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Hallo liebe HautversteherInnen,

heute ist es ist mir ein Anliegen, über das Mineralgestein Bentonit zu sprechen. Denn es lohnt sich. Lies einfach weiter.

Eine gesunde schöne Haut hängt auch immer zusammen mit einem gesunden aktiven Darmsystem. Ihr wisst, das ist ein großes Anliegen von mir darüber aufzuklären.

Im Laufe unseres Lebens lagern sich viele Schadstoffe in unserem System an. Einmal durch die Aufnahme von Schadstoffen über unsere Nahrung oder eben auch durch Schadstoffe aus der Umwelt ect. Unser Körpersystem kann diese in der Regel eleminieren, aber manchmal sind es auch einfach zu viel und es bleiben Bestände im Körper haften. Dadurch können Krankheiten entstehen, Entzündungen im Körper machen dem Organismus das Leben schwer. Es gilt tatsächlich, von Zeit zu Zeit einfach mal nach dem Rechten zu sehen und ein wenig aufzuräumen bzw. einen Clean-Vorgang in Gang zu setzen.

Und – jetzt kommen wir zum Thema – dazu eignet sich Bentonit hervorragend. Es ist unkompliziert und einfach anzuwenden.

Was ist nun Bentonit? Eine Mineralerde, also ein Gesteinsmehl. Dazu habe ich das Bild zum Artikel rausgesucht. Diese Mineralerde hat eine starke Bindungskraft und dadurch eine starke entgiftende Wirkung. Ja, es gibt zahlreiche Studien darüber.

Wie wirkt denn Bentonit? Dazu gibt es sehr ausführliche Erklärungen über die negative ionische Ladung der Partikel ect. Um es auf den Punkt direkt zu bringen, dieses Mineralgestein ist in der Lage Schadstoff-Komplexe insbesondere Schwermetalle, Bakterien, Pestizide, Pilze im Darm zu binden , festzuhalten und auszuscheiden. Die Darmflora wird positiv beeinflusst und eine optimale Nähr- und Vitalstoffaufnahme ist gewährleistet.
Und genau dass ist es ja, was für das System Haut wichtig ist. (Natürlich auch für alles andere, aber unser Thema ist hier die Haut).

Wer sich ausführlich darüber informieren möchte wie das ganze funktioniert, kann viel im Internet darüber finden. Eine gute Quelle ist die Plattform “Zentrum der Gesundheit”. Hier wird das Mittel in einem Blogbeitrag sehr gut beschrieben.

Ja, das ist alles nicht neu, aber ich finde es immer wieder erstaunlich, dass dieses hervorragende Mittel eher selten eingesetzt wird. In der naturheilkundlichen  Behandlung von Hautproblemen kommt es allerdings oft zum Einsatz. Denn Hauterkrankungen hängen in den meisten Fällen mit einem nicht intakten Darmsystem zusammen. Es wird innerlich und aber auch äußerlich angewendet.
Wichtig ist, dass man ein medizinisch zertifiziertes Mittel wählt, damit gewährleistet ist, dass die Mineralerde nicht selbst stark belastet ist. Das ist immer ausdrücklich auf dem Produkt vermerkt.
CAVE: Wirklich wichtig, sonst kann das ganze auch nach hinten losgehen.
Ich selber mache regelmässig eine 3-wöchtige Kur mit Bentonit. Es ist sehr einfach anzuwenden und im Alltag integrierbar.  Es gibt die Pulverform oder aber auch die praktische Kapselform. Wie genau es angewendet wird steht immer in der Packung. Das wichtigste ist dabei, dass genügend Wasser getrunken wird. Das “Zeug” muss schwimmen nicht pampen :)… das steht immer alles auf der Packung.
Äußerlich auf die Haut: Bei Entzündungen, Pickeln oder unreiner Haut ist eine äußerliche Anwendung sehr sinnvoll. Rühre das Pulver mit etwas Wasser an, so dass eine cremige Paste entsteht. Entweder direkt auf die betroffenen Stelle oder auch mal ganzflächig wie eine Maske auftragen. Wird etwas trocken pastig. Immer mal wieder mit feuchten Fingern aufemulgieren und später komplett abwaschen. Hemmt Entzündungen, bindet Eiter im Pickel. Sehr coole Sache!
Fazit: Wenn Du schon länger nichts für ein gutes Detox-Programm getan hast, empfehle ich Dir, mal ein paar Gedanken daran zu verwenden. Es ist einfach, nicht teuer und sehr sehr wirksam.
Viel Freude dabei, Deine Hautversteherin Silvia
Bild: pixabay

