“Hey Silvia was hälst du denn eigentlich von der  ketogenen Ernährung?”

 

Ihr Lieben, ich werde es immer wieder gefragt und gebe euch heute eine kleine Einstiegs-Erklärung in das Thema der ketogenen Ernährung und vorallem ihre Wirkung auf die Haut.

 (Wikipedias Definition des Ganzen:) Die ketogene Diät ist eine kohlenhydratlimitierte, protein- und energiebilanzierte und deshalb fettreiche Form der diätischen Ernährung, die den Hungerstoffwechsel in bestimmten Aspekten imitiert.

Wir können auch ganz einfach formulieren: starke Reduzierung von kohlenhydratreichen Lebensmittel

Heißt genau, bei der ketogenen Ernährung werden ganz wenig Kohlenhydrate verzehrt und dafür eine hohe Menge an Fetten und den Rest über Eiweiß. In dieser Ernährungsweise wird auf Nudeln, Brot, Reis, Kartoffeln und vor allen Dingen Zucker verzichtet. Verstärkt wird gegessen: viel fetter Fisch (Lachs), Fleisch (halte ich persönlich für grenzwertig), sogar Wurst (geht aus meiner Sicht gar nicht), Eier in jeglicher Form und Gemüsesorten die kohlenhydratarm sind. Dazu gehören z.B. Zucchinis, Gurken und Brokoli. Obst kommt weniger auf den Teller, weil Obst sehr viel Fruchtzucker enthält und die gesamte Verstoffwechslung in diesem Fall stört. Das höchste der Gefühle bieten ein paar Beeren insbesondere Blaubeeren.

 Was genau passiert dadurch  im Stoffwechsel?

Aus Kohlenhydraten wird für unseren Stoffwechsel sehr schnelle Energie für die Zellen gewonnen. Ja das brauchen wir auch, insbesondere unser Gehirn verbraucht die meiste Menge an Zucker. Bei der ketogenen Ernährung werden nun die Kohlehydrate stark reduziert. Aber unser Körper braucht ja Energie. Das bedeutet, dass normalerweise nach wenigen Tagen die körpereigenen Glykogenspeicher in der Muskulatur und in der Leber aufgebraucht sind. Und jetzt kommt die Arbeit: Um weiterhin Energie an die Zellen zur Verfügung zu stellen, muss sich der Stoffwechsel umstellen: Die Leber beginnt verstärkt Fette in Ketonkörper aufzuspalten. Diese werden als Energiequelle an das Gehirn, die Muskeln und andere Organe weitergeleitet. Ketose heisst dieser Stoffwechselzustand.

Wie erkennst du  nun, dass der Körper in Ketose ist?

Das kann man natürlich messen. Im Urin.  Es gibt  Ketonteststreifen (in der Apotheke) , mit denen man die Ketonkörperkonzentration im Urin messen kann. Aber man bemerkt den Zustand am Anfang der Nahrungsumstellung auch anders: Es kann zu Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit, Mundgeruch und Verstopfung kommen. (Bei mir persönlich ist letzteres ein echtes Problem.) Bedeutet folgendes: Durch diese eher einseitige Ernährung kommt der Körper in einen sogenannten Hungerstoffwechsel. Das führt erst einmal dazu,  dass der Körper übersäuert und oftmals ist das auch über den Atem zu riechen. Der bekannte Acetongeruch ensteht, weil der Körper die Gitstoffe auch über den Atem ablässt.

Ja ich weiss, das hört sich alles irgendwie schrecklich an.

Aber was ist denn nun das besondere an der ketogenen Ernährung und wo sind die Vorteile?

Hierzu zuerst mein persönlicher Tipp ist auf jeden Fall, dass man sich langsam an diese Nahrungsumstellung gewöhnt. Wie in der Homöopathie..einschleichen. Das klappt super.

Aber dann geht es los: Das gesamte Hormonsystem bekommt einen Kick. Plötzlich ist der Weg frei über Nacht richtig gute Schlafhormone auszuschütten, weil das Insulin im Blut fehlt (Insulin wird durch Kohlenhydrate freigesetzt und blockiert teilweise die Freisetzung von wichtigen Hormonen in der Nacht) Siehe auch hierzu mein ebook Hormone. Fordere es dir an.

Weitere zahlreiche Vorteile gibt es. Wie schon erfahren, durch den Verzicht auf viele Kohlenhydrate wird der Stoffwechsel umgestellt. Der Körper holt sich die Energie aus Fett und Ketonkörper statt aus Kohlenhydrate und Zucker.

Dadurch bleibt Insulinspiegel ist sehr niedrig. Aus diesem Grund geben die Fettzellen sehr gerne Fettsäuren ab. Und das gute: Diese Fettsäuren können direkt von der Muskulatur verbrannt oder in der Leber zu Ketonkörpern umgewandelt werden. Ja ein Superding für die Leber.

Also einige Vorteile auf einen Blick:

  • Geringe Blutzuckerschwankungen (super)
  • Konstant niedriger Insulinspiegel (Super)
  • Hohe Fettverbrennung (Yeah)
  • Verbesserter Fettstoffwechsel (Yeah)
  • Verbesserte Ausdauerleistung (cool)
  • Ketonkörper als Energiequelle für das Gehirn (Yeap)
  • Weniger Heißhunger (cool)
  • Langes Gefühl von Sattheit (Obercool)
  • Gesteigertes Wohlbefinden (Noch cooler)

Die ketogene Ernährung soll entzündungshemmend wirken und dadurch ein aufgedunsenes Gesicht und Hautunreinheiten verbessern! Das ist ja genau unser Thema- tolle Haut und ein tolles Aussehen!

 

Ihr merkt, es ist eine besondere Herausforderung. Ich empfehle das Ausprobieren:
Für Menschen die ein paar Kilos verlieren möchten,
für „Kohlenhydratjunkies“,
für Menschen die sich nach einem Essen eher unwohl fühlen,
für Menschen die ihren Energielevel erhöhen wollen,

Dennoch: Ich finde den Umstieg auch schwierig. Deshalb empfehle ich sich einzulesen und mit Anleitungen zu arbeiten. Ich habe hierzu ein gutes Buch von einem meiner Lieblingsautoren und Gesundheitsexperten Rüdiger Dahlke gefunden. Der kennt sich echt aus.  Der Link zum Buch: https://amzn.to/2JEvPuJ oder schau erstmal auf meiner Seite Empfehlungen, da habe ich es kurz beschrieben.

Wichtig und interessant: Immer mal wieder lange Gewohnheiten infrage zu stellen, etwas umzustellen, unser Körper, unser Geist und auch unser Superorgan HAUT freut sich riesig.

Eure Hautversteherin Silvia

 

Auch hier wieder der rechtliche Hinweis: Es handelt sich bei meinen Blogs um Empfehlungen und ersetzt bei Erkrankungen keinen Arzt oder Heilpraktiker. Insbesondere Menschen mit schweren Stoffwechselerkrankungen müssen immer einen Arzt konsultieren. Jeder handelt eigenverantwortlich.

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