Meine lieben Hautversteher!

Im heutigen Post geht es um die “Hautkrankheit” Rosacea:

Ihre Entstehung, Ihre Auslöser, die zu vermeidenden Parameter- ebenso wie meine Tipps zur Abhilfe.

 

Doch klären wir erstmal was Rosacea erstmal ist:

Betroffene wissen genau was ich meine.

Blühende rote Bereiche im Gesicht gerne auch Schmetterling-Erytem genannt (Erytem: Rötung).

Gerne über der Nase in den Wangenbereich, in Schmetterlingsform , daher der Name.
Was ist das nun: Eine Hauterscheinung, denn eine Erkrankung ist es im eigentlichen Sinn nicht. Dennoch wird es dermatologisch in die Kategorie Pathologische Hautkondition gepackt. Man weiß nicht wirklich warum sie entsteht, vermutet werden genetische Prädispositionen (ggf. erbliche Veränderung der Glutathion-S-Transferase). Es gibt vier definierte Stadien (4), also von leichter Rötung bis hin zu Knotenbildungen und Augenbeteiligung. Eine unschöne Sache und muss dann auf jeden Fall ärztlich behandelt werden.
Es gibt besondere Trigger und Auslöser für entzündliche Schübe:
Ich führe hier einmal die meist untersuchten auf in der Reihenfolge der Häufigkeit:

• Sonnenlicht in Kombi mit heißem Wetter
• emotionaler Stress
• Alkohol
• scharfe und/oder zu heiße Speisen
• körperliche Anstrengung
• starker Wind
• heiße Bäder

Aber auch Migräne oder zu viel Glutamat (sowieso der Hammer für schlechte Haut, geht gar nicht) und histaminreiche Kost können die Entzündungsfaktoren auslösen.

Die schlechte Nachricht:

In der geschädigten Oberhaut, heißt durch die Entzündungen ist die Schutzschicht der Haut stark angegriffen.

Bedeutet:

Die Haut hat eine geschädigte Hautflora, die uns sonst vor allen Eindringlingen die da draußen wohnen schützt.Dadurch kommt der Kreislauf einer Entzündung erst richtig so in Gang. Das erklärt auch, warum manchmal ein Schub eher leicht ist oder aber heftig. Am liebsten wohnt die Demodex Milbe in solchen Hauterscheinungen. Genannt auch Haarbalgmilbe oder Spinnentierchen. Eklig, ich weiß. Das gute…man sieht sie nicht mit bloßem Auge. Deshalb ist es wichtig, eine Rosacea auch immer ärztlich betrachten zu lassen und entsprechende Präparate anzuwenden. Wichtig ist auf jeden Fall nach einer vielleicht längeren Kortisontherapie immer eine sehr gute Hautpflege für die Rosacea zu nutzen, damit die Nebenwirkungen dieser Medikamente wieder in den Griff kommen.
Das oberste Ziel ist es immer, die Hautflora wieder in einen gesunden Bereich zu bekommen. Das kann eine sehr gute Kosmetikerin mit medizinischem Wissen bzw. Heilpraktikerin. Und die super gute Nachricht: Es gibt Spezialprodukte (therapeutischer Ansatz) in der Kosmetik die exakt hierfür gemacht werden.

Was kann man nun vorbeugend tun wenn man betroffen ist:

Auf jeden Fall die oben genannten Auslöser beachten.  Insbesondere der Genuss von Alkohol und Sonne regt die Rosacea leicht an. Bitte immer einen Sonnenschutz auftragen.

Bitte greift hier auf einen guten Sonnenschutz zu der keine Emulgatoren enthält. Emulgatoren in Verbindung mit Licht und Wärme können einen schlechten Einfluss nehmen. Lasst euch hier immer von Fachkräften beraten, gerne auch mich- per Mail oder Kontaktformular bin ich bestens für euch erreichbar meine Lieben.

Wie lebt man nun mit solch einem Hautbild?
Also als erstes Annahme– Es ist weder schmerzhaft noch ansteckend. Dennoch möchten wir schön aussehen daher..

 

..Mein Tipp:

Ich empfehle gerne ein gutes Makeup oder ein gutes reines Mineralpuder. Denn wir wollen unsere Poren nicht verstopfen und unsere Haut atmen lassen. Stärker gerötete Stellen können mit einem Concealer (Abdeckstift) noch zusätzlich betupft werden. Wichtig ist hier auf qualitativ hochwertige Inhaltsstoffe zu setzen. Parabene, Mineralstoffe, künstliche Füllstoffe sind Gift, am besten checkt ihr das ganze auf Seiten vorher ab. Glaubt mir die Mühe lohnt sich, denn wenn ihr euer Produkt gefunden habt fühlt ihr euch pudelwohl in eurer Haut und mit eurem Aussehen.

Und nur darum geht, auf jeden Fall hier bei derHautversteherin!

 

Eure Hautversteherin, Silvia 

 

 

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Blog dient der Aufklärung und Information und ersetzt im Fall einer Erkrankung keinen medizinischen Rat. Eigenverantwortliche Handlung ist immer notwendig.

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