 

 

 

 

Weiter geht es in unserer kleinen Serie.. die Haut richtig verstehen, Euch zu Hautverstehern auszubilden!

Heute beschäftigen wir uns mit dem interessanten Thema:
Temperaturunterschiede von Außen und der Bedeutung für unsere Haut!

Ich weiss, ein Thema mit dem wir Seiten füllen könnten.

Ich möchte Euch aufzeigen, was Temperatur für unsere Haut bedeutet und wie wir daraus die richtigen Entscheidungen für die passende Pflege bzw. Pflegekonzepte treffen können. Oftmals besteht hier eine grosse Unsicherheit was zu tun ist. Ihr erfahrt hier und exklusiv von mir, dass es gar nicht so schwer ist wenn man die Dinge richtig versteht.

Wie wir alle wissen, beträgt unsere Körpertemperatur ca. 37 Grad.Unser Körper hat den großen Job, diese Temperatur zu halten. In unserem Gehirn befindet sich dafür die große Schaltzentrale (Hypothalamus) die alles im Auge behält. Viele unheimlich viele Rezeptoren melden ständig und unentwegt,  ob alles in Ordnung ist. So auch Rezeptoren in unserer Haut!

Die Haut hat deshalb auch die große Aufgabe durch die super kleinen Öffnungen: Hautporen, Schweissdrüsen, Haarfollikel-  auf unsere Körpertemperatur einzuwirken.

Wird es zu warm werden alle Poren und Hautöffnungen sehr weit gestellt, damit zum Beispiel viel Schweiss/Flüssigkeit  entweichen kann, damit die Hautoberfläche abkühlen kann.
Das merken wir daran, dass wenn wir stark schwitzen sich die Haut kühl und feucht  anfühlt.
Wird es allerdings zu kalt, ziehen sich die Poren zusammen, damit wiederum wenig Flüssigkeit von innen entweichen kann und nicht zu viel Kälte eindringt.

Jetzt benötigt die Haut viel Hautfett aus den Talgdrüsen damit die Oberfläche nicht zu trocken wird und damit Risse entstehen. Eigentlich ein toller Kreislauf und ein super System. Eigentlich, denn jetzt können wir mit dem richtigen Verständis und der richtigen Pflege sehr viel gutes tun für unsere Haut.

 

Ich denke in diesem Sommer haben wir einiges bemerkt an unserer Haut. Diese lange Warmphase hat mancher Haut so richtig zugesetzt. Kleine Pickel, Rötungen, trockene Stellen sind ja noch harmlos.

Was ist hier passiert:

Wenn es so richtig lange warm ist- die Außentemperaturen höher sind als unsere eigene Körpertemepratur dann bedeutet das für unseren Körper und die Haut Hochleistungssport.  Ständig muss geschwitzt werden, alle Poren müssen weit sein, das Abkühlsystem muss funktionieren.  Deshalb wissen wir auch, dass wir unheimlich viel Flüssigkeit zu uns nehmen müsse, damit der Körper dieser Leistung standhalten kann.

 

 

Aber welche Pflege ist denn in solchen Fällen nur die richtige?


