Basische Ernährung und Haut: Interessantes notiert

Hallo liebe Hautversteher, heute habe ich für euch einige Informationen zum Thema basische Ernährung zusammengestellt. Ein etwas ausführlicher Blog, das Thema gibt es allerdings auch her. Viel Freude beim lesen und für schöne Haut gilt alles sowieso.

Ob wir es nun wollen oder nicht, basische Ernährung liebt unsere Haut.

Eine basische Ernährung verhindert eine Übersäuerung des Körpers, insbesondere auch des Bindegewebes. Sie hilft sogar, bei einer bestehenden Übersäuerung, diese abzubauen.

Hintergrund der basischen Ernährung ist ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt und bedeutet somit: Keine Ablagerungen von Schlacken.

Die basische Ernährung entsäuert unter anderem das Bindegewebe, Celluite ist hier das Zauberwort.

Gleichzeitig sorgt die basische Ernährung dafür, dass sich im Magen die Magensäureproduktion einpendelt (nicht zu schwach und nicht zu stark) und dass sich im Dickdarm wieder jene nützlichen Bakterien ansiedeln können, die dort für das erforderliche saure Milieu sorgen.

Was will ich damit sagen:

Jede Mahlzeit, die wir essen, wird im Körper fein säuberlich zerlegt. Brauchbares wird verwendet, Unbrauchbares fliegt raus. Das ist der Stoffwechsel. Essen wir zum Beispiel eine Schinken-Pizza: Das Beispiel für eine ausgesprochen säurebildende Mahlzeit.

Die Pizza besteht in der Hauptsache aus Mehl, Käse, Wurst und Tomatensoße. Dazu kommen viele künstlicher Zusätze wie Geschmacksverstärker, Stabilisatoren, Konservierungsmittel und Säureregulatoren. Und das ist nicht alles. Gott ne wie gesund.

Die genannten Zutaten sind extrem säurebildend. Das heißt: Bei der Verdauung und Verstoffwechslung entstehen im Körper eine Menge Säuren.

Die Crux: Die entstehenden Säuren können nicht so einfach wieder ausgeschieden werden. Die lagern sich erstmal ein. Hierfür benötigen sie jede Menge von wichtigen Mineralstoffen.

Dumm: Übersäuerung macht dick

Gleichzeitig werden vom Körper so viele Fettzellen wie möglich angelegt. Fett ist prädestiniert für die Einlagerung der Säuren bzw. ihrer Schlacken und schützt gleichzeitig die lebenswichtigen Organe vor den gefährlichen Säuren.

Vielleicht ist man möglicherweise gar nicht dick, sondern einfach nur übersäuertJ

Wichtig zu wissen: Solange der Körper in einer Übersäuerung ist, bleibt eine dauerhafte Gewichtsabnahme schwierig.

Fazit: Mit einer basischen Ernährung purzeln die Kilos übrigens oft ganz automatisch.

Dumm: Übersäuerung überlastet die Organe

Wenn die Säuren dann glücklich neutralisiert sind (man nennt sie jetzt auch Schlacken), müssten sie eigentlich ausgeschieden werden – zum Beispiel über die Nieren, die Haut, den Darm. Das gelingt aber aufgrund der großen Säurenmenge aus der üblichen Ernährungsweise oft nicht mehr oder nicht vollständig.

Die Ausscheidungsorgane sind überlastet und die Schlacken werden im Körper eingelagert. Hier ist eine Entschlackungskur von Zeit zu Zeit sehr ratsam.

Übersäuerung und ihre Folgen

Vorerst aber bleiben sie im Körper. Dort richten sie teilweise nicht so Gutes an:

Es gibt viele Erkrankungen die durch eine Übersäuerung entstehen, zwei davon die für uns eine Rolle spielen:

  • Es kann zum verstärkten Haarausfall kommen
  • Sie setzen sich zwischen die Zellen der Haut: Das macht alt und faltig. Insbesondere können Altersflecken und Cellulite entstehen.

Jetzt aber die Lösung: Basische Ernährung

Die basische Ernährung hält jung, schlank und schön. Sie verhindert chronische Erkrankungen und beugt außerdem den typischen Zivilisationskrankheiten sowie Alterserscheinungen vor.

Was sollten wir essen: Basische Lebensmittel

Die basische Ernährung besteht ausschließlich aus gesunden basischen Lebensmitteln. Ich habe eine tolle Säure Basen Tabelle im Internet recherchiert:
https://quantisana.ch/wp-content/uploads/2015/07/tabelle-nahrungsmittel-saeurebasen.pdf

Säurebildende Lebensmittel

Säurebildende Lebensmittel schmecken nicht in jedem Falle gleichzeitig auch sauer. Eher lecker süß. Sauer ist lediglich deren Wirkung auf den Organismus.

Ein säurebildendes Lebensmittel kann also auch herzhaft (z. B. Fleisch) oder süß (z. B. Gebäck) schmecken und dabei eine säurebildende Wirkung auf den Organismus haben – einfach deshalb, weil bei der Verstoffwechslung der säurebildenden Lebensmittel im Körper saure Stoffwechselschlacken entstehen.

