man sieht es oftmals  äußerlich als erstes wenn die Haut trockener wird und auch erste leichte Linien sich im Gesicht sichtbar werden. Die Hydration in der Tiefe der Haut wird weniger.

Die gute Nachricht:  Wir können diesen Verlust durch Anwendung von kosmetischen Produkten mit Hyaluronsäure ausgleichen. Das macht Sinn – nicht nur im Sinne von gutem Aussehen – sondern auch zur Hautgesundheit. Denn eine gut versorgte Haut mit ausreichend Flüssigkeit hält den Schutzmantel aktiv und schützt so vor äußerlichen negativen Einflüssen.

In meiner Praxis sind Produkte mit Hyaluronsäure nicht mehr wegzudenken und ich bin froh, dass es wirklich gute Produkte gibt. Sowohl äußerlich aufgetragen als auch invasiv verabreicht. Ein absolutes Muss wenn die Haut glatt und elastisch bleiben soll.

Aber warum ist es so klasse: Weil Hyaluronsäure eine enorme Wasserbindungseigenschaft hat. Und exakt das ist es: Es bindet Wasser und hält es fest. Damit – aus Sicht jetzt mal wieder zur schönen Haut – macht es prall und glättet richtig gut. Nebenwirkungen bei Nutzung sind kaum bekannt.

Unterschiede: Man unterscheidet zwischen kurzen, langen und quervernetzten Hyaluronsäuren – hast Du sicherlich schonmal gelesen.

Quervernetze und langkette Hyaluronsäuren dringen nicht in die Haut ein. Sie legt sich quasi wie ein Film auf die Haut und bindet dort die Feuchtigkeit. Heisst:  Wenn wir solche Produkte auftragen prallt die Haut auf und bleibt für längere Zeit enorm schön. Auch wird sie stabiler gegen negative Umwelteinflüsse von außen.

Je kürzer die Ketten (also kurzkettige Hyaluronsäure) kann  in die Epidermis (obere Hautschicht)  eindringen und die Haut in einer tieferen Schicht durchfeuchten. Deshalb nutzt man auch die Injektionen von Hyaluronsäure um die Haut in der Tiefe so richtig zu durchfeuchten. Dadurch wird ein aktiver hauteigener Stoffwechselprozess angeregt und es kann sogar die körpereigene Produktion wieder angeregt werden.

Fazit: Ein tatsächliches Wundermittel zur Gesund- und Jungerhaltung unserer Haut.

Liebe Grüsse Eure Hautversteherin Silvia

 

Ich liebe Butter – schon immer.
Wer schon etwas länger auf der Welt ist kennt es noch aus früheren Zeiten: Gute Butter gab es oftmals nur Sonntags. Dann kam die Butter sogar als ungesund in Verruf bezüglich der “schlechten” Fette. Aber das ist nun schon lange anderes. Und Butter gilt sogar als gesünder als die Fette der Margarine. Ein Hoch auf die “gute” Butter. Ich habe einen interessanten Blog dazu, den ich mit Genehmigung vom Verfasser:  Martin Auerswald, Firma Schnelleinfachgesund  veröffentlichen darf. Martin ist ein  Experte in Sachen gesunder Ernährung.

Übrigens auch im Biohacking hat durch den Bulletproof Coffee bereits die Butter (Weidebutter) eine wertvolle Bedeutung für unseren Energiehaushalt. Dazu lese auch meinen Blog: https://diehautversteherin.de/bulletproof-collagen-coffee/

Hier ein sehr ausführlicher Bericht über Butter, geschrieben von Martin Auerswald im Sept. 22: https://schnelleinfachgesund.de. Wer die wissenschaftlichen Studien einsehen möchte kann sich direkt an Martin Auerwald wenden.

Blog von Martin Auerswald:
Zu Butter kursieren immer noch viele Gerüchte und Halbwahrheiten und es hat immer noch ein unnötig schlechtes Ansehen. Daher habe ich mich der Frage „Ist Butter gesund“ angenommen und recherchiert – und einige überraschende Antworten gefunden.

Butter – Kalorien und Nährwerte

Beginnen wir mit den Nährwerten von Butter. Butter ist im Grunde konzentriertes Milchfett und als solches ein fettreiches Lebensmittel.

Ein Esslöffel (14 g) Butter enthält:

Kalorien: 102

Fett: 11.5 g

  • Davon gesättigt: 7,3 g
  • Davon einfach ungesättigt: 3 g
  • Davon mehrfach ungesättigt: 1,2 g

Vitamin A: 11% RDA (empfohlener Tagesbedarf)

Vitamin E: 2% RDA

Vitamin B12: 1% RDA

Vitamin K2: 1% RDA

Weitere Inhaltsstoffe: Butyrat, Konjugierte Linolsäure (CLA), Omega 3-Fettsäuren, Cholesterin

Butter – Die Chemie

Butter ist ein tierisches Fett, das durch Schlagen von Milch (Sahne) gewonnen werden kann. Wenn Du mit dem Schneebesen lange genug durch die Sahne rührst, wird sie erst „sahnig“, später setzt sich die Butter oben ab. Das wird im großen Stil in Molkereien gemacht. In der Molkerei Weihenstephan durfte ich mir das mal ansehen – pro Sekunde kommen aus der „Buttermaschine“ 1-2 Blöcke (je 250g) Butter heraus. Das war faszinierend.

Was macht Butter anders als Olivenöl und andere Öle? Butter besteht zu über 60 % aus gesättigten Fettsäuren. Diese sind als Moleküle relativ dicht, da sie keine Doppelbindungen (im Molekül wie „Knicks“) aufweisen. Aufgrund dieser Dichte sind gesättigte Fettsäuren bei Raumtemperatur fest, pflanzliche Öle hingegen flüssig.lmitinsäure – eine gesättigte Fettsäure (ohne Knicks)

Je nachdem, was die Kuh zu fressen bekommt, wirkt sich das auf die Zusammenstellung der Inhaltsstoffe aus – mehr Wildkräuter und Gras bedeutet mehr Vitamin K1, ß-Carotin und Vitamin A für die Kuh, somit auch mehr Vitamin K2, Vitamin A und ß-Carotin für die Butter und eine gelblichere Farbe. Daher hat Weidebutter eine andere Farbe als Butter von Milch aus der Kraftfutter-Mast.

Ohne zu bewerten, ob gesättigte Fettsäuren gut oder schlecht sind: Sie sind Teil unseres Körpers, Teil unseres Stoffwechsels. Auch Cholesterin – unser Gehirn besteht zu etwa 30 % aus Cholesterin, wenn wir uns nur die Fette ansehen. Auf unserer Hüfte findet sich ein Großteil gesättigtes Fett, weil dieses besonders stabil ist.

Alles hat seinen Platz, doch die Frage ist, was ist eine gesunde Menge?

Ist Butter ungesund?

In den letzten 60 Jahren wurde in der Medizin rauf- und runtergebetet, dass gesättigte, tierische Fette und Cholesterin das Herz-Kreislauf-Risiko erhöhen und um jeden Preis reduziert werden müssen.

Heute auch bekannt als die Cholesterin-Hypothese, die auf die 7-Länder-Studie von Ancel Keys zurückgeht. Diese Studie gilt heute als widerlegt, dennoch halten sich die Empfehlungen diverser Ernährungsorgane (z.B. die American Heart Association oder die Deutsche Gesellschaft für Ernährung), was gesättigte Fettsäuren angeht.

Spreche ich heute mit Ärzten (v.a. Kardiologen und Diabetologen), gilt immer noch das Gesetz, dass gesättigte Fette (und damit Butter) um jeden Preis minimiert werden sollten.

Auch, wenn Studien das Gegenteil zeigen: die medizinische Praxis hinkt hier den wissenschaftlichen Tatsachen um etwa 50 Jahren hinterher.

Denn gesättigte Fette sind Teil einer gesunden Ernährung und nicht per se schlecht oder ungesund.

Wie wir gleich sehen werden, reduziert Butter sogar das Risiko für Typ 2 Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einzelne Krankheitsbilder wie Schlaganfall und Herzinfarkt!

Lasst uns über Qualität reden!

Was mich an der Argumentation der meisten „Ernährungsinstitute“, konventionellen Medizinern und auch Veganern stört: Es wird nicht über Qualität gesprochen.

Es gibt leider noch zu wenige Studien, in denen zwischen Bio- und Massentierhaltungs-Produkten unterschieden wird.

Aber logisch ist es:

  • Produkte von glücklichen und gesunden Tieren = gesunde tierische Lebensmittel (mehr Vitamine, Nährstoffe, entzündungslindernde Stoffe)
  • Produkte von unglücklichen und ungesunden Tieren = ungesunde tierische Lebensmittel (weniger Nährstoffe, mehr Antibiotika und entzündungsfördernde Stoffe)

Es verhält sich so bei Fleisch vs. Weidefleisch, bei Bio-Eier vs. Käfighaltung und auch bei Butter: Produkte aus artgerechter Haltung sind besser für Umfeld, Tier und Mensch.

Daher sollte immer unterschieden werden – und die einzige Form von Butter, die wir hier empfehlen, ist aus Weidehaltung oder Bio. Diese Butter schmeckt besser und ist nährstoffreicher.

Es hängt alles zusammen und Weidehaltung ist chemisch & menschlich gesehen einfach besser!

Ist Butter gesund oder nicht? Werfen wir einen Blick auf die Wissenschaft:

Was sagt die Wissenschaft zu Butter?

Wenn Butter wirklich ein Problem für die Gesundheit darstellt, sollte sich das ansatzweise in wissenschaftlichen Studien widerspiegeln.

Doch das tut es nicht.

Im Gegenteil: Butter scheint gesund zu sein und das Risiko für diverse Erkrankungen zu senken:

Studie 1: Butter mit geringerem Fettleibigkeits-Risiko assoziiert

Eine wissenschaftliche Arbeit aus dem Jahr 2013 [1] untersuchte die Studienlage über die Hypothese, ob Butter und andere fettreiche Milchprodukte das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

Sie kamen zu dem Schluss, dass die Hypothese als falsch gilt, da eindeutig ist, dass Butter das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen NICHT erhöht.

Butter scheint sogar das Risiko für Fettleibigkeit zu reduzieren. Das ist insofern interessant, als dass Butter sehr hochkalorisch ist.

Studie 2: Butter hängt mit geringerem Diabetes-Risiko zusammen

Ein großer Review [2] mit insgesamt 630.000 Studienteilnehmern untersuchte den Zusammenhang aus Butter und Typ 2 Diabetes.

Das Ergebnis war eindeutig: Jede Portion Butter reduziert das Risiko für Typ 2 Diabetes um 4 %.

Hier muss man natürlich realistisch bleiben – denn hemmungsloses Butter-Schlemmen ist damit nicht gemeint (leider).

Studie 3: Könnte mit geringerem Schlaganfall- und Herzinfarkt-Risiko zusammenhängen

Kardiologen aufgepasst: Bisher konnte in Studien nicht gezeigt werden, dass Butter das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Es scheint das Risiko eher zu verringern, wie eine weitere Studie zeigt [3].

Studie 4: Erhöht bei moderatem Konsum (bis zu 50 g täglich) das HDL- und LDL-Cholesterin

In weiteren Studien [u.a. 4] wurde moderater bis hoher Butterkonsum (bis zu 50 g täglich) mit Olivenöl verglichen und die Auswirkung auf bestimmte Blutwerte untersucht.

Butter erhöhte bei Studienteilnehmern die Triglyzeride, HDL- und LDL-Cholesterin, wirkte sich aber nicht negativ auf Entzündungsmarker aus. Olivenöl hingegen senkte die Cholesterinwerte.

Sieht man sich nur das Cholesterin an, scheint Butter „des Teufels“ zu sein. Doch mit Blick auf das Herz-Kreislauf-Risiko und andere Risiken, scheint Butter gut zu sein.

… was wiederum dafür spricht, dass die Cholesterin-Hypothese, die nur Blut-Cholesterin und das Herz-Kreislauf-Risiko in Zusammenhang bringt, als überholt anzusehen ist.

Ist Margarine die bessere Butter?

Was ist mit der „guten“ Margarine, die bei erhöhtem Cholesterin empfohlen und mit Butter ausgetauscht wird? Margarine wird aus pflanzlichen Ölen gewonnen, ist sie nun besser als Butter?

In wissenschaftlichen Studien konnte bisher kein Vorteil von Margarine gegenüber Butter festgestellt werden [5].

Eher könnte sich Margarine negativ auf die Gesundheit auswirken, da es ein unnatürliches und künstliches Industrieprodukt ist, das aus der Härtung von industriellen Speiseölen wie Rapsöl und Sonnenblumenöl gewonnen wird. Bei dieser Härtung entstehen die für die Gesundheit weniger zuträglichen Transfette.

Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoller, bewusst und moderat Weidebutter sowie gute pflanzliche Öle wie Olivenöl, Leinöl oder Hanföl zu verwenden.

Ist Butter gesund? Vorteile für die Gesundheit

Wir können bislang zusammenfassen: Butter ist nicht ungesund. Es scheint eher gesund zu sein, weil es mit einem geringeren Risiko für diverse Erkrankungen zusammenhängt.

Was macht Butter gesund? Was spricht dafür, wenn wir uns die Inhaltsstoffe ansehen?

Gesättigte Fettsäuren

Milchfett ist ein für den Menschen natürliches Fett, das der menschlichen Muttermilch sehr ähnlich ist. Sicher hat der Mensch in der Steinzeit keine Butter gegessen – doch gleiches gilt für Olivenöl und andere Öle. Ich würde es als Erfolg unserer Zivilisation bezeichnen, dass wir solche Produkte heute verzehren dürfen.

Der Verzehr von Milchfett (damit sind in erster Linie gesättigte tierische Fette aus Milchprodukten gemeint) steht in Studien immer wieder im Zusammenhang mit einer besseren Gesundheit [6].

Der Vorteil bei Butter (im Vergleich zu Milch) ist, dass die Fette nicht homogenisiert werden – bei diesem Prozess werden die in der Milch schwimmenden Fettkügelchen (Mizellen) zerstört und verkleinert, und scheinen sich dann biochemisch anders zu verhalten. Insofern ist Butter ein unbehandeltes, natürliches Fett.

Dennoch scheint es besser zu sein, Butter mit gesunden pflanzlichen Ölen (z.B. Olivenöl) zu kombinieren, damit sich die Vorteile gegenseitig verstärken. Zudem erhöht diese Kombination die Hitzestabilität der beteiligten Öle.

Butyrat

Butyrat ist Buttersäure, eine sehr kleine, gesättigte Fettsäure. Diese kommt in Butter vor – wird Butter ranzig, ist es die Buttersäure, die oxidiert.

Ein höherer Butyrat-Verzehr wird mit einer besseren Stoffwechsel- und Darmgesundheit in Verbindung gebracht, da es für die Zellen der Darmwand ein gefundenes Fressen ist. Außerdem gilt Butyrat als guter Energieträger für den menschlichen Stoffwechsel, scheint den Blutzuckerspiegel zu senken und vor Zivilisationserkrankungen zu schützen [7-8]

Konjugierte Linolsäure (CLA)

Konjugierte Linolsäure ist eine natürliche Transfettsäure, die in tierischen Lebensmitteln und auch Muttermilch vorkommt. Sie wirkt sich – im Gegensatz zu industriellen Transfetten – nicht negativ auf unsere Gesundheit aus, im Gegenteil: Sie schützt vor Atherosklerose [9].

Vitamin A

Wir schreiben gerne über Vitamin A, da es ein für den menschlichen Stoffwechsel essenzieller Nährstoff ist, über den zu wenig gesprochen wird.

Vitamin A wirkt meist mit Vitamin D zusammen, beide ergänzen sich gegenseitig und modulieren Stoffwechsel, Immunsystem, Darm- und Hautgesundheit, Knochen und vieles mehr.

Butter ist reich an Vitamin A und somit eine gute Quelle.

Rinderleber ist eigentlich die beste Vitamin A-Quelle in unserer Ernährung. Sollte Rinderleber nicht Dein Fall sein, ist Butter (und Eier) eine gute Alternative.

Omega 3-Fettsäuren

Stammt die Butter aus Weidehaltung, ist sie eine Quelle für Omega 3-Fettsäuren.

Keine sehr gute, aber es ist erwähnenswert. Zum Decken Deines Omega 3-Bedarfs bieten sich Fisch, Meeresfrüchte, Fischöl & Algenöl mehr an, doch Butter ist eine gute Ergänzung.

Ein Grund mehr, Butter ohne schlechtes Gewissen zu genießen.

Wieviel Butter ist gesund?

Im Übermaß ist alles problematisch, auch Butter. Wieviel ist zu viel?

Bis 50 g täglich gilt in Studien als „moderate Menge“ für den Verzehr von Butter. In der täglichen Praxis sind 1-2 EL (bis 25 g) realistischer.

Während einer ketogenen Ernährung kann auch mehr Butter konsumiert werden, auch Leistungssportler erhöhen gerne so ihre Aufnahme an gesunden Fetten – für die meisten Menschen sind 1-2 EL täglich eine gute Menge.

Wenn es vereinzelt auch mal mehr wird, ist das in Ordnung.

Fokus solltest Du nicht nur auf die Butter selbst legen, sondern auch, womit Du Butter konsumierst:

  • Mit Weißbrot oder Sauerteigbrot?
  • Mit Weizennudeln oder Nudeln auf Sauerteig- oder Hülsenfrucht-Basis?
  • Mit einer Laugenbrezel oder einem gesunden Sandwich?
  • Mit Margarine oder Olivenöl?
  • Mit Fleisch aus Massentierhaltung oder einem Steak aus Weidehaltung?
  • Mit Pommes oder grünem Gemüse?

 

Das gute alte Butterbrot 🙂

Du siehst: Alles im Kontext. Kombiniert mit Fast Food oder einer Buttercremetorte verhält sich Butter im Körper anders als eine gesunde Mahlzeit.

Fazit – Ist Butter gesund?

Ja, Butter kann als gesund bezeichnet werden:

  • Studien zeigen ein reduziertes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettleibigkeit und Typ 2 Diabetes
  • Empfehlungen, Butter zu reduzieren, gelten vor diesem Hintergrund als überholt
  • Hab also keine Angst oder schlechtes Gewissen, wenn Du Butter isst
  • Iss Butter in Maßen – sie ist Teil einer gesunden Ernährung
  • Achte auf Weidebutter, um Dir, der Umwelt und den Tieren etwas Gutes zu tun
  • Sende diesen Beitrag an Menschen, die immer noch Butter meiden oder vor ihr warnen.

 

So Ihr Lieben jetzt wisst Ihr alles: Die gute alte Butter ist wertvoll – wenn sie von wertvoll gehaltenen Tieren kommt.

Liebe Grüsse Eure Hautversteherin Silvia

für eine schöne Haut? Ja, das scheint so zu sein. Deshalb hier ein paar Informationen über das wunderbare Getränk.

