Gehört das wirklich zusammen?

Ein Thema, welches oftmals nicht so wirklich in Zusammenhang gebracht wird. Ähnlich wie in der Medizin immer noch die Psyche und die Physis getrennt behandelt wird.

 

Aber es ist tatsächlich sehr eng miteinander verbunden.

Unsere Haut, ein sehr grosses Organ, besitzt viele viele unterschiedliche Hautzellen und Rezeptoren für unterschiedliche Hautfunktionen. Auch ist die Haut mit hormonellen Ereignissen im Körper verbunden.

Gerade bei uns Frauen erfahren wir dies recht frühzeitig. Mit Beginn der Pubertät bzw. Periode ändert sich das Hautbild innerhalb eines Monats verschiedentlich. Die Hormone spielen gerne verrückt und die Talgdrüsen in der Haut reagieren sehr schnell. Es entsteht plötzlich wie aus dem Nichts eine überaus grosse Talgproduktion (Fett) und lässt die Follikel an den Haardrüsen (die ihren Ausgang über die Haut haben) total aus dem Konzept bringen.

Auch bei jungen Männern ist das oftmals ein großes Thema.

Wie bei Frauen die weiblichen Hormone Östrogene und Progestorone überschießen ist es bei Männern dann die  Testosteron Ausschüttung bzw. der Komplex an Androgenen die  „wunderbare“ Pickel, Hautunreinheiten und Entzündungen sprießen lassen.

 

Hier gibt es tatsächlich den Rat:

Augen zu durch und von außen kann mit einer speziellen Pflege sehr gut darauf eingegangen werden.

 

Mein Tipp: Eine gute Hautberatung ist hier wirklich von Vorteil. Nur in besonders wirklich harten Fällen sollte medizinisch durch Medikamente eingegriffen werden. Aber hierzu ist selbstverständlich eine enge Beratung mit einem Arzt Voraussetzung. Das Gute: Es gibt mittlerweile auch Medikamente die in den Nebenwirkungen nicht mehr ganz so aggressiv sind.

 

Zwischen Mitte 20 und bis Ende 30 ist die Haut dann meistens in einem hervorragenden Zustand. Prall und schön. Ein guter Östrogenhaushalt steht in Zusammenhang mit dem intakten Kollagennetz im Bindegewebe, Wasser kann gut gespeichert werden.  Schwangerschaften bringen schon mal etwas Unruhe hinein, aber in der Zeit geht es in der Regel der Haut bestens. Sie blüht so richtig im positiven Sinne.

Selbstverständlich kann es durch die Verschiebung des Hormonhaushaltes auch zu weiteren negativen Hauterscheinungen kommen.

Es kann zu einer sogenannten Spätakne kommen. Das heißt, hier verschieben sich die Hormonanteile zwischen weiblich und männlich, meistens nehmen die  männlichen Hormone verstärkt zu. Dadurch kommt es zu Pickeln und Entzündungen. Auch hier gibt es bestimmte Pflegeprodukte und eine Beratung mit einem Dermatologen kann von Vorteil sein.

Auch kommt es oftmals zu Haarausfall auf dem Kopf und zu verstärkten Haarwuchs im Gesicht. Es kann in manchen Fällen  ein krankhafter Haarwuchs auftreten , dem Hirsutismus. Hier ist auf jeden Fall eine medizinische Beratung notwendig.

Wenn sich der Hormonhaushalt später dann verändert kann es auch zu Hautveränderungen kommen. Die Haut ist nicht mehr in der Lage soviel Feuchtigkeit zu speichern, die Elastizität lässt nach und die ersten Fältchen werden sichtbar. Ab jetzt beginnt auch schon ein leichter Abbau der Unterhautfettschicht, die sich direkt unter der Epidermis (oberste Hautschicht) befindet.

 

Das bedeutet: Ab jetzt wird es interessant, die Hautpflege einfach verstärkt zu beachten. Die gute Nachricht: Es gibt tatsächlich hervorragende Pflegeprodukte die die ersten Mangelerscheinungen in der Haut ersetzen und auffüllen. Dazu empfehle ich immer eine fachkundliche Beratung, hier ist tatsächlich Fachkompetenz notwendig. Ich helfe gerne weiter!

Ja, so ist tatsächlich möglich, durch eine gute und gezielte Hautpflege die Haut bis ins hohe Alter sehr jung und frisch zu erhalten. Stimmt, der Aufwand wird höher, das gebe ich zu, aber mein Tipp: Es lohnt sich!

 

Fazit: Ja die Haut und die Hormone stehen in Zusammenhang. Ein schönes System welches durchaus einmal durcheinander geraten kann. Es gibt sehr gute Maßnahmen in der Kosmetik aber auch in der Medizin hier einzureifen.

Community Fragen die ich anonymisiert veröffentlichen darf ? Schreibt mir eine Mail mit eurer spezifischen Frage, denn dieses Thema ist tatsächlich etwas komplexer.

 

Schreib mir: info@diehautversteherin.de

 

Eure Hautversteherin, Silvia