Da alles auf weit gestellt ist damit viel fließen kann, sollten wir unsere Poren jetzt nicht mit reichhaltiger Pflege regelrecht verstopfen.In diesen Fällen sind leichte Emulsionen mit Feuchtigkeit das richtige. Manchmal sogar, am besten über Nacht, darf auch mal gar nichts auf die Haut aufgetragen werden. Das tut der Haut richtig gut. Da sie meistens tagsüber auch durch Sonnencreme und viele chemische Filter schon genug zu tun hat.Lasst eure Haut einfach mal in Ruhe. Sie kann das gut ab und alle Drüsen arbeiten von alleine.

Manche  bekommen in dieser Zeit  gerne ein paar Pickel. Das hängt  damit zusammen, dass sehr lange ein salzhaltiger Schweißschwamm auf der Haut aufliegt. Dadurch kann es zu leichten Rötungen und kleinen Hitzepickelchen kommen. Wichtig ist hier, die Haut am Abend immer mit einer sehr milden Reinigung zu waschen. Mit kühlem Wasser abwaschen waschen und leicht abtrockenen ohne zu rubbeln. Rubbeln ist in der Zeit der grossen Wärme nicht geeignet. Damit wäscht man sich den letzten Schutzfilm auch noch aus der Haut.

Wichtig auch: Bitte nutzt keine starke schäumende Reinigungsprodukte oder Duschbäder. Ich weiss es macht oft Spaß aber Spaß hat die Haut damit keine. Es sind einfach sehr viel Waschtenside enthalten die die Hautschicht regelrecht auswaschen. Bis sich der natürliche Schutzfilm wieder aufgebaut hat das dauert ewig. Und bis dahin ist sie einfach schutzlos allen Bakterien und sonstigen bösen Buben ausgesetzt. Dazu schreibe ich gerne im Blog beim Thema Neurodermitis nochmal ausführlicher.

 

Aber nun zum Winter, der da auch wieder auf uns zukommt: Wenn die Temperatur  so richtig kühl bzw. kalt wird, braucht die Haut wieder etwas mehr reichhaltiger Pflege von außen. Der Schutzfilm darf jetzt mit lipidreichen Cremes gepflegt  werden (fetthaltigen) da die Talgdrüsen bei einer Temperatur unter 0 Grad keine Lust mehr haben auf Produktion von Talg bzw. Fett. Deshalb fühlt sich unsere Haut bei richtig kaltem Wetter sehr trocken an. Meistens kann sie dann auch gerne mal jucken, einfach weil der Schutzmantel zu dünn ist. Vergleichbar mit unserer Kleidung, die wir ja auch der Jahreszeit anpassen.

Die grosse Herausforderung  im Winter ist, dass wir uns in warmen Räumen aufhalten und dann plötzlich nach draußen in der Kälte kommen. Hierauf ist die Haut nicht vorbereitet.  Das kann  zu Missstimmungen im Hautgeschehen führen. Wer Ski läuft weiß was dies bedeutet. Deshalb gibt es für solche Fälle sogenannte Kältecremes. Der Skianzug für die Haut. Das sind meistens dicke Cremes mit Paraffinen (Wachsen) die für diesen Fall ruhig benutzt werden dürfen. Wichtig ist, wenn man wieder  in warmen Räumen ist, dass dieser Film runter genommen wird. Ansonsten wirkt er praktisch wie eine Plastiktüte auf der Haut und verstopft. Damit kann es auch zu Hautiritiationen kommen.

 

Mein einfacher Tipp: Behandelt Eure Haut bei extrem starken Temperaturunterschieden einfach so wie eure Kleidung- seid auf das richtige Wetter vorbereitet. Keiner rennt bei 35 Grad im Skianzug herum oder?

 

Holt Euch ruhig fachkompetenten Rat- mit noch etwas Geduld gibt es den von mir.

Bis zum nächsten mal meine Hautversteher! Schreib mir: info@diehautversteherin.de

 

Eure Hautversteherin, Silvia