Unter Biohackern und Gesundheits- und Sport Nerds gilt der Bulletproof Coffee schon lange als besonderes Getränk für fitte und gesunde Zellen.  Im SKINHACKING (optimiere Deine Haut DieHautversteherin) kommt noch eine besondere Zutat – nämlich Collagen – dazu. Weil dieses bekanntlich unser Bindegewebe stärkt: Insbesonders gut die Haut. Darüber hinaus kann es einige Alterserscheinungen etwas aufhalten:

Falten und spröde Haut
Dünner werdendes Haar
Brüchige Fingernägel

Denn durch die tägliche Einnahme von Kollagen profitiert die Haut besonders. Und exakt das wollen wir ja beim SKINHACKING errreichen.

Aber hier erstmal das Rezept für einen wunderbaren morgendlichen Kaffee

1 Tasse frisch aufgebrühter Kaffee – ich mische immer noch 1 Espresso bei
1 Esslöffel Bio MCT -ÖL (Fettstoffwechel, Verdauung, Ketonkörper für das Gehirn): Gesundes Fett mittelkettig aus Kokosöl hergestellt.
1 Esslöffel Bio-Weidebutter
1 Esslöffel Collagenpulver  (für das Bindegewebe) ! Das macht es besonders!
evtl. eine Prise Erythrit zum Süssen wer es mag – keine Zucker bitte!
Wer mag gibt etwas Zimt oder Vanille dazu

Wichtig bei der Zubreitung:

Alle Zutaten sollten in einem guten Hochleistungsmixer vermischt werden (damit sich die Fettkörper gut aufspalten) Es entsteht dadurch ein richtig leckeres cremiges Getränk.

Was ist nun das Besondere an diesem Kaffee:

Die hochwertigen Fette werden vom Körper als direkte Energiequelle verwertet. (Ich liebe es, den Kaffee nach meiner Joggingrunde zu genießen).
Durch das Einsparen am Morgen auf Kohlenhydrate wird direkt die Fettverbrennung  unterstützt. Keine Angst, es hört sich alles sehr kalorienreich  an…Butter…Öl…aber insgesamt hat eine Tasse ca. 235 Kalorien. Und wichtig auch zu wissen,  es soll das intermittierende Fasten nicht  unterbrechen.
Die Verdauung wird unterstützt, das heisst für eine schöne Haut: ein gut funktionierender Darm ist immer von Vorteil.

Fazit:  Alles in allem scheint dieser Kaffee eine Bereichung für unsere Haut zu sein –
genau richtig für ein SKINHACKING der modernen Art.

Wichtig ist: Bitte  nur hochwertige Zutaten nutzen!

Ein Bio-MCT Öl, BioWeidebutter und ein Bio-Collagenpulver von Weidetieren oder veganes Collagenpulver aus hochwertigen Eiweißquellen.

Da gibt ein ein paar gute Anbieter auf dem Markt.

Hinweis und Quellenachweis: Ich habe für meine Informationen recherchiert unter anderem  auf den Webseiten der Firma Primal State aus Berlin.
Hier gibt es wirklich sehr gute ausführliche Informationen zum Thema.

Bereit zum Probieren? Tipp noch: Eine Idee zur Unterstützung beim Abnehmen: Dieser Kaffee macht echt satt ….bis mittags. Ersetze einfach ein paar Tage durch den Kaffee Dein klassisches Frühstück?

Schreib mir gerne von Deinen Erfahrungen. Deine Hautversteherin Silvia

 

 

Hallo liebe HautversteherInnen,

was ist damit gemeint? Toll aussehen durch Basenfasten – ich kann nur sagen eine spannende Sache. Du erhälst einen kleinen Einblick in das Geschehen, aktuell weil ich gerade in einem Hotel das Basenfasten praktiziere. Das Beitragsbild ist mein Frühstück heute … nur lecker!

Erstmal: Was ist Basenfasten:  Man isst   – sei es ein paar Tage oder meistens eine Woche – nur Nahrung,  die keine Säuren enthalten bzw. den Körper übersäuern können. Das sind zum Beispiel alle Eiweissprodukte (Milch, Käse, Fleisch, Fisch) , Zucker, Kaffee und einiges mehr. Man isst in der Zeit des Basenfastens nur Nahrung die basisch wirkt – heisst Gemüse und Obst, Kräuter, Keimlinge, einige Nüsse und neutrale Öle. Eine Fastenkur in der man essen kann – und ich sage Euch, es ist richtig gut und die Nebenwirkung des Fasten mit dem Gefühl des Hungers bleibt völlig aus. Man trinkt in der Zeit viel Wasser und gute Kräutertees.

Durch diese vielen sogenannnten Basenbilderner hat der Körper die Chance, überschüssige Säure aus dem Körper abzubauen. Insbesondere aus dem gesamten Bindegewebe. Auch der Darm erholt sich von schwerer Verdauungsarbeit und reinigt sich selber sehr gut.

Die Verbindung zu schöner Haut:  Es ist unbeschreiblich, zu erkennen, wie sich die Haut verbessert und klarer aussieht. Am ganzen Körper. Wie eine regelrechte Verjüngungskur passiert Wirklich klasse.

In der Zeit des Fastens ist es ratsam, etwas Sport zu treiben, Saunagänge einzulegen und basische Fußbäder zu nehmen. Dazu gibt es spezielle Reinigunsprodukte wie zum Basensalz für das Fußbad. Das wirkt stark unterstützend die Säure aus der Haut herauszuziehen. Die Haut wird klar und weicher. Bei Unreinheiten kann man zusehen, wie diese sich verbessern. Ein wahres Wunder von innen und außen.

Allerdings merkt man auch hier, wie der Körper sich regeneriert, das Gefühl einer Leichtigkeit stellt sich ein, es kann durchaus Kopfschmerz entstehen (meistens durch den Koffeeinentzug..ich habe das auch) aber es ist sehr gut auszuhalten. Von Tag zu Tag fühle ich mich super leicht und völlig frisch.

Faszinierend für mich ist es, es gibt wunderbare Nahrung zum essen, sehr schmackhaft und sättigend. Eine Idee durch die Rezepte, dies durchaus auch in den Alltag zu hause zu integrieren. Wichtig ist, dass die Nahrung sehr frisch ist und naturbelassen. Das liebt der Körper und unsere Gesundheit.

Basische Nahrung einfach in den Essensplan mit einzubauen ist super. Wir müssen auf Dauer auch säurehaltige Lebensmittel essen weil wir das lebensnotwendige Eiweiss durchaus brauchen. Aber schon drauf geachtet das der Anteil immer gut ausgeglichen ist, hält unseren Körper gesund und schön.

Hier ist eine Liste der TOP 10 Basenbildner:

Oliven         Kartoffeln     Äpfel        Sesamsalz         Bananen     Sesam     Frische  Kräuter     Keimlinge     Erdmandeln oder Chufas-Nüssli       Schwarzer Rettich

Fazit: Fasten mit leckerem Essen – Das macht nicht nur gesund und schön, sondern auch riesige Freude!

 

Meine Fastenkur ist Basenfasten nach der Wacker-Methode, ein Video mit Expertin für Basenfasten Frau Wacker ist auf meinem Youtube-Kanal zu sehen.

https://www.youtube.com/watch?v=dU_mZ0dhdFQ&t=1688s

Eure Hautversteherin Silvia

 

 

Liebe HautversteherInnen,

müde Haut, fahle Haut, große Poren, leichte Fältchen… und überhaupt…to a good Look…..

 

Praktiziere ein gutes SKINHACKING! Jeden Tag!
Wie  Du vielleicht aus dem Biohacking schon erfahren hast (biologische Körperoptimierung) habe ich heute für Dich ein paar Skinhacking-Tipps (biologische Haut-Optimierung) zusammengestellt, die Dein direktes Aussehen Deiner Haut beeinflussen können. Was Du aktiv tun kannst – am besten täglich oder mindestens 3 x in der Woche:

Lies Dich schön:

SKINHACK 1

Trinke direkt nach dem Aufstehen ein Glas leicht warmes Zitronenwasser.

Benefit: Das erleichtert Deinem Körper die Flüssigkeitsaufnahme am Morgen, regt den Kreislauf an und kurbelt super die Entgiftung und Entschlackung an.
Gerade in den Morgenstunden ist der Körper auf Ausscheidung programmiert. Über Nacht haben einige Regenerationsprozesse stattgefunden und Gifte wollen raus.
Du unterstützt mit diesem einen Glas diese wunderbare Funktion.

Lies dazu meinen separten Blog: Zitronenwasser am Morgen https://diehautversteherin.de/zitroneammorgenschoenehaut/

SKINHACK 2

Dusche am Morgen kalt bzw. beende Deine Dusche mit einem ausgiebigen kalten Strahl. Am besten von den Füßen hoch bis zum Gesicht. Ja genau, lasse das kalte Wasser auch über Dein Gesicht laufen. Alternativ kannst Du auch Dein Waschbecken mit kaltem Wasser füllen und Dein Gesicht mehrmals komplett darin eintauchen. Es kostet am Anfang  ein wenig Überwindung aber dann macht es regelrecht Spaß.

Benefit: Durch das Zusammenziehen der Gefässe durch das kalte Wasser nach der Wäreme unterstützt Du die Funktionen der feinsten Blutgefässe (Kapilaren). Diese sind im Gesicht besonders fein und sehr dünn. Stauungen kommen in Gang, die Sauerstoffaufnahme wird erhöht und ein rsoiger Teint entsteht. Dies ist auch eine sehr gute Maßnahme zur Vorsorge von Couperose bzw. Du wirst eine leichte Verbesserung feststellen, solltes Du Couperose haben. Oftmals lindern sich auch die leichten Tränensäcke unter den Augen am Morgen.

SKINHACK 3

Reinige regelmässig Dein Gesicht mit einer milden Waschlotion und wasche diese bitte immer mit viel Wasser ab. Es sollten keine Waschsulfate auf der Haut bleiben. Das gilt insbesondere dann, wenn Du die praktischen Reinigungstücher benutzt. Lange auf der Haut befindlichen Waschsulfate zerstören den natürlichen ph-Schutz der Haut auf Dauer. Das kann fatale Folgen haben. Deshalb mein pesönlicher Tipp: Jedes Reiniungspräpart – was durchaus wichtig ist um Fette und Schmutz zu lösen – wird immer mit ausreichend Wasser entfernt. Nutze 2 mal in der Woche zusätzlich ein enzymatisches Peeling. Die Enzyme lösen sehr sanft die abgestorbenen Hautzellen und werden mit dem Runterwaschen wunderbar entfernt.

Benefit: Weil die Haut atmen kann, abgestorbene Hautzellen lassen Dich fahl und müde aussehen. Wichtig ist: Pflege danach Deine Haut auf jeden Fall mit einem guten Serum, am besten mit einem niedermolekualen Hyaluronserum. Die wahre Party für Deine Haut. Eine gute Pflegecreme ist das A + O von schöner Haut. Lass Dich beraten von einer fachkompeten Person, die sich auskennt. Das hilft sehr gut.

SKINHACK 4

Reduziere mindestens 3 x die Woche Deine Nahrungsaufnahme im Intervallfasten-Rhytmus.

Benetit: Gib Deinem Körper Zeit,  das volle Entgiftungsprogramm und vor allen Dingen Regenerationsprogramm zu fahren. Nahrungskarenz zwischen 14 und 16 Stunden.
Ich weiss, es scheint schwierig. Aber auch hier hilft die Regelmäißkeit. Ich habe zum Beispiel damit angefangen, Montags ab dem Mittagessen nichts mehr zu essen. Als sich das eingespielt hat, habe ich es auch Dienstag verlängert. Der Körper mag Gewohnheiten. Also das klappt.

Wichtig zu wissen. Das verjüngt auf Dauer enorm  und lässt Dich echt gut aussehen.
Tipp Am besten für die Haut ist zum Beispiel die letzte Nahrung am Nachmittag aufzunehmen und dann erst wieder 16 Stundenn später. Warum: Weil gerade in der Nacht der Körper gerne Zeit nutzt, vieles zu eleminieren an altem Zellmaterial. Ein sehr gutes Regenerationsprogramm wird angeschaltet, weil keine störenden Verdauungsarbeiten zu regeln sind. Außerdem baut sich der Körper aus den Fettzellen in der Leber den benötigten Zucker um für das Gehirn zu füttern (Gehirn braucht Zucker). Eine super coole Angelegenheit, um Fette abzubauen.

Warum nun gerne über Nacht: Weil in der Nacht das Wachtstumshormon SHT ausgeschüttet. Dieses funktioinert nur dann, wenn kein störendes Insulin im Blut umherschwimmt. Diesen Tipp habe ich von führenden Anti Aging Wissenschaftlichern erhalten (aus meinem Onlinekongress zum Thema Anti Aging). Also SKINHACK 4 ist ein wahrer Jungbrunnen.

SKINHACK 5

Bewege Dich täglich 30 Minuten bewusst und am besten zusammenhängend. Mache einen Mix aus Ausdauerbewegung und kurzes Schnelltraining wie zum Beispiel Sprints oder schnelle Kniebeugen oder Liegestütze.

Benefit: So aktivierst Du Deinen gesamten Muskelapparat, der wichtig ist für unser System. Darüberhinaus ist es super, durchaus mindestens 1 x die Woche etwas länger zu trainieren entweder draußen oder im Sportstudio. Muskeln und Skelett leben von Bewegung und der Knochen braucht für seine Stärke nicht nur Calzium, sondern auch Bewegung.

SKINHACK 6

Waldbaden, heisst bewege Dich im Wald in dieser wunderbaren natur. Die Terpene (Ausscheidung der Bäume wirken auf unser vevetatives Nervensystem wie fast schon eine Meditation.

Benefit: Lies bitte hierzu den ausführlichen Blog zum Thema Waldbaden. https://diehautversteherin.de/waldbaden/

SKINHACK 7

Tägliches kurzes Innehalten: Nenne es Meditation oder einfach nur Stille. Was ist damit gemeint: Nimm Dir Zeit 5 – 10 Minuten, sinnvllerweise direkt am Morgen nach dem Aufstehen. Halte inne, höre in Dich hinein, was Dir Dein Körper sagen will. Stelle Dir vor was du an dem Tag alles wunderbares machen wirst. Danke Deinem Körper dass er dich gut aufgewacht hat. Stelle Dir 3 Dinge vor, die Du an Deinem Körper ganz toll findest Bitte mache es täglich, Du wirst bemerken wie Du Dich veränderst. Nein kein Unsinn, alles hat einen echtes Sinn.

Benefit: In kurzer Zeit besinnt Du Dich auf die wichtigen Dinge und bist in der Lage überflüssigen “Müll” sei es medial oder zeitfressend zu verändern.

SKINHACK 8

Einer mit der wichtigsten Hacks für gutes Aussehen: Sorge für ausreichenden Schlaf. Der gesunde Schlaf rückt immer mehr im Gesundheitsmanagment in den Vordergrund. Im Schlaf passieren die besten Regenerationsprozesse im Köprer –  insbesondere im Gehirn. Der komplette Tag überlastet das Nervensystem, gerade in der multimedialen Zeit. Von der schädlichen Strahlung um uns herum gar nicht zu sprechen.
Du kennst den Begriff Schönheitsschlaf, der hat seine Gründe. Versuche oder tue es einfach, rechtzeitig ins Bett zu gehen. Lüfte den Raum gut durch, stelle alle störenden Eletrogeräte aus. Auch wenn Du noch nicht müde bist, trainiere es Dir an. Lege Dich hin. Schließe die Augen und lasse den Tag noch einmal passieren.
Suche Dir 3 Dinge aus, die besonders gut gelaufen sind. Was hast Du besonders gut gemacht, wem konntest Du eine Freude bereiten, was hast Du gutes getan. Freue Dich auf den erholsamen Schlaf der Deinem Körper sehr gutes tut.Übringes was blöd ist… ein Glas Alkohol vor dem Schlafen gehen zerstört diese Ruhephase weil der Prozess vom Umbau des Alkohols in Zucker lange dauert. Also überlege es Dir ob ein Gläschen vor dem Schlafengehen doch lieber Wasser sein sollte. An den Tagen des Intervallfastens merkst Du sowieso, wie Dein Schlaf eine ganz andere Qualität bekommt.

Benefit: Besser geht schöne Haut nicht und es kostet nichts.

SKINHACK 9

Die Ernährung das gosse Thema: Integriere in Deinen täglichen Speiseplan immer ein Gemüse. Gekocht oder roh, wie Du es verträgst. Dazu nehme bitte gutes Öl, wie zum Beispiel das Öl in der Avocado oder aus Nüssen Beipiel Walnuss. Ein gutes Omega 3 Öl kauft man am besten als Nahrungsergnzungsmittel, denn wer isst täglich eine grosse Portion an Lachs. Achte dabei auf sehr hochwertige Mittel, diese kosten zwar etwas mehr sind aber für den Körper bioverfügbar. Eine schöne Haut braucht tatsächlich gutes verwertbares Fett. Dieses Fett macht nicht dick.

Letztendlich braucht ein gutes Bindegewebe auch ausreichend Collagen/Eiweiss. Lies am besten dazu auch meinen ausfülrichen Blog. Dieser ist echt super interessant recherchiert.

https://diehautversteherin.de/kollagen-der-booster-im-bindegewebe/, https://diehautversteherin.de/schoene-haut-durch-proteine/

Benefit: Eine gute Schönheit von innen strahlt nach außen.

 

So Ihr Lieben, es gibt natürlich noch unzählige weitere Supertipps für eine schöne Haut und tolles Aussehen. Mit diesem kleinen Ausschnitt möchte ich motivieren, einfach mal tolles auzuprobieren.

Es ist so leicht, Gutes für die Gesundheit und gutes Aussehen zu tun. Die Zauberformel heisst ganz einfach: TUN! Mach mit!

 

Eure Hautversteherin Silvia

 

 

 

Hallo Ihr Lieben,

Zink ist ein weitaus unterschätztes Spurenelement für unseren Körper. Und dabei ist es ein Geheimmittel für eine wunderbare Haut.

Info: Zink ist in vielen Lebensmitteln enthalten (hier gibt es in Google gute Lebensmittellisten). Insbesondere auch in einigen Arten von Nüssen und Getreiden (wie das Bild bereits vermittel). Es ist daher nicht schwer Zink aufzunehmen, dennoch wenn man eine Blutuntersuchung macht, kommt oft ein Mangel vor. Und das ist schade, denn Zink ist gerade für unsere Haut ein Schönheitsideal.

Warum ist Zink unter anderem für eine schöne Haut verantwortlich:
Zink ist bei zahlreichen biochemischen Vorgängen im Körper beteiligt, ist an über 300 enzymatischen Vorgängen beteiligt und ist Bestandteil von über 300 Enzymen. Und fehlt es oder ist es zuwenig vorhanden beginnt das Dilemma.