Zu den guten Säurebildnern gehören beispielsweise:

  • Nüsse
  • Hülsenfrüchte
  • Kakaopulver in hoher Qualität, am besten in Rohkostqualität
  • Hirse
  • Pseudogetreide wie Quinoa, Amarant, Buchweizen
  • Bio-Getreide z. B. Dinkel, Kamut oder Gerste in kleinen Mengen – idealerweise als Keimbrot oder in Sprossenform (wenn keine Unverträglichkeiten oder Gesundheitsbeschwerden vorliegen)
  • In überschaubaren Mengen hochwertige tierische Produkte aus biologischer Landwirtschaft z. B. Bio-Eier oder Fisch aus Bio-Aquakultur
  • Hochwertiger Bio-Tofu

Zu den schlechten säurebildenden Nahrungsmitteln zählen sämtliche stark verarbeiteten Produkte der Lebensmittelindustrie:

  • Fertigprodukte aller Art
  • Milchprodukte (Ausnahme Butter, Ghee und Sahne (in Bio-Qualität), die neutral eingestuft werden)
  • Stark verarbeitete Sojaprodukte (insbesondere das texturierte Sojaprotein, das mit TVP abgekürzt wird und in getrockneter Form als Grundlage für Hackfleischersatz, Gulaschersatz o. ä. angeboten wird)
  • Getreideprodukte  aus Auszugsmehlen (Back- und Teigwaren wie Kuchen, Gebäck, süsse Teilchen, Nudeln etc., manche Frühstückscerealien wie z. B. Cornflakes, Fertigmüslis, Crispies, Crunchys etc.)
  • Produkte aus Gluten (Seitan), z. B. vegetarische Würste, Aufschnitt, Bolognese o. ä.
  • Sämtliche Produkte, die Zucker enthalten
  • Alkohol- und koffeinhaltige Produkte
  • Produkte aus konventioneller Tierhaltung

Die guten säurebildenden Lebensmittel können sehr gut in der basenüberschüssigen Ernährung verwendet werden, ja sie sollten sogar verzehrt werden. Die schlechten säurebildenden Lebensmittel gilt es besser zu meiden.

Los geht’s: Der Start: Die basenüberschüssige Ernährung

  • Ein Großteil der Nahrung besteht aus Gemüse und Salte. Gemüse roh oder leicht gekocht.
  • Kartoffeln und Maroni sind tolle basische Beilagen.
  • Sprossen ergänzen Salate, Gemüse- und Kartoffelgerichte.
  • Quinoa, Buchweizen und Hirse ersetzen herkömmliche Getreideprodukte wie Pasta und Reis.
  • Wird die Lust auf Pasta oder Reis übermächtig, nutze glutenfreie Nudeln.  Manche schmecken einfach schäußlich. Ich habe für mich die Barilla senza glutena gefunden. Echt lecker. Beim Reis nutze Langkorn-Reissorten wie Jasminreis, aber in der Vollkornvariante.
  • Aus Nüssen und Samen (Leinsaat, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, etc.) lassen sich leckere Bratlinge zubereiten. Fleisch sollte reduziert werden.
  • Wenn Fleisch, Fisch und Eier dann bitte ausschliesslich aus biologischer Landwirtschaft!
  • Früchte statt Snacks. Nicht zu viel wegen des Fruchtzuckers. Ideal ist es, Früchte auf leeren Magen und nicht als Dessert zu essen. Wird besser verdaut.
  • Aus Nüssen und Samen lassen sich sogar milchähnliche Getränke, Nuss-Käse, auch Sauercremes und Joghurt herstellen.
  • Frisch gepresster Zitronensaft oder naturtrüber Apfelessig ersetzen die üblichen Weinessige.
  • Nutze ausschliesslich gesunde Öle und Fette: Olivenöl für Salate und zum leichten Dünsten, Kokosöl und Bio-Bratöl zum Braten und Frittieren, Leinöl und Hanföl für Rohkost und hochwertige Bio-Butter, Rohmilchbutter, Olivenbutter oder Mandelbutter aufs Brot. Olivenbutter geht ganz einfach: Olivenöl nach Gusto leicht salzen, in ein Schälchen füllen und für eine Stunde ins Gefrierfach stellen, dann herausnehmen und sofort verwenden.
  • Reines kohlensäurefreies Quellwasser oder gefiltertes Leitungswasser ersetzt gekaufte Säfte aller Art sowie kohlensäurehaltige und alkoholische Getränke.
  • Kräutertees oder gelegentlich auch Grüntee ersetzen Kaffee und Schwarztee.
  • Mandelmilch ersetzt Milchgetränke.

 

Puh, jede Menge Informationen, ich weiß. Ich möchte dich dazu anregen über deine tägliche Nahrungsaufnahme nachzudenken. Was isst ihr, was tut euch gut und was ist für eine schöne junge Haut wirksam.

Die Hautversteherin, Silvia
Wiesbaden

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