Wichtig für uns zu wissen: Für Haut, Haare, Knochen und Hormone ist es von großer Bedeutung. Zink kann darüber hinaus vor oxidativen Stress schützen und dieser lässt uns ja bekanntlich schneller altern.

Was ist nun das Geheimnis in Korrelation zur Haut: Die Enzyme im Körper, welche  die wichtigen Proteine zerschneiden, brauchen Zink, um diesen Job zu tun. Denn die Baustoffe, die Aminosäuren, sind das Benefit  für Haut, Haare und Knochen.

Ein wenig abgekürzt… Das wichtige Cystein (wichtige Aminsosäure) wird gebaut, und das ist ein super wichtiger Bestandteil von Haut, Nägel und Haaren: Stabilität und Festigkeit hängen hiermit stark zusammen.

Es gibt – für Interessierte – sehr gute Abhandlungen über Zink. Ich möchte Euch heute einfach mal auf dieses wunderbare Element aufmerksam machen.

Einige kennen die Einnahme von Zink in der Erkältungszeit. Aber darüber hinaus ist es durchaus sinnvoll,  immer mal wieder etwas einzunehmen wenn man sich nicht gerade täglich super ernährt und im Alltag das schnelle nicht so frische Essen genießen kann. Eine Handvoll  Nüsse täglich tun es auch.

Also bleibt schön und gesund

Eure Hautversteherin Silvia

 

Hallo liebe HautversteherInnen,

heute möchte ich Euch einige Informationen über das Thema Kollagen aufzeigen. Warum? Weil Kollagen ein wichtiger Eiweissbaustein unser Haut ist. Und ein super gutes Kollagengerüst (oder auch Netz genannt) sorgt für eine sehr gute straffe Haut am ganzen Körper. Wie so manches, lässt auch die Kollagenproduktion im Körper im Laufe unseres Lebens nach. Man bemerkt dies oder sieht es auch an einer nicht mehr elastischen Haut, grobe Faltenbildung und nachlassende Elastizität.

Die gute Nachricht, wir müssen das nicht so einfach hinnehmen und können etwas dagegen oder sagen wir dafür tun.

Zunächst einige Informationen über Kollagen, diese Informationen habe ich zum Teil aus dem Wissensbereich der Arnika-Apotheke in Unterhaching entnommen. Aus dieser Apotheke beziehe ich meine medizinischen Infusionen für meine Praxis.

Kollagenaufbau – Was genau ist Kollagen?

 

Kollagen, wir sprechen auch gerne vom Wundermittel in der Kosmetik und Anti-Aging Werbung ist eines der Hauptbestandteile des menschlichen Bindegewebes und der Haut.
Interessant: 30% Anteil an der Gesamtmasse aller Proteine ist es das am häufigsten vorkommende Eiweiß im Körper! Wird oftmals unterschätzt.

Hier noch ein wenig Wissenswertes:  Man unterscheidet 28 verschiedene Kollagentypen. Der Kollagentyp I kommt am Häufigsten vor und ist das Strukturprotein für Haut, Sehnen, Faszien, Knochen, Gefäße und innere Organe. (Muss man sich nicht merken).
Wichtig zu wissen: Kollagen besteht vor allem aus den Aminosäuren Glycin, Prolin und Lysin. Die einzelnen Stränge bilden eine ineinander verdrillte Helix und bündeln sich zu kollagenen Fasern. Dieser spezielle Aufbau verleiht dem Protein eine besondere Zugfestigkeit und Elastizität.

Und jetzt wird es spannend: Für einen fantastischen Kollagen Boost sind folgende Substanzen von großem Vorteil:
Für die Grundstruktur des Proteins essentiell sind die Aminosäuren

  • Glycin
  • Prolin
  • Lysin

Hinweis an dieser Stelle: Vitamin C und Eisen als Ergänzung sorgen durch ihre quervernetzenden Eigenschaften für mehr Stabilität der Fasern. Das erwähne ich hier deshalb, weil viele von uns gerne über einen Eisenmangel verfügen. Gerade wir Frauen verlieren doch durch die monatliche Periode eine wirkliche Menge an Eisen. Und die sich durchsetzende vegane Ernährung macht es zur Herausforderung, genügend Eisen aufzunehmen und die Speicher zu füllen. Deshalb mein Tipp: Den Eisenspiegel (Transferrin und Ferritin) im Blut messen zu lassen. Vitamin C über die tägliche Nahrung aufzunehmen ist einfach.

Ein wenig Chemie – wen es interessiert: Wie funktioniert kollagenaufbau:  (Quellenhinweis: Direkt übernommen von Arnika-Apotheke, Unterhaching)

Allen Kollagentypen gemeinsam ist das kleinste Strukturelement, das Tropokollagen, welches eine Tripelhelix aus drei nahezu gleichen Peptidketten darstellt.
Die Aminosäuresequenz der Peptidketten besteht aus drei aufeinanderfolgenden Aminosäuren, welche immer von Glycin angeführt werden. (Gly-X-Y)
Die Stellen X und Y werden auffallend häufig von Prolin und Lysin besetzt. Die Biosynthese von Kollagen erfolgt wie bei jeder Proteinsynthese intrazellulär und mittels einer DNA-Codierung zur entsprechenden mRNA am rauen endoplasmatischen Retikulum. Anschließend findet der Transport in das Lumen des ER statt, wo sich der entscheidende Schritt der Hydroxylierung von Prolin und Lysin abspielt.

Mittels der Co-Faktoren Sauerstoff, Eisen, alpha-Ketoglutarat und vor allem Vitamin C, werden die beiden Aminosäuren Prolin und Lysin zu Hydroxyprolin und Hydroxylysin hydroxyliert. Durch diesen entscheidenden Stoffwechselschritt an der Peptidkette steigt die Stabilität des Kollagenmoleküls. Nur so ist eine Ausbildung von Wasserstoffbrückenbindungen möglich und einer festigenden Quervernetzung zu Tripelhelices und weiteren Kollagenmolekülen steht nichts mehr im Weg.
Ohne den essentiellen Co-Faktor Vitamin C kommt es zu einer schadhaften Kollagensynthese, die Symptome der Mangelerkrankung Skorbut lassen sich hierdurch erkennen.
Es folgt eine Glycosylierung, eine Disulfidbrücken-Bildung, sowie eine oxidative Desaminierung der Hydroxylysinreste. Jede Reaktion ist ein weiterer Beitrag zu mehr Quervernetzung und zu einer gesteigerten Stabilität der Kollagenfasern. Aus Tropokollagenmolekülen werden somit Kollagenfibrillen, welche sich wiederum zu Kollagenfasern bündeln.

Zufügen / Einnehmen von Prolin und Lysin

Das Zufügen Prolin-Lysin Kur zum Beispiel hoch bioverfügbar direkt als Infusion kann helfen die Knorpel, Sehnen und Faszien durch die Anregung zur Kollagenproduktion zu regenerieren, aber auch bei Wundheilungsstörungen und anderen Bindegewebsschwächen lassen sich die beiden Aminosäuren sehr gut anwenden.

Wichtig ist – wie oben schon erwähnt – Vitamin C in reichlicher Menge aufzunehmen, auf einen guten Eisenspiegel zu achten. Für Veggies bitte achten auf hoch bioverfübares Eisen aus Pflanzenstoffen. Weiterhin ist sehr wichtig auf eine ausreichende Sauerstoffzufuhr zu achten, heisst dies kann sehr gut durch regelmässigen Sport und Bewegung in der Natur erreicht werden. Das ist sowieso ein wahres Wundermittel für krftige Muskeln und einen straffen Körper.

Aber liebe HautversteherInnen, das tun wir ja sowieso, Ihr kennt meinen Spruch…täglich 30 Minuten raus – am besten in den Wald – auch wenn Du keinen Hund hast.

Fazit: Gutes Aussehen kommt auch von innen. Achte auf eine gute Kollagenstrukur. Hilfreich können hier auch die fertigen Kollagenpulver sein wenn diese aus zertifizierter biologischer Herstellung kommen. Aminosäuren sind wahre Powerhelden für unseren Körper und unser gutes Aussehen.

Viele Freude mit diesen Informationen, Eure Silvia – DieHautversteherin

Wiesbaden im Nov. 21

 

(Foto: Pixabay, recherchierte Informationen: Arnika-Apotheke Unterhaching)

Herbstzeit – Erkältungszeit – gehört das wohl zusammen?

 

Hallo liebe HautversteherInnen,

gerne berichte ich heute über eine wunderbare Heilpflanze, die in der Erkältungszeit wunderbare Hilfe leistet.

DIE ZISTROSE!

Auch mich hat es vor kurzem stark erwischt. Zuerst Halsschmerzen, dann Husten, dann Nebenhöhlen incl. starker Ohrenschmerzen. Nicht wirklich lustig. Dennoch hat der Körper die Chance, hier mal so richtig im Immunssystem aufzuräumen. In dieser Zeit verzichte ich auf chemische Hilfsmittel, sondern greife gerne auf Naturheilmittel bzw. gerne auf Naturheilpflanzen zurück.

Bei uns ist der Begriff Zistrose bzw. Zistrosentee nicht so bekannt, wir kennen den Cistus-Tee. Die Zistrose gilt als Heilpflanze und wird insbesondere in der Erkältungzeit als Tee zubereitet.

Im Zusammenhang der Wirkweise von Cistus wird oftmals auch von Infektblocker gesprochen. Oftmals wird empfohlen gerade in der Zeit wenn alles um einen herum hustet, sich Cistus-Pastillen als Vorsorge im Mund zergehen zu lassen. Ich denke, dies ist eine gute Vorsorgemassnahme wenn im direkten Umfeld Menschen mit Erkältungen einem nahe kommen können.

Kleine Kunde: Es gibt verschiedene Arten. Der Pflanzenextrakt der Zistrose kommt in der Naturheilkunde bereits seit Jahrhunderten zum Einsatz – insbesondere die Gattung Cistus incanus. Die Zistrose enthält gesundheitsfördernde Antioxidatien und Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe). Diesen wird eine antivirale und antibakerielle Wirkung nachgesagt (hier kann man sehr gut über google recherchieren).  Cistus-Tee schmeckt sehr angenehm und ist sehr wohltuend. Achtung Hinweis: Der Tee wird den Infekt nicht direkt heilen, aber er kann die Symptome auf jeden Fall lindern. Und somit wird das eigene Immunsystem unterstützt. Denkt dran, unser Körper kann sehr sehr viel und es macht durchaus Sinn, das Immunsystem mal machen zu lassen.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keinen Besuch beim Arzt oder Therapeuten in Falle einer ernsthaften Erkrankung.

Mein Tipp: Wer mich kennt, weiss, dass ich als Heilprakterin und insbesondere als Hautversteherin  immer darauf hinweise, das körpereigene Immunssystem immer zu stärken. Gerade frisch auf Instagram gepostet…gehe täglich nach Möglichkeit 30 Minuten in den Wald. Denn auch die Bewegung an frischer Luft ist GOLD für unser Immunsystem. Stärke Dein Immunsystem auch immer von außen und innen zugleich.

Und in diesem Sinne empfehle ich gerne, täglich auch mal einen Tee aus einer Heilpflanze zu genießen. Die Wirkstoffe wirken sehr gut. Und gerade jetzt in der Erkältungszeit spielt tatsächlich die Cistus ein klasse Rolle.

Hier noch weitere Tipps im Zusammenhang mit Cistus/Tee:

  • Erkältung und grippaler Effekt: Zistrose kann dafürsorgen, dass sich Krankheitserreger nicht weiter vermehren.
  • Entzündungen im Mund- und Rachenraum: Als Mundspülung kann der Tee antiseptische Wirkung entfalten. Deshalb auch vorsorglich Pastillen im Mund zergehen zu lassen.
  • Akne und Neurodermitits: Den abgekühlten Tee vorsichtig auf die betroffenen Stellen tupfen , lindert den Juckreiz und wirkt antikaberiell. Es wird auch nachgesagt, dass Pilzkulturen damit eingedämmt werden.
  • Schöne Haut (Mein Lieblingsthema): Gerne mal etwas Tee auf einen Wattepad geben und damit das Gesicht tonisieren. Strahlender Teint gefällig:)

Achtung: Da es sich um eine Pflanze handelt, kann es aber auch zu allergischen Reaktionen kommen. Dann bitte die Einnahme abbrechen.

Cistus – eine wunderbare Heilpflanze. Probiere es aus.

Viel Freude und eine gesunde Herbstzeit wünscht Euch

Eure Hautversteherin